Naturgedichte ✓ Gedichte zum Thema Natur

Bild von Natur am morgen

Die Natur beinhaltet im Grunde alles das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Der Mensch selbst dagegen, ist ein Teil der Natur. Vieles von dem, was die Natur zu bieten hat, finden Sie in den Gedichten dieser Gedichtkategorie wieder. Die Gedichte zum Thema Natur beschäftigen sich mit dem Sein im Ganzen, dem Kosmos (Universum).

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die schönsten Naturgedichte
von Volker Harmgardt
von Heinrich Heine
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 500 Texten in dieser Kategorie
von Volker Harmgardt

Das Windrosenherz
hing schräg im Abendrot,
bei kühlem Wind wuchs die Spannung,

das Wetter wird heute
allen den Schlaf rauben.

von Heinrich Heine

In Vaters Garten heimlich steht
Ein Blümchen traurig und bleich;
Der Winter zieht fort, der Frühling weht,
Bleich Blümchen bleibt immer so bleich.
Die bleiche Blume schaut
Wie eine kranke Braut.

Zu mir bleich…

von Robert Burns

Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier;
Mein Herz jagt im Hochland des Waldes Gethier;
Es jagt dort den Hirsch und es folgt dort dem Reh –
Mein Herz ist im Hochland, wo immer ich geh’.
Lebwohl, du mein…

von Kurt Tucholsky

(Von Theobald Tiger
Anmerkung Redaktion: Pseudonym von Kurt Tucholsky)

Hier stehe ich mit meinem Blumenflor
und komme mir unsagbar dämlich vor.

Denn durch mein Körbchen geht ein Raunen:
Was nun? nach all den…

von Monika Laakes

Liebliche
Windharfenklänge streifen
Gräser im Blütenrausch.
Liebesbetten in blauen Stunden.
Bezauberung.

von Monika Laakes

Womöglich schaute ich heute
in eine mir fremde Welt.
Beim Schlendern auf stillen Wegen
hat sich der Wind rasch zugesellt.

Sah tanzende Bäume
in Anmut sich wiegen,
mit leichter Verwirbelung
kleine Ästchen…

von Johanna Ambrosius

Hart am schatt’gen Waldessaume, wo die gold’nen Ähren rauschen,
Wo die bunten Sommerkinder Küsse mit dem Zephir tauschen,
Wo des Rehs keusche Augen schauen durch das Blattgehege,
Schläft, von Mittagsglut umflossen, sanft ein…

von Angélique Duvier

Früh am Morgen, wenn sich die Natur entfaltet,
ehe wir noch wissen, wie sich dieser Tag gestaltet,
wenn die Wiesen noch mit Tau bedeckt,
und die Sonne wohlig ihre Strahlen
aus dem Morgennebel streckt,
werde ich gern…

von Johann Wolfgang von Goethe

Es flattert um die Quelle
Die wechselnde Libelle,
Mich freut sie lange schon;
Bald dunkel und bald helle,
Wie der Chamäleon,
Bald roth, bald blau,
Bald blau, bald grün;
O daß ich in der Nähe
Doch…

von Sigrid Hartmann

Das Laub zart grün schmeichelt dem Auge,
wer denkt, dass sie zum Mörder tauge?
Sie windet sich wie eine Schnur,
am Boden legt sie ihre Spur.

Erreicht die Pflanze, die sie bringt,
dem Himmel näher, es gelingt

von Anouk Ferez

Von Morgen zu Morgen wirst merklich du blasser
mein sommergeliebtes Goldtopaskind.
Und Nebelgespinste in Bodennäh küssen
vereinsamte Blüten - und Blätter garnieren den Wind.

So geh noch mal baden, mein Hochsommer-…

von Volker Harmgardt

Sehnsucht nach Sonne,
mitten im Blitzgewitter
erschöpfte Tränen.

von Monika Laakes

Unwetter,
Natur droht
mit verheerenden Katastrophen
als Resonanz auf's Menschenwerk.
Quittung.

Wasser,
du Lebensquell,
im rechten Maß
lässt du uns gedeihen.
Gleichgewichtsspiel.

Natur…

von Volker Harmgardt

S c h w a r z e r H o r i z o n t -
die rote Aprilsonne flog
ins Ungewisse.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In tiefe Versenkung begab ich mich,
gefangen vom Spiel der Gedanken,
Wünsche, Träume äugten neugierig hervor,
aus ihren Verstecken stiller Verlangen.

Betrat den Zauberhain,
verschwunden alle Schranken.

Im…

von Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem

Waldeinsamkeit! Es rieselt und rinnt
Der Bach über moosige Steine -
Durch Zweige und Wipfel rauscht leise der Wind,
Waldmeister duftet am Raine.
Und über den Bach dehnt die Linde den Ast,
Und kos't mit den Wellen,…

von Volker Harmgardt

K l a n g f a s z i n a t i o n -
wenn Worte Blüten tragen,
sing`ich den Frühling.....

von Monika Laakes

Es putzt sich der Wald,
noch Frost auf den Lippen der Nacht.
Er flüstert vom tiefen Schlaf und
dass ihn die Sonne hat wach gemacht.

