Abschiedsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Abschied

Bild eines Jungen der geht

In den Abschiedsgedichten geht es um jede Art "Auf Wiedersehen", oder "Lebewohl" zu sagen. Abschied vom Lehrer, der Lehrerin, aus dem Kindergarten, von Kollegen, von einer Beziehung und vielen anderen Menschen, Gefühlen oder Dingen- auf schöne oder traurige Art und Weise. Du findest hier Gedichte zu jeder Möglichkeit des Abschieds!

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Mitglied

Das lahmt, was tief in meine Brust gebettet,
als hell zwei Hände in die Lüfte steigen
– die meine kaum zu spüren. Tiefes Schweigen
zweier Lippen hält so Aug` an Auge festgekettet.

Ein leises Lächeln, gläsern, fast ins…

von Anouk Ferez
Mitglied

Amélie,

Dass sich die Nacht lau in dein Auge schmiege
und dir das Käuzchen Stille schenke.
Der Sichelmond sei deine Wiege,
wo sich ein Stern ins Herz dir senke...
...bis dass der Morgen Linnen schwenke!

Ich…

von Volker Harmgardt
Mitglied

Zerbrochenes Herz,
als der Schmerz dich baumwärts trug,
ertönten Gesänge.

Wir kreisen um die Tische
und schauen dein Bild.

*******************
In Erinnerung an
Hannelore S. (1957-2017)
"Durch…

von Volker Harmgardt
Mitglied

Dein Haar hat der Wind,
als der Winter dich küsste-
Traurigkeit berührt.

von marie mehrfeld
Mitglied

Die Rumpelkammer mit Spinnenweben
verrät mir dein Wesen, dein Innenleben,
am Nagel, da hängen die alten Klamotten,
zerlöchert sind sie, zerfressen von Motten,

die zärtlichen Briefe, vergilbt, unversiegelt,
darin…

von marie mehrfeld
Mitglied

wenn auch manche Märchen verblasst sind in seinen ausgelesenen Büchern, wehren sich andere doch mit starken Lettern standhaft gegen das Vergessen, wie sich Schnee von zarten Zweigen löst, so sind Sterne aus seinen Tagen und Nächten gefallen,…

von marie mehrfeld
Mitglied

Nicht einfach ist es,
weiter zu laufen,
als wäre nichts –
so ganz ohne Euch,

kein Anschluss
unter dieser Nummer,
und die Fassaden
Eurer Häuser riechen,
atmen nun fremd,

kein: komm nur…

von Angelika Zädow
Mitglied

Als ich fort ging
sah der Ort
mir lange nach

streute Sehnsuchtssamen
mir ins Herz

Als ich fort war
keimte Sehnsucht
wuchs und blühte

Blumen der Erinnerung
ließen meine Seele lächeln

von Annelie Kelch
Mitglied

Schulter an Schulter mit dem Atem des
Winters durch die unsichtbare Wand
Ins neue Jahr schreiten wie von Buda
Nach Pest, über die Donau, die Donau ...
So mitternachtsblau unterm Segel der
Monduhr, gestrichen von der…

von Tilly Boesche-Zacharow
Bibliothek

Du gehst, mein Sohn, nach Israel,
und mit dir geht der Geist,
der dir, mein Sohn, in Israel
den Weg als Richtpfeil weist.

Du fühlst, mein Sohn, genau wie ich
und trägst die Scham allein.
Denn was der Mensch…

von Soléa P.
Mitglied

In weiter Ferne
Die Tage sind längst gezählt
Bis Mittsommer

von Annelie Kelch
Mitglied

Am Abend steigt der gute alte Mond hinab
und prahlt mit seinen Sternen: Glitzersteinen.
Mein Lieb', wer wird denn traurig sein und weinen,
sich was draus machen, weil ich dich verlassen hab?

Auch du verließest mich…

von Eva Klingler
Mitglied

Und dann, binnen Sekunden, bist du dir bewusst was zu tun ist.
Du wählst diese längst vertraute Nummer und vereinbarst den Termin. Den Termin !
Du bist ruhig, richtest eine große Portion Guttis, wickelst Extrawurst um eine weitere…

von Ingrid Herta Drewing
Mitglied

Es malt der Herbst so farbentrunken
und wirkt dies opulente Bild
des Lebens, das nach grauem Unken
des Nebels, dessen Kraft gesunken,
im Sonnenlicht den Tag erfüllt.

Dies Spiel der Farben, Augenweide,
ein…

von Annelie Kelch
Mitglied

Der Herbst vergeht wie ein liebgewonnener Schmerz und
Auch ich sterbe ein Stück vor mich hin, während vom Baum
Das letzte Blatt fällt.

