Im Morgengrauen

von Volker Harmgardt
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Im Morgengrauen -
es roch nach Moos und Erde,
lebendiger Wald.

(C) VH - Im Wald, dort wo er es noch sein darf !
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Kommentare

27. Mai 2017

Schon der Geruch, ist mir ne Wonne,
einer Waldesluft mir einzusaugen.
Würde verzichten auf die Sonne,
nur die Lebendigkeit mit meinen Augen.,
macht dein Haiku mich so froh,
was, kann schon was anderes taugen,
ich glaub, es geht dir ebenso !

Schöne Zeilen sind dir da gelungen, lieber Volker

Gruß
Alfred

17. Mai 2017

Das war ein wunderschöner Spaziergang in aller Frühe, leider seit einiger Zeit ohne meinen Hund. Aber das Erlebte und Gesehene entschädigte ein wenig. Mit Nanshe hätte ich das feuchte Waldgebiet nicht durchstreifen können, so war es etwas Neues für mich.
Die modrige Waldluft habe ich tief eingeatmet und mir gesagt, hier komme ich öfter her !
Was dort an Kleinstgetier umher gekrochen, gesprungen und geschwommen ist, kann ich garnicht alles aufzählen.
Ein Feuchtbiotop voller Leben und genau in diesem Moment kam ich mir " sehr klein " vor.
Das muss man gesehen, gefühlt und gerochen haben !!!
Ein Naturwunder vor meinen Augen.
Das wollte ich in ein kleines Haiku pressen und alle sollten teilhaben.
Wenn ich könnte, würde ich Dir den Duft zuschicken.
Ich grüße Dich und weiterhin
gutes Schaffen,
Volker

18. Mai 2017

Feiner Waldheiku. habe ihn kopiert und große ausgedruckt, jetzt hängt er an meinem Fenster.
Liebe Grüße, Marie

18. Mai 2017

Das kann ich so gut nachempfinden, Volker! Ich habe Wald und Feld vor der Nase und jede Jahreszeit hat ihren Duft
und Beschaffenheit. Von trocken-staubig bis feucht. Und überall ist Leben! Das Dir Dein Hund fehlt, glaube ich Dir. Ich selbst habe (noch) keinen. Vorteil daran: es scheucht mir keiner Wild auf und ich kann dadurch gut beobachten.
Liebe Grüße
Soléa

18. Mai 2017

Ach, liebe Marie,
ausgedruckt und an das Fenster
gehängt, das ist ja eine besondere Ehre !
Leider kann ich den Waldgeruch nicht nachliefern.
Für mich ist der Wald ein Ort,
wo ich zwischen Eichen, Kiefern, Birken,
und den vielen Tieren zu mir selber finde
und das hat mich in der Stille auch zu diesem
Text geleitet.
Vielen, lieben Dank für Deinen
geschriebenen Kommentar.
Es macht mich auch in der Bedeutsamkeit
Deiner Reaktion ein wenig stolz, dies zu hören.
Sei lieb` gegrüßt und noch eine ruhige Woche,
Volker

19. Mai 2017

Verehrte Solea,
jede Jahreszeit hat ihre Bedeutung und ihren
ureigenen Geruch, aber der Frühling ist das
Höchste der Düfte und Farben und für das Auge !!!
Könnte ich Parfüm herstellen, ich hätte
schon ein Walddüftchen hergestellt.
Wäre Nanshe dabei gewesen, hätte er
"Platz" machen müssen und auf Herrchen
warten. Ein ausgesprochener Jäger
war er nicht, obwohl er als Meutejagdhund
bekannt und gelistet ist. Erziehung ist eben alles.
In den nächsten Tagen, so das Wetter mitspielt,
werde ich weitere Wanderungen durch Feld und Wald
unternehmen und gespannt sein, was mich dort erwartet.
Fotoapparat, Block und Bleistift immer dabei.
Ich grüße Dich und habe auch Deinen Text,
der mir gefällt, gelesen und für "lesenswert" erachtet,
Volker