Tastende Hände!

von bernd tunn tetje
Mitglied

Liegt so schwach,
Der Atem schwer.
Wirkt doch ruhig,
Gedanken wohl leer.

Tastende Hände,
weichender Sinn.
Als letzten Gruß
nimmt er das hin.

Steht still da,
Tränen unterdrückt.
Muss hilflos sehen
wie das Leben entrückt.

Ein scheues Streicheln
der dünnen Haut.
Schluchzt nun endlich
befreiend laut.

Raum wirkt kälter.
Er will gehen.
Verlegene Gesten
müde verwehen.

Die Tür klappt zu.
Endgültige Stille.
der Tod führt aus
Gottes Wille.

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