Des Wanderers Irrlicht

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Über Gärten, Täler, Seen,
seh ich Wandervögel ziehn.
An den Ufern tanzen Feen.
Die Wiesenwelt will heut erblühn.

Lachen möcht ich und auch weinen.
Mein Hirn schwimmt, es kann nicht sein.
Träume aus Jugendtagen mir erscheinen,
treffen mit dem Mondlicht ein.

Mond und Sterne, die mir sagen:
"Tief im Keller rauscht der Wein".
Auch die Spechte klopfen, schlagen:
"Dein Mädel, das ist heute dein.

(c) Olaf Lüken (06.04.2020)

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Kommentare

06. Apr 2020

Poetisch weht durchs Werk ein Hauch!
(Die Spechte schlagen - Krause auch ...)

LG Axel

06. Apr 2020

Ach, das geht runter wie Öl, lieber Olaf
und streichelt Innen warm. :)

Herzliche Grüße
Ella

07. Apr 2020

Hallo Olaf

Wein und Lieb' sind nicht dasselbe,
dennoch wie vom Ei das Gelbe.
Lass es rauschen, klopfen, schlagen,
beide ziehen durch den Magen ...

In diesem Sinne geht's im Keller
mit der Liebe meistens schneller :)

LG
Dirk

07. Apr 2020

Poetische Wege, die Erhellung bringen. Ein schönes Gedicht in eben solchem Klang.
HG Ingeborg

08. Apr 2020

Vom Wanderers Irrlicht – bemerkte ich nichts …

Liebe Grüße
Soléa