Mond, alter Verführer, stellst deinen schimmernden Fuß
In den Abend und mein Herz will…

von Angélique Duvier
Mitglied

Durch unbekannte Straßen irrend,
kein Baum und Haus ist mir vertraut,
Straßennamen, fremd, verwirrend
und der Abend langsam graut.
Eine Reise ohne Ziele,
von der Heimat weit entfernt.
Fremde Städte gibt es…

von nabatea buchler
Mitglied

Wir haben uns das Butterbrot geteilt
und rannten fröhlich durch den Regen.
Wir dösten in der Sonne
und tollten durch den Schnee.
Wir freuten uns aufeinander nach Feierabend.
Du warst fordernd, unberechenbar und treu…

von marie mehrfeld
Mitglied

nie gelüfteter Dachboden des vertrauten alten Hauses vor
dem Abriss, mich verabschiedend atme ich ein letztes Mal
den Mahagoniduft der Erinnerung, sanfter fleckiger Glanz,

der nicht poliert werden will, was war, soll…

von Willi Grigor
Mitglied

Ein Platz, an dem du atmen kannst
und Birken mit dir reden,
wo Wasser an das Ufer schwappt
und Fische auf dich warten
aufs morgendliche Spiel.

Wo Wasservögel zu dir schauen,
Musikanten Nester bauen,
wo…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Adieu mein Tag,
ich übergebe dich der Nacht,
und ihr Blut breitete sich aus
über Himmel und Erde,
da ging sie hin,
zog noch einmal durchs alte Amphitheater,
erwärmte die Bühne,
umspielte geborstene Säulen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Es wird langsam kühl um mich herum
der Tag zittert ein Abendgebet
im kraftlosen rotem Rausch.

Der kalte Mond vor der Türe steht
im dunklen Wolkenmantel gehüllt,
sein Silber leuchtendes Laternenlicht
dringt…

von Anouk Ferez
Mitglied

Die Krähen wollten alles Licht verschlucken,
als sie hinabgeschossen in das Tal.
Ich wollt mich unter Wolkenfetzen ducken.
Mir war’s, als winkte ich ein letztes Mal.

Ich starrte auf den Apfel in der Linken.
Er war’s…

von Soléa P.
Mitglied

Goodbye
Schöne Zeit
Im Traum vereint
Ich schaue dir hinterher
Seelenschmerz

von Susanna Ka
Mitglied

Wenn ich morgen sterben müsste,
gäbe ich heute eine Party,
all meine Liebsten zu umarmen,
und ihnen zu danken für die schöne Zeit.

Wenn ich heute sterben müsste,
äße ich meine all meine Schokoriegel auf,
weil…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Schlafwandelnd Wort zur Zeit auf Stelzen
Erhebet auf Flügel sich rauschend
gen Süden in Adern – und folgt den
Gedanken zur Nacht in den Morgen
Ein süchtiges Sehnen

zu kohlend schwelenden Feuern
geröstet im…

von Theodor Storm
Bibliothek

1

Du bissest die zarten Lippen wund,
Das Blut ist danach geflossen;
Du hast es gewollt, ich weiß es wohl,
Weil einst mein Mund sie verschlossen.

Entfärben ließt du dein blondes Haar
In Sonnenbrand und Regen;…

Rezitation:
»Weiße Rosen« von Theodor Storm, gesprochen von Hokuspokus (LibriVox)
von Manfred Peringer
Mitglied

waren es die wege die wir gingen
blätter die wir hoch aus der luft fingen
der glaube glück hinge an girlanden

das schicksal hat sich anders entschieden
nun ruhst du in frieden unter bäumen
zusammen mit all unseren…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Ein schwarzer Marmortisch
Da zerrinnen zaghaft Liebesträume im Wein
Ein Blick in die Leere des Abschieds
Verbrannte Tränen tragen schweres Rot
Ein schwarzer Marmortisch
Da saßen sie sich gegenüber

von Angelika Zädow
Mitglied

Wind webt Glockenklang vom Kirchlein unten
in Friedhofsmelodien hügelwärts hinein,
schmilzt Trauerfrost zu heißen Tränen.

Dankesglück und Wehmuttropfen
ranken sich durch sonnendurchblitztes Land.
Vögel zwitschern…

von Mara Krovecs
Mitglied

Es war flüchtig.
Das Surren der Wespe
über dem Kuchen
Apfelsaft – Handberührung
eine Sekunde
wellte sich das Leben.
Meer aus Salz und Gischt.
Der Atem gefangen
beim Leben angeschrieben

von Ella Sander
Mitglied

Vom Januarschnee bedeckte Wälder,
Verneigen sich in tiefer Stille;
Ein letzter Atemzug streift über Wälder,
Nimmt Abschied, taucht in Gottes Wille.

An Seiner liebevollen Hand,
Führt Er Brigitte sanft ins Licht;…

von Soléa P.
Mitglied

Der Sommer hat es fast geschafft,
er kann in Urlaub gehen.
Auf den Weiden – die Kühe, sind satt –
der Almabtrieb ist gern gesehen.

Die besten Kräuter sind verspeist,
die Wiesen abgegrast.
Hie und da noch ein…

von Joachim Ringelnatz
Bibliothek

Bang zittert in ihren Zügen
Ein letztes Lied, das ernst verklingt.
Ihr Auge dankt lächelnd den Lügen,
Die meine Ohnmacht ihr tröstend bringt.

