Idylle

von Monika Laakes
Mitglied

Es putzt sich der Wald,
noch Frost auf den Lippen der Nacht.
Er flüstert vom tiefen Schlaf und
dass ihn die Sonne hat wach gemacht.

Nun wiegt sich sein Volk
im Schimmer am Morgen.
Und Baum für Baum streckt sich
zum Himmel, so ungemein frei
und ganz ohne Sorgen.

"Ach, könnten wir schweben
voll Anmut und Harmonie,
uns mit den Wolken verweben
als Wald dort am Himmel,
geschaffen aus Träumen und Fantasie."

Der Wald jedoch hält
seine Arme geweitet,
so dass seine Wesen
Geborgenheit spüren.
So leuchten die Bäume
von Freude begleitet -
du hörst sie, du siehst sie,
sie woll'n dich verführen
zum Feiern des Lebens
mit all seiner Fülle,
drum lass sie gewähren,
genieß die Idylle.

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Kommentare

15. Feb 2017

Man meint, direkt im Wald zu stehn -
Doch dies Gefühl ist wirklich schön!

LG Axel

15. Feb 2017

Geniess die Idylle,
der Wald ist schön,
er streckt seine Arme aus,
ich sage ihm Danke,
was soll ich mich zieren,
und gehe mit der Familie,
mal wieder spazieren,
bevor ich stöhn,
zum zigsten Male, durch die Rhön !

16. Feb 2017

Du hast es drauf, lieber Alfred. Du bringst mich so oft zum Lachen. Auch Dein Kommentar in Form eines Gedichtes ist wieder so ein Beispiel. Erst Romantik, dann in den letzten Zeilen Humor. Dafür ein fettes Dankeschön.
LG Monika

16. Feb 2017

Frost auf den Lippen der Nacht - gefällt mir. Heute scheint wieder die Sonne, der Winter scheint auf dem Rückzug zu sein. Freude.
LG Marie

16. Feb 2017

Ja, die Sonne fabriziert Glückshormone. Nur weiter so! Dir ganz lieben Dank für Deine Zeilen. Freu!
LG Monika

16. Feb 2017

Dies eine Wort - ist wunderbar!
Vielen Dank, lieber Alf. Das macht froh!
LG Monika