Abschiedsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Abschied

Bild eines Jungen der geht

In den Abschiedsgedichten geht es um jede Art "Auf Wiedersehen", oder "Lebewohl" zu sagen. Abschied vom Lehrer, der Lehrerin, aus dem Kindergarten, von Kollegen, von einer Beziehung und vielen anderen Menschen, Gefühlen oder Dingen- auf schöne oder traurige Art und Weise. Du findest hier Gedichte zu jeder Möglichkeit des Abschieds!

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von Tilly Boesche-Zacharow

Du gehst, mein Sohn, nach Israel,
und mit dir geht der Geist,
der dir, mein Sohn, in Israel
den Weg als Richtpfeil weist.

Du fühlst, mein Sohn, genau wie ich
und trägst die Scham allein.
Denn was der Mensch…

von Theodor Storm

1

Du bissest die zarten Lippen wund,
Das Blut ist danach geflossen;
Du hast es gewollt, ich weiß es wohl,
Weil einst mein Mund sie verschlossen.

Entfärben ließt du dein blondes Haar
In Sonnenbrand und Regen;…

Rezitation:
»Weiße Rosen« von Theodor Storm, gesprochen von Hokuspokus (LibriVox)
von Volker Harmgardt

Zerbrochenes Herz,
als der Schmerz dich baumwärts trug,
ertönten Gesänge.

Wir kreisen um die Tische
und schauen dein Bild.

*******************
In Erinnerung an
Hannelore S. (1957-2017)
"Durch…

von Joseph Freiherr von Eichendorff

Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand:
Vom Wandern ruh´n wir beide
Nun überm stillen Land.

Rings sich die Täler neigen,
Es dunkelt schon die Luft,
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend…

von Johann Wolfgang von Goethe

Laß mein Aug’ den Abschied sagen,
Den mein Mund nicht nehmen kann!
Schwer, wie schwer ist er zu tragen!
Und ich bin doch sonst ein Mann.

Traurig wird in dieser Stunde
Selbst der Liebe süßtes Pfand,
Kalt der…

von marie mehrfeld

Nicht einfach ist es,
weiter zu laufen,
als wäre nichts –
so ganz ohne Euch,

kein Anschluss
unter dieser Nummer,
und die Fassaden
Eurer Häuser riechen,
atmen nun fremd,

kein: komm nur…

von Annelie Kelch

Am Abend steigt der gute alte Mond hinab
und prahlt mit seinen Sternen: Glitzersteinen.
Mein Lieb', wer wird denn traurig sein und weinen,
sich was draus machen, weil ich dich verlassen hab?

Auch du verließest mich…

von Charlotte von Ahlefeld

Wirst Du in der Ferne mein gedenken,
Wenn die Welt geräuschvoll Dich zerstreut?
Wirst Du oft mir stille Stunden schenken,
Der Erinnrung unsres Glücks geweiht?

Wird kein neues Band mir Dein Vertrauen,
Keines Deine…

von Charlotte von Ahlefeld

Beim Abschied, im Nahmen einiger seiner Freunde.

Glück und Ruhe möge Dich begleiten
In das ferne Land, das Dich gebahr,
Das der Schauplatz Deiner ersten Freuden,
Deines ersten bittern Kummers war.

Stiller Friede,…

von Johanna Ambrosius

„Noch die Adresse“, tönt es von den Lippen
Der armen, kranken, schwergeprüften Frau.
„Will erst ein wenig von dem Trunke nippen,
„Der gibt mir Kraft, sonst schreib ich nicht genau;
„Bin auch mit Mühe nur dem Bett…

von nabatea buchler

Wir haben uns das Butterbrot geteilt
und rannten fröhlich durch den Regen.
Wir dösten in der Sonne
und tollten durch den Schnee.
Wir freuten uns aufeinander nach Feierabend.
Du warst fordernd, unberechenbar und treu…

von Charlotte von Ahlefeld

Nimm hin dies Bild, das auch in weite Ferne
Dir folgen darf, Geliebter! nimm es hin!
Und glaub' es seinem Lächeln, es wird gerne
An Deiner Brust die weite Welt durchziehn.

Betracht' es oft in stillen Augenblicken,

von Anouk Ferez

Die Krähen wollten alles Licht verschlucken,
als sie hinabgeschossen in das Tal.
Ich wollt mich unter Wolkenfetzen ducken.
Mir war’s, als winkte ich ein letztes Mal.

Ich starrte auf den Apfel in der Linken.
Er war’s…

von Angélique Duvier

Durch unbekannte Straßen irrend,
kein Baum und Haus ist mir vertraut,
Straßennamen, fremd, verwirrend
und der Abend langsam graut.
Eine Reise ohne Ziele,
von der Heimat weit entfernt.
Fremde Städte gibt es…

von Charlotte von Ahlefeld

Um in der Ferne meiner zu gedenken,
Bedarfst Du wohl der äussern Zeichen nicht.
In Deiner Brust unsterblich mich zu denken,
Macht mir Dein Schwur zur ewig heil'gen Pflicht,
Und doch darfst Du die Gaben nicht verschmähen,…

von Mara Krovecs

Es war flüchtig.
Das Surren der Wespe
über dem Kuchen
Apfelsaft – Handberührung
eine Sekunde
wellte sich das Leben.
Meer aus Salz und Gischt.
Der Atem gefangen
beim Leben angeschrieben

von Mara Krovecs

Und jetzt
lass ich dich los
die Liebe ist groß
ich kann dir nicht geben
was du brauchst
ich habe nicht Dies
und nicht Das
auch wenn du mich
wie einen Atem rauchst
ich lass dich jetzt geh'n…

von Soléa P.

