Naturgedichte ✓ Gedichte zum Thema Natur

Bild von Natur am morgen

Die Natur beinhaltet im Grunde alles das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Der Mensch selbst dagegen, ist ein Teil der Natur. Vieles von dem, was die Natur zu bieten hat, finden Sie in den Gedichten dieser Gedichtkategorie wieder. Die Gedichte zum Thema Natur beschäftigen sich mit dem Sein im Ganzen, dem Kosmos (Universum).

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von Volker Harmgardt

Dämmerlicht fällt ins Tal,
ein Windhauch zieht durch Äste
und Steine, gleich der Trauer,
die in den Wolken hängt
und den Himmel weinen lässt.

von Volker Harmgardt

Das Windrosenherz
hing schräg im Abendrot,
bei kühlem Wind wuchs die Spannung,

das Wetter wird heute
allen den Schlaf rauben.

von Volker Harmgardt

K l a n g f a s z i n a t i o n -
wenn Worte Blüten tragen,
sing`ich den Frühling.....

von marie mehrfeld

Da liegt er, einem Spiegel gleich,
so silbern froh und still, mein Teich,

die Blätterschatten werfen Flecken
bis in die kleinsten Buchten, Ecken,

sie hüpfen selig auf und nieder und
bringen mich in’s Lot gleich…

von Monika Laakes

Womöglich schaute ich heute
in eine mir fremde Welt.
Beim Schlendern auf stillen Wegen
hat sich der Wind rasch zugesellt.

Sah tanzende Bäume
in Anmut sich wiegen,
mit leichter Verwirbelung
kleine Ästchen…

von Monika Laakes

Liebliche
Windharfenklänge streifen
Gräser im Blütenrausch.
Liebesbetten in blauen Stunden.
Bezauberung.

von Ella Sander

Es wandert ein Flüstern in allen Dingen,
Bleibst Du nur stehn, da hörst Du sie singen;
Öffne Dein Herz, dann kannst Du es sehn,
Die Rufe des Lebens wirst Du verstehn.

Siehst Du das offene, weitblaue Meer?
Es ist…

von Anouk Ferez

Von Morgen zu Morgen wirst merklich du blasser
mein sommergeliebtes Goldtopaskind.
Und Nebelgespinste in Bodennäh küssen
vereinsamte Blüten - und Blätter garnieren den Wind.

So geh noch mal baden, mein Hochsommer-…

von Monika Laakes

Ich lüfte die Jacke
und schau in den Wind,
und denke an mich,
als wär ich ein Kind.

Ersehnter September,
hältst dich bereit und
nimmst Abschied von
Hitze und Trockenheit.

Oh, wie ich dich mag,…

von Angélique Duvier

Früh am Morgen, wenn sich die Natur entfaltet,
ehe wir noch wissen, wie sich dieser Tag gestaltet,
wenn die Wiesen noch mit Tau bedeckt,
und die Sonne wohlig ihre Strahlen
aus dem Morgennebel streckt,
werde ich gern…

von Sigrid Hartmann

Das Laub zart grün schmeichelt dem Auge,
wer denkt, dass sie zum Mörder tauge?
Sie windet sich wie eine Schnur,
am Boden legt sie ihre Spur.

Erreicht die Pflanze, die sie bringt,
dem Himmel näher, es gelingt

von marie mehrfeld

Ich halt inne. Werde ruhig. Nehme den Blick meiner Augen, den Augenblick wahr. Nur er zählt. Ich schaue hin. Schaue andächtig hin. Beuge mich. Mache mich klein. Denn ich bin klein. Winzig klein. Angesichts der Schönheit der Schöpfung. Der Anmut…

von Susanna Ka

Süßwasser ist anders,
anders als das Meer.
Es ist glatt und seidig,
leise laufen die Wellen
an den Strand.
Es murmelt, gluckst und schnalzt.
Es hüllt dich ein
in sanfte Träume.

Süßwasser ist anders…

von Volker Harmgardt

Im Morgengrauen -
es roch nach Moos und Erde,
lebendiger Wald.

von Flora von Bistram

Der Morgen atmet Nebelschwaden
und Blätter färben sanft den Wald.
Ein Kranichzug zieht erste Kreise,
der Vögel Lieder sind verhallt.

Für Sommer endet nun sein Wirken,
auch wenn er noch mit Wärme winkt,

von Annelie Kelch

Zwischen Meer und Stadt, eingefangen im
schweigsamen Gras: Sonnenlicht, davon
Lämmlein trinken.

