von anfängen und enden

von Manfred Peringer
Mitglied

ab und zu laufe ich einfach los
ohne groß über mein ziel nachzudenken
renne bis ich erschöpft auf die knie sinke

dann atme ich tief aus und ein
warte bis sich neue willenskraft sammelt
bevor ich weitere hürden überspringe

selbst als es zu regnen beginnt
kämpfe ich mich den berg hoch denn dort
wo der weg endet blühen silberne disteln

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Kommentare

28. Nov 2018

Silberne Disteln - dafür lohnt es sich zu rennen,
zur Belohnung kannst Du nachts dann besser - penn ...
äh, schlafen, selbstverständlich.

Ein schönes lebendiges Gedicht ist Dir gelungen:
Lola rennt ... Nein, Manfred rennt ...
So hat er 's uns "gesungen".

LG Annelie

28. Nov 2018

Hallo Annelie,
die Zeiten, in denen ich noch auf Berge gerannt bin, sind lange vorbei. :)
Hier ging es mir mehr darum, den Effekt körperlichen Auspowerns auf den sich fürs Schöne öffnenden Geist zu bebildern.
Dass man, dann auch besser schlafen kann mag sein, bei mir folgen meistens danach noch ein paar Bierchen was ja auch schlaffördend sein soll.
Danke für den augenzwinkernden Komm und LG
Manfred