Dichters Gabe

von Soléa P.
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Stille im Raum, es fängt an zu dämmern
gedimmtes Licht erhellt Ebenholztisch
durch Gedanken und Seele beginnt er zu blättern
tief darin versinkt… feilt an seinem Gedicht.

Weit entfernt von Hier und Jetzt
tut Welt der Erinnerung alle Türen öffnen
Fantasie und Erfahrung zur Strophe ran wächst
und Quellen findet aus denen er kann schöpfen.

Unnahbar, auf seiner Reise in entfernteste Weiten
schwebt durch Dunkelheit, wechselt ins Licht
melancholisch schreibt er über alle Zeiten
und verliert wesentliches nicht aus der Sicht.

In jedem geschriebenen Wort steckt Sinn
Gedanken durchleben kleinste Momente
es braucht, bis letztendlich jede Zeile stimmt
mit Hingabe setzt er persönliche Akzente.

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Kommentare

02. Mai 2017

Poetisch webte Dein Gedicht
Worte - was dem Text entspricht!
(Die Stille im Raum -
"Dank" Krause ein Traum ...)

LG Axel

02. Mai 2017

Das " mühselige " DichterInnenleben !!!
Sehr genau seziert.
Feine Verse.
Gruß Volker

02. Mai 2017

So ist das, liebe Soléa.
Du hast Recht!
Es gefällt mir gut.

Liebe Grüße Lisi

02. Mai 2017

Es ist immer eine Mühsal,
wenn man da sitzt und bittet
das Dichterross möge dir
gnädig sein.
Und ich warte immer noch!

Dein`s hingegen hat gut funktioniert, Solèa. Ich hab es gerne gelesen!

LG
Alfred