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Dein Haar hat der Wind

Bild von Volker Harmgardt
Bibliothek

Dein Haar hat der Wind,
als der Winter dich küsste-
Traurigkeit berührt.

(C) Volker Harmgardt "Dein Haar" 2017

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Interne Verweise

Kommentare

05. Jan 2018

Dein Heiku berührt mich.

LG - Marie

05. Jan 2018

Sehr romantisch. Berührend.

LG Monika

06. Jan 2018

Danke Marie, das ist ja das Spannende,
Worte mit Bedacht wählen und gleichzeitig
merken, dass etwas nicht stimmt, wenn
sie da niedergeschrieben stehen. Daher sehe
ich mich als Schreiber meiner Umgebung
und freue mich, wenn es Menschen berührt,
trifft und ich ein Echo bekomme, in einer Zeit,
wo Fortschritt und Taten in die Unmenschlichkeit
führen. Das ist in mir ein ewiges, kritisches
Durchdenken unserer Zeit und der Versuch lyrischer
Zeichnungen in steter Bewusstheit. Vielleicht auch
das Abtasten nach gemeinsamen Wörtern, um neue
Geometrien des Sehens zu erkennen. Wie gesagt
Versuche ! Ich spreche in meiner Sprache.
Wie mich Deine Verse berühren !!!
LG Volker

06. Jan 2018

Werte Monika,
wenn man sich etwas vom Herzen schreibt,
dann, ja dann klingt das so. Dabei spielt die
innere Bewegung (Haltung) eine große Rolle, Bilanzen,
die aufgelistet werden, verglichen mit Mahnungen
und Freuden etc. !
Sprache muss man in die Gedichte / Haikus legen,
so wird man von ihr eingefangen und gelangt an
die Wurzeln.
Günter Eich hat einmal gesagt:

"Unsere Sprache zielt auf den wissenschaftlichen
Menschen, die chinesische auf den Weisen."

So sollten wir unserer eigenen Spur folgen.
Dank und Gruß,
Volker

08. Jan 2018

Die Bleistiftmine
lieb ich am meisten:
Tags schreibt sie Verse,
Die nachts ich erdacht.

Aus Eichs "Inventur"....

Auch dies findet sich wieder
In jenem Haiku, in jedem Gedicht,
denn ist selbiges nicht immer
ein Ausdruck der Seele, des Fühlens
Desjenigen, der es erdacht...

LG Yvonne

22. Jan 2018

Danke Yvonne,
habe Deine Nachricht vom 8.1.18 erst heute
gelesen.
Eich`s wenige Habseligkeiten nach dem
Krieg, die er sehr detailliert aufzählt, haben
in diesem Gedicht eine sehr intensive Bedeutung,
eine Rückerinnerung an die Zeit im Gefangenenlager,
wo jeder sein Sachen beschützt und aufmerksam
beobachtet hat.
(...) und einiges, was ich nicht verrate, (...)
In der Schulzeit haben wir das gelesen und
mussten es interpretieren. Heute habe ich es wieder
gelesen und war beeindruckt. Danke für Deinen
Hinweis und sei lieb`gegrüßt bei
trübem Montagswetter,
Volker