Feld aus Gold

von Soléa P.
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Korn wiegt sich zum Horizont
sanfter Wind fordert Ähren auf zum Tanz
in der Sonne leuchtet alles wie pures Gold
die Maid flechtet einen Blumenkranz.

Lerchen stehen überm Feld
betörend zirpen Grillen ein lautes Konzert
sind Königinnen am blauen Himmelszelt
Duft von Wiesengräsern ist würzig und herb.

Raschelnd schleicht ein Reh hindurch
wie von Geisterhand bewegt sich’s Getreide
hält zielstrebig zum nahen Walde Kurs
zeigt sich berührt, von seiner schönsten Seite.

Der frühe Abend bringt feucht-kühle Luft
der Boden atmet letzte Wärme aus
zwischen Tag und Nacht bildet sich eine Kluft
Natur legt sich schlafen und steht in aller Frühe wieder auf...

Quelle: Pixapay
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Kommentare

09. Mai 2017

Ein bunter Blick auf die Natur -
Fein warst Du ihr auf der Spur!
(Auch Korn findet die Krause fein -
Es muss nicht immer Bier nur sein ...)

LG Axel

09. Mai 2017

Das glaube ich ganz ungesehen
auch hier kann die Kraus nicht widerstehen...
Liebe Grüße
Soléa

09. Mai 2017

Liebe Soléa, mit diesem Hauch vom Sommer bringst du etwas Wärme in diesen kalten Maientagen, wir können es gebrauchen :-D
LG Sigrid

09. Mai 2017

Liebe Sigrid, der Mai ist, wie DEIN Gedicht es bitter beschreibt, bisher nur eine traurige Angelegenheit... ich überspringe ihn einfach mal aus Trotz!
Liebe Grüße in Deinen Abend
Soléa

09. Mai 2017

Dein helles und heiles Naturgedicht habe ich sehr gerne gelesen, Soléa.
Liebe Grüße, Marie

09. Mai 2017

Ich danke Dir Marie, und wünsche allen und jedem baldige warme Tage... morgen soll (hier bei uns) einer sein :-)))))
Liebe Grüße und einen schönen Abend
Soléa

09. Mai 2017

Das goldene Feld sich schon sehr wundert,
denn schliesslich ist es noch nicht 100
trotz kühler Luft, und Wärme fehlend,
fühlt es sich weiterhin sehr elend !

09. Mai 2017

Das wird sich noch ändern, denk an mich
auch der Sommer kommt sicherlich
ob er dann hält was er verspricht
das sagt uns unter anderm dann der Wetterbericht...
Viele Grüße
Soléa

11. Mai 2017

Deine Worte haben mir einen Hauch
von Sommer ins Zimmer getragen und
ich kann das blühende, goldene Feld
förmlich riechen und bei geschlossenen
Augen streiche ich mit beiden Händen
zart über die Ähren. Ein wunderschönes,
sensibles Kitzelgefühl in den Handinnenflächen.
Schon mal probiert ?
Ein super Text, so naturverbunden.
Gruß und bis bald,
Volker

11. Mai 2017

Ja, Volker, ich kenne das Gefühl gut. Als Kind lebte ich 5 Gehminuten vom Feld entfernt und heute stoßt mein Garten daran an. Herrlich!!! Möchte mit keinem tauschen, auch wenn wir absolut Autoabhängig sind...
Liebe Grüße und einen schönen Abend
Soléa

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