Die Zeit sie geht trotz Laufverbot
frag mich was das soll
auch Strafe war ihr angedroht
das find ich gar nicht toll.

Wo will sie denn nur so schnell hin
bei mir ist‘s doch ganz nett
drauflos zu rennen ohne…

von Anouk Ferez

Sacht rührt mich die Vergänglichkeit,
wohl sanfter noch als du.
Es naht so still mit leichtem Schuh
der Wanderer der Zeit,
setzt sich zu uns dazu.

Er zwingt die Kerze in die Knie
und zaubert dunkle Schatten.…

von Susan Melville

Ich fragte zu allen Zeiten,
was ist des Lebens Sinn?
Wer wird mich noch begleiten,
wenn ich gebrechlich bin?

Der Atem schwer und kein Funkeln,
und still noch ein Gebet;
so sitze ich hier im Dunkeln,
bis…

von Annelie Kelch

Morgens liegt schon das Blut
des Herbstes in der Luft des Sommers

Die Nächte sind kühl und in den Zisternen
rauscht die Kargheit des Winters

Die Rosen zittern,
nun fallen die letzten Blätter

Allerleirauh…

von Anouk Ferez

Den Blick nach innen wird die Erde
sich ein letztes Mal in mir entfalten,
bevor die Schranken, die mich halten
sich heben, dass ich endlos werde.

Die Hände leer, ich taste blind,
vor mir gähnt dunkle Ferne.
Wo…

von Susan Melville

Du hattest keine Freude mehr am Leben,
so habe ich dir heute die Freiheit gegeben.
Sanft schliefst du ein und gingst dann fort,
über die Regenbogenbrücke an die Himmmelspfort.

Deine Katzenmutter nimmt dich in Empfang,…

von calypso dreams

Umarmungen - ganz warm und fest,
eine gemeinsame Nacht.
Frei sein, wenn man sich gehen lässt.
Liebe, die sich langsam in dir breit macht.

Gänsehaut vor Freude,
der Adrenalinstoß, wenn du etwas schaffst.

von Mara Krovecs

mein kokon zersprang
mit deinen worten
den dingen in denen
du mich umhüllend vergaßt

ich - ein schmetterling
im frühjahr

von Willi Grigor

Jetzt gingst Du also aus der Welt,
auch mein Leben hast Du erhellt.
Durch Dein fabelhaftes Wesen,
bist du vieler Freund gewesen..
Du warst ein Mensch, ein stiller Held.

Ein starker Mann warst Du, ein feiner,

von Lisi Schuur

Denk ich dich weiter
weiß ich die Liebe
seh dich im Stern
der zu uns gehört
höre den Wind
Gedichte singen
fühle den Zauber
der mich betört
stehst du
am Horizont des Meeres
erscheint wie…

von Yvonne Zoll

Seit jener spätsekunde
Als getrennt wir wurden
Empfand ich schmerzen
Im körper deiner seele
Konnte ich erschauern
Als eine ahnung mich befiel
Von einer ewigkeit sobald
Sie kommt der ich verfiel

von Soléa P.

Der Tod lauert in Gestalt einer Frau
mit Haut die fahl und faltig
hab tief traurig in müde Augen geschaut
und nicht wie vor langer Zeit rosa und samtig.

Verbraucht liegt Ihr Körper gebettet auf Daunen
kleinste…

von marie mehrfeld

Hast Dein Ziel erreicht. Für Dich ist es leicht.
Doch jetzt, da Du nicht mehr lebst, da Du tot bist,
da Dein heller Geist Deinen Körper verließ,
einfach so, weiß ich nicht, wohin, wer ich bin.
Ohne Dich nicht mehr froh.…

von J.W. Waldeck

die nahe Geliebte...
ein Regenbogenkranz
liderverschleierte Begierde
im Schoß ein dunkler Glanz

Grenzen verwischt
unauslöschliche Schrift
warum endet es nicht
mit demselben schönen Gedicht?

die…

von Anouk Ferez

Wenn unsere Wege sich trennen
bleibt dein Lächeln,
zieht sich morgenrotgehaucht
über meine Wangen,
zieht der Kälte einen Pelz über die Blöße,
raubt der Kargheit die eisgraue Würde.

Wenn unsere Wege sich…

von Julia Körner

Bei Dir sein
Ewig sein

Mit Dir wachsen
Mit Dir reifen

Irgendwann wirst Du allein
Für Dich auf der Erde sein

Sagst Du wirst Rakete starten
Ich soll auf der Wolke warten

Wie mich finden

von marie mehrfeld

Gekreuzt haben sich unsere
Wege heftig. Unsere Gefühle füreinander
wild und tief. Gewagt haben wir, zu fühlen, was
uns geflutet hat. Jung war ich damals, konnte mich nicht
entscheiden. Du gingst traurig gen Süden, ich…

von Soléa P.

Fallende Blätter
ein Gemälde vom Abschied
bunt wie das Leben

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