Lämmlein: Wolken, vom Himmel gefallen … Wolken
mit Augen und Ohren, die ein rosiger Schlaf
auf Wiesen gebettet hat.…

von Ingeborg Henrichs

Flusskiesel waren glücklos in fremden Tiefen
Steigen auf. Leise bedacht
Schimmern unbeschadet
Vollendete Pracht
Wollen wieder vertrauen
Lebendig weise gedacht
So endet die Reise. Glückliche Fracht

von Angélique Duvier

Glitzernder, kristallener Tau
im nebelumhüllten Morgengrau.
Glaszarte Perle der Natur,
setzt sich sanft
in Wald und Flur,
auf Gräser und aufs Laub.
Zerfällt zu Wasser,
nicht zu Staub.

von Monika Laakes

Es putzt sich der Wald,
noch Frost auf den Lippen der Nacht.
Er flüstert vom tiefen Schlaf und
dass ihn die Sonne hat wach gemacht.

Nun wiegt sich sein Volk
im Schimmer am Morgen.
Und Baum für Baum streckt…

von Monika Laakes

Wind
singt Lieder
vom nahenden Frühling
tanzt mit der Sonne
Herzensfreude

von Monika Laakes

Unwetter,
Natur droht
mit verheerenden Katastrophen
als Resonanz auf's Menschenwerk.
Quittung.

Wasser,
du Lebensquell,
im rechten Maß
lässt du uns gedeihen.
Gleichgewichtsspiel.

Natur…

von Axel C. Englert

Diese Donau! Echt bekloppt!
Wird allein vom Rhein getoppt …
Die miese Mosel! Lahme Ahr!
Ein total ein beknacktes Paar …

Alles schwappt von öden Booten!
Drauf schieben sich Voll-Idioten …
Touristen! BÄH! Die…

von * noé *

Ganz früh, wenn’s noch dem Morgen graut,
hört man den ersten Vogellaut,
der schüchtern in die Runde fragt,
wann denn der neue Tag wohl tagt …?

Zuerst ist Stille ringsumher,
kein weitrer Vogel rührt sich mehr.

von Volker Harmgardt

Schneerosenblüte,
fernab quälender Hektik -
Sie leuchtet nur kurz.

von Angélique Duvier

Jeden Morgen
sehe ich
zu den
Wolken
hinauf,
schaue,
ob sie
weiter
vorwärts
schweben,
oder ob sie in
Unbeweglichkeit
verharren.

Manchmal
scheint es mir,

von Monika Laakes

Er wirbelt die Hitze
durchs körnerlose Feld.
Es brechen die Ähren
mit klagender Spitze.

Er schüttelt nieder
die dörrenden Blätter.
Da knarzt die Platane,
es platzt ihr Rindenmieder.

Gedanken…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In tiefe Versenkung begab ich mich,
gefangen vom Spiel der Gedanken,
Wünsche, Träume äugten neugierig hervor,
aus ihren Verstecken stiller Verlangen.

Betrat den Zauberhain,
verschwunden alle Schranken.

Im…

von Volker Harmgardt

Sehnsucht nach Sonne,
mitten im Blitzgewitter
erschöpfte Tränen.

von Monika Laakes

Ärgere nicht Mutter Natur,
denn, was du tust,
das rächt sie nur.

Verdrängst du brutal
alle Arten, dann darfst
du ihre Wut erwarten.

Belästigst du sie mit
viel Dreck, putzt sie
dich kraftvoll…

von Monika Laakes

Rollend rast der Sturm
über unsere Region.
Mit schwerem Atem
zeigt er seinen Zorn.

Welche Kraft hat ihn
über Nacht entfacht
und zeigt uns ihre
schauerliche Macht.

Mit riesigen Pranken
reißt'…

von Annelie Kelch

Eines Tages werde ich dort wandern -
mit dir, Hand in Hand; ich weiß eine Menge,
du alles besser und willst mir erklären, weshalb
der Kot des Auerhahns nach Fichtennadeln duftet.

Ach ja?, fragst du und hebst tatsächlich…

von Monika Laakes

Hinaus, hinaus, es ruft der Wald,
die Unruh steckt in meinen Füßen.
Mein Hund spürt sich in mich hinein.
Umkreist mich wild, sein Körper ruft:
"Mach rasch! Hinaus! Wir kommen bald!"

Und wie auf einem Lichtstrahl…

von Uwe Röder

Steine sprechen nicht wie wir,
wie wir - oft ohne Inhalt.

Sie erzählen von der Urzeit,
wie die Erde hat geglüht,

sie schildern unsagbaren Druck,
wie Erde krachend aufbrach,

wie ein Stein ans Licht gelangte…

von Johanna Ambrosius

Hart am schatt’gen Waldessaume, wo die gold’nen Ähren rauschen,
Wo die bunten Sommerkinder Küsse mit dem Zephir tauschen,
Wo des Rehs keusche Augen schauen durch das Blattgehege,
Schläft, von Mittagsglut umflossen, sanft ein…

von Angélique Duvier

Eine Blume genießt den Regen,
reckt und streckt sich im nieselnden Grau.
Sie mag ihre Schönheit pflegen
und gedeiht prächtig in schönstem Blau.

Sonnenlicht auf flachshaarigem Feld,
am Himmel Gewitterwolken.

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