Herzlich – schmerzlich – vollautomatisch

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Ich kenne sie nicht, sah sie nie,
du singst dieses Lied und ich versteh.
Schwer getroffen, von deinen Worten, mein Herz,
deine eindringliche Stimme trifft jeden einzelnen Nerv –
spüre diesen verfluchten Schmerz …
einer von den ganz schlimmen, der sich in mir verbirgt.

Wir beide wissen, um wen wir weinen,
mit wem wir so oft die unruhigen Nächte teilen.
Das Vermissen macht sich immer noch breit,
auch dieses nicht enden wollende Leid
einer ewig gefühlten vergangenen Zeit.

Der Weg, jeder von uns geht seinen eignen.
Herzlich – schmerzlich – vollautomatisch.
Die Liebe dieses Menschen war was ganz Großes,
darum lebe ich noch – ja, so gut ich kann,
fange fast täglich, oft träge, von neuem an,
stetig daran denkend, wie schön es war …

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Kommentare

05. Feb 2020

Gemeinsam lässt's sich auch besser gehen:
und schöner in die Zukunft sehen.

Liebe Grüße
Soléa

05. Feb 2020

Ein großes Reich, Olaf und eins, an das man keine Erwartung mehr stellt, es nehmen kann, wie's war und ist.

Liebe Grüße
Soléa

03. Feb 2020

Liebe Soléa,
was mich tröstet ist der Spruch : Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es schön war.
Deine Zeilen sind sehr berührend und gehen sehr nahe.

Liebe Grüße
Ella

05. Feb 2020

Langsam, liebe Ella, komme ich dahin, doch trotz der Zeit, die schon dazwischen liegt, tue ich mich noch immer etwas schwer, mit dem Lächeln.

Ich danke dir und liebe Grüße
Soléa

03. Feb 2020

Klasse Gedicht von Dir, liebe Soléa, zum ebensolchem
Grönemeyer Musikvideo. Erinnerungen werden mit seinem Satz " du hast jeden Raum mit Sonne geflutet" inniger, wenngleich auch Schmerz bleibt, doch aushaltbarer... Herzlich grüßt Dich Ingeborg

05. Feb 2020

Es gibt Mensch(en), liebe Ingeborg, die verbreiten Licht, sogar in stockdunkler Nacht. Vielleicht hängt deshalb das Vermissen so an mir?

Sei herzlich gegrüßt
Soléa

03. Feb 2020

Dein Gedicht berührt mich ganz persönlich; ja, das VERMISSEN schmerzt, und es bleibt, liebe Soléa, danke für die guten Worte –

Marie

05. Feb 2020

Liebe Marie, die Zeit heilt Wunden, aber nie die ganz tiefen, das muss man mir nicht weiß Machen. Die große Kunst liegt darin, bis zum Schluss damit umzugehen, auch letztendlich oder gerade deshalb, in und mit Liebe. Es ist nicht einfach!

Sei getröstet und herzlich gegrüßt
Soléa