Nun wiegt sich sein Volk
im Schimmer am Morgen.
Und Baum für Baum streckt…

von marie mehrfeld

Ich halt inne. Werde ruhig. Nehme den Blick meiner Augen, den Augenblick wahr. Nur er zählt. Ich schaue hin. Schaue andächtig hin. Beuge mich. Mache mich klein. Denn ich bin klein. Winzig klein. Angesichts der Schönheit der Schöpfung. Der Anmut…

von Axel C. Englert

Diese Donau! Echt bekloppt!
Wird allein vom Rhein getoppt …
Die miese Mosel! Lahme Ahr!
Ein total ein beknacktes Paar …

Alles schwappt von öden Booten!
Drauf schieben sich Voll-Idioten …
Touristen! BÄH! Die…

von Johanna Ambrosius

Dem deutschen Volke

Richtet nicht nach Form und Rhythmen
Davon hab‘ ich nichts gelernt,
Denkt, es sind bescheid’ne Blüten,
Hie und da vom Tau besternt;
Hie und da vom Sturm zerbissen,
Wie sie bieten Feld und…

von Monika Laakes

Hinaus, hinaus, es ruft der Wald,
die Unruh steckt in meinen Füßen.
Mein Hund spürt sich in mich hinein.
Umkreist mich wild, sein Körper ruft:
"Mach rasch! Hinaus! Wir kommen bald!"

Und wie auf einem Lichtstrahl…

von Charlotte von Ahlefeld

Aus des Glückes unumwölkten Tagen
Hab' ich Euch mir liebend aufgespart,
Am gerührten Herzen Euch getragen,
Und mit stiller Sorgfalt Euch verwahrt.

Dennoch - fühllos gegen treue Pflege,
Ist verblichen Euere bunte…

von Volker Harmgardt

Im Morgengrauen -
es roch nach Moos und Erde,
lebendiger Wald.

von Monika Laakes

Rollend rast der Sturm
über unsere Region.
Mit schwerem Atem
zeigt er seinen Zorn.

Welche Kraft hat ihn
über Nacht entfacht
und zeigt uns ihre
schauerliche Macht.

Mit riesigen Pranken
reißt'…

von Friedrich Adler

Duftreich ist die Erde und die Luft krystallen,
Und das Moos erzittert unter deinem Fuß,
Aus dem Schilfrohr hör ich's wie von Pfeifen schallen,
Und vom Hagedorn fällt heller Blütengruß.

Und das Aug' von Freude naß,

von Annelie Kelch

Eines Tages werde ich dort wandern -
mit dir, Hand in Hand; ich weiß eine Menge,
du alles besser und willst mir erklären, weshalb
der Kot des Auerhahns nach Fichtennadeln duftet.

Ach ja?, fragst du und hebst tatsächlich…

von Angélique Duvier

Sonnenblumengelb
strahlte sie mir entgegen,
wollt gepflückt nicht sein.

von Anna Rubin

als Gott die Welt erschuf
pflanzte er den Ursprung
des Entzückens in die Erde
und sprach das Wort darüber

seit jenem Frühling gibt es Rosen

so duften seine Hände
so schmecken seine Lippen
so schimmert…

von Flora von Bistram

Der Morgen atmet Nebelschwaden
und Blätter färben sanft den Wald.
Ein Kranichzug zieht erste Kreise,
der Vögel Lieder sind verhallt.

Für Sommer endet nun sein Wirken,
auch wenn er noch mit Wärme winkt,

von Angélique Duvier

Heut strahlt der Himmel, wie ich ihn zuvor nie sah!
Die Wolken schweben, als gingen sie auf Reisen,
und sie wirken, als wären sie zum Greifen nah.
Manche Wolke scheint, als ruhe sie auf einem Baum.

Wie liebe ich sie, die…

von Daniel Behrens

Licht durchleuchtete den Tag,
auf der Welt ein Lächeln lag,
Blüten flogen durch die Luft,
Windeshauch voll zartem Duft...

Es griff nach mir ein fernes Weh
und zeigte mir an einem See
mein Herz in seinem…

von Volker Harmgardt

G l i t z e r n d e s W a s s e r
mit Blick bis zum Horizont -
dieser kalte Tag.

(c) VH 1983

von J.W. Waldeck

ferne Heimat der Schwalben
deren Nester Zukunftseier hegen
gibt es nur den industriellen Osterhasen
der sich ein Recht daraus macht
sein vorgekochtes Kuckucksei
ins kreuzlahme Körbchen zu legen

trotz…

von Soléa P.

Gefroren schläft der See
Wälder thronen still und weiß
Unbefleckt die Welt

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