Ich sehe die Hütte wanken
Und wollte, daß Alles vorüber sei. – –

von Luise Maus
Mitglied

Ich sehe eine Welt voller Farben
du siehst nur Schwarz – Weiß
ich sehe auch deine Narben
und ich dachte, dass du es weißt

doch deine

Sinne gingen dir verloren
deine Gefühle ermordetest du
was ist…

von Joseph Freiherr von Eichendorff
Bibliothek

Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand:
Vom Wandern ruh´n wir beide
Nun überm stillen Land.

Rings sich die Täler neigen,
Es dunkelt schon die Luft,
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend…

von Anouk Ferez
Mitglied

Den Blick nach innen wird die Erde
sich ein letztes Mal in mir entfalten,
bevor die Schranken, die mich halten
sich heben, dass ich endlos werde.

Die Hände leer, ich taste blind,
vor mir gähnt dunkle Ferne.
Wo…

von ulli nass
Mitglied

dein Gesicht
war auch im Alter schön
nie ging dein Wesen verloren
hinter den nur zarten Falten
auf magische Weise
bliebst du jung
durch die alterslose
Lebendigkeit deiner Augen
die Schärfe deines…

von Annelie Kelch
Mitglied

O wilde Sommerrose, immer fliehst
Du uns jäher denn im Winter das Eis bricht.
Willst nimmermehr prunken?
Kannst uns nimmermehr leiden sehen?
Hältst uns nimmermehr dein feuriges Messer
An unsere Kehlen? Hast uns heuer…

von Eva Klingler
Mitglied

Zugvogels Sehnsucht ist erwacht
bald schon wird Heimat fremd
Fernweh kitzelt frech die Flügel
sanft zupft Wind noch flaumig Feder
für kleine Mädchen
zum Geschenk

von Dirk Tilsner
Mitglied

Ich hab' dir ein Gedicht geschrieben,
für dich, und nur für dich allein.
Dort webte ich, vom Los zerrieben,
ein großes Geheimnis hinein.

Du würdest dieses niemals lesen,
wie Regen, der himmelwärts fällt.
So…

von Mara Krovecs
Mitglied

Und jetzt
lass ich dich los
die Liebe ist groß
ich kann dir nicht geben
was du brauchst
ich habe nicht Dies
und nicht Das
auch wenn du mich
wie einen Atem rauchst
ich lass dich jetzt geh'n…

von Karin Steuck
Mitglied

Schon lange vor dem Abschied
bin ich gegangen.
Die Fußtritte viel später.

Mutig gebrüllt
hinter Fensterscheiben,
aber traurig stumm davor.

Respektvolle Blicke
erinnern still.
Das Gute verschwindet…

von Uwe Röder
Mitglied

Ohne dich sind
alle Segel meiner Seele
für umsonst gesetzt,

die Tage windlos,
leere Stunden,
ohne dich!

Als Totenschiff
treib ich im
Ozean aus Einsamkeit.

von Rosemarie Dalkmann
Mitglied

Ich werd es überleben
dich überlieben
den Frühling
in vorsichtige Farben tauchen
den Sommer
über rote Kleider tragen
im Herbst
die bunten Drachen
auf die schwarzen Krähen hetzen
im Winter…

von Anouk Ferez
Mitglied

Sacht rührt mich die Vergänglichkeit,
wohl sanfter noch als du.
Es naht so still mit leichtem Schuh
der Wanderer der Zeit,
setzt sich zu uns dazu.

Er zwingt die Kerze in die Knie
und zaubert dunkle Schatten.…

von Annelie Kelch
Mitglied

Vielleicht doch endlich – einen Koffer kaufen oder
die Sommer-Shirts aus der Reisetasche nehmen und
nach jener Stadt suchen, darin dich deine Post immer
und ganz selbstverständlich erreichen wird wie
in guten alten Tagen…

von Soléa P.
Mitglied

Die Zeit sie geht trotz Laufverbot
frag mich was das soll
auch Strafe war ihr angedroht
das find ich gar nicht toll.

Wo will sie denn nur so schnell hin
bei mir ist‘s doch ganz nett
drauflos zu rennen ohne…

von marie mehrfeld
Mitglied

Bevor ich gelassen
Zum letzten Tor wanke.
Dreh ich mich um
Und sag leise Danke.
Mein Dank geht auch
An den Höchsten da oben.
Den ich meistens
Vergaß zu loben.
Ich war mir nicht sicher
Ob es…

von Annelie Kelch
Mitglied

Morgens liegt schon das Blut
des Herbstes in der Luft des Sommers

Die Nächte sind kühl und in den Zisternen
rauscht die Kargheit des Winters

Die Rosen zittern,
nun fallen die letzten Blätter

Allerleirauh…

von Susan Melville
Mitglied

Du hattest keine Freude mehr am Leben,
so habe ich dir heute die Freiheit gegeben.
Sanft schliefst du ein und gingst dann fort,
über die Regenbogenbrücke an die Himmmelspfort.

Deine Katzenmutter nimmt dich in Empfang,…

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