Winter bleibt

von Michael Dahm
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Als ich am Rand des Winters stand
und sah, die Welt wird grau,
ich nicht ein grünes Blättlein fand,
vom Himmel fiel das Blau.

Die Sonne ihre Schäfchen nahm
und den Vorhang zog,
von Norden eis'ge Meute kam,
die das Licht verbog.

Da sah ich sie im grauen Kleid,
die Einsamen und Verschmähten,
in ihren Gesichtern keine Freud,
die Tristen sie umwehten.

Sie standen dort und sahen zurück,
am Rande ihrer Trauer,
der Sommer stahl ihr kleines Glück
und Winter bleibt ein grauer …

MD 08.02.2014

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