Nix verLOREn

Bild von axel c. englert
Mitglied, Moderator

Eine Lore (sie hieß „Hanne“)
Hatte wenig auf der Pfanne:
Seitdem man Bergbau eingestellt –
Mangelt’s bohrend mir an Geld …

Roh aufs Abstellgleis VERSchoben!
Erst tat ja Hännchen tüchtig toben –
Dann wollte sie Karriere machen:
Beim Film lass ich’s rollend krachen!

Leicht MissVERStändnis, offenbar:
Die „Loren“ KEINE Verwandtschaft war …
Selbst der berühmte ERROL FLYNN
Haute (rückwärts) halb bloß hin …

Wer kennt schon PETER LORRE noch?!
Verzweiflung kroch in Hanne hoch …
Zerplatzt der Traum von Hollywood!
Schwer lag ihr Lebensglück im Schutt …

Bis jäh grell Geistesblitz einschlug:
Letztendlich wurde Hanne klug!
Warum wohl haus ich karg in Lumpen?
Ich mach’s wie ALLE! Ich geh PUMPEN!

Drauf lebte sie in Saus und Braus:
Borg mir den Luxus komplett aus!
[Als „Leih-Lore“ ein echtes Tier –
Bis heut steht „Lore-leih“ für Gier …]

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Kommentare

03. Apr 2016

Wieder eine originelle Wortspielerei. Typisch Axel. Immer für Überraschungen gut.
LG Monika

08. Apr 2016

Der Lorre, der war richtig toll!
Auch Hanne ist des Lobes voll.
(Wahrscheinlich war der Lorre "Franke",
mit doppelt "R" - so der Gedanke ...).

Doch jetzt zur Lore - der von Leih:
Mit Schiffsunglücken ist's vorbei,
seitdem der Strom dort ist entschärft -
was unsre Lore sicher nervt,

denn angewiesen jedenfalls,
ist sie doch jetzt auf Festivals,
die auf dem Felsen, hoch dort droben,
in (mit) Massen jedes Jahr sehr toben.

Selbst Lore, alt und voller Beulen,
lassen die Einnahmen nicht heulen,
doch zweifle ich, ob sie noch leiht ...
das geht ihr, glaub ich, doch zu weit!

08. Apr 2016

Zweifelsfrei doch fein erkoren -
Das Kommentar-Gedicht. (Zum Thema "Loren).

LG Axel