Du bist mein Baum

von Uwe Röder
Mitglied

Du bist mein Baum
und Fluss
und Meer,

nicht Hälmlein,
Rinnsal,
Pfütze.

Nein, kein
schwaches
Engleinheer,

dich Tag
und Nacht
beschütze -

Wotan selbst
mit seinem
Speer,

sei einmal auch
zu Gutem
nütze!

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Kommentare

08. Jan 2020

Morgens früh um sechs...
ja, wenn doch alles so "sagenhaft" einfach wäre, lieber Alf.
LG Uwe

07. Jan 2020

Deinem " sei einmal auch zu Gutem nütze", lieber Uwe, schließe ich mich gern an; es mag was dran sein , wer weiß das schon, an den Rauhnächten und am Wotan, mit dem wilden Heer... Beobachten wir das kommende Jahr sehr genau. Schöne Verse, meint mit herzlichen Grüssen , Ingeborg

08. Jan 2020

Liebe Ingeborg,
liebevoll weit hast du ausgeholt, liebevoll weit lässt du vieles zu, und deine herzlichen Grüße erwidere ich auf das herzlichste.
Danke und LG Uwe

09. Jan 2020

Zu fällen einen großen Baum,
bedarf es einer Stunde kaum.
Doch bis er wächst,
man ihn bewundert,
ich denk' es dauert
ein Jahrhundert.
Ich, der Irminsulen Sinn
bin nun mal das, was ich bin. Odin (auch Wotan, Wodan und und und)
Ich lebte in meiner Zeit - heute löse ich mich auf, in Heiterkeit.
HG Olaf

09. Jan 2020

Lieber Olaf, mit einem tollen Gedicht hast du geantwortet, danke dir ganz sehr! Und natürlich hab ich selbst auch nix mit Odin oder einem Wotan am Hut (schon eher mit Brünhild, hihi), ich kenne nur den beeindruckenden Nibelungenring von Richard Wagner gut, da geht es schließlich psychologisch um viele Probleme von uns Menschen, statt Göttern. Die dienen eher als Studienobjekte dafür.
LG Uwe