Die Weltenbrücke (Eine Fantasie)

von Jan Jendrejewski
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Ein gewaltiger Krater, verborgen im Nebel;
Gefährlich und mühsam ist der Aufstieg,
Kälte und nasses Geröll ihn erschweren.
Eine Wolkendecke überzieht das Himmelsblau;
Bedecken Schnee und Eis die weite Landschaft.
Hinter dem Schleier, ein Reich der Nadelbäume,
In dessen Herzen sich ein kleiner See befindet.
Silberweiße Sterne glitzern, seine Oberfläche gefroren,
Unberührt und still, nur die Melodie einer fernen Welt.
Junge Blumen, sie durchbrechen die Schneedecke,
Im kalten Wind des Frühlings, gemeinsam tanzen sie.
Nebel durchdringt die Höhle, die Finsternis versteckt,
Eine Treppe aus Licht, der Eingang einer fernen Welt.
Den Fluss der Gedanken durchquert; Ein alter Garten:
Weites Grün und kleine Seen, ein buntes Blumenmeer.
Und ein kleines Mädchen, die Besucher empfängt,
Geschickt vom Licht des Ursprungs, sein Himmelsschloss.

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