himmelwärts

von marie mehrfeld
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blitzlos der ferne donner,
deine augen schwebend im
gold des fliehenden nebels,

der summende raps blühte,
unsere hände verschränkt,
die farbe des hoffens kroch

selig himmelwärts, und
die zwischen uns blicke
ohne alle gewähr, doch

ich wollte mehr, viel mehr,
höher und unendlich weit,
mich trauen zu fliegen, mit

dir wollte ich, weit springen,
deine zärtlichen worte, sie
berührten mich, hellwach,

gesättigt durch roten mohn,
blind vor glühendem glück
sind deine sinne gewesen,

immer im gleichen takt,
tiefen und rasende höhen,
die flügel im ewigen wind,

und ich rief nach dir, ließ
endgültig los und flog, fiel
frei, und du fingst mich auf

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Interne Verweise

Kommentare

07. Jun 2018

Gedanken fliegen in die Ferne,
doch sie erreichen nie die Sterne ...

LG und Dank an Axel
Marie

06. Jun 2018

Was für ein Flug - über dem Raps, darin wohl Mohn auch blühte -
kein Wunder, dass Marie dort aufgefangen ward und ihre Liebe glühte.
Was sagt uns das? - Sie ist nicht allzu schwer ... und leicht zu fangen.
Deshalb wird sie nach einem Flug stets sicher wieder auf die Erd gelangen.

Liebe Grüße,
Annelie

07. Jun 2018

Man singt ja oft die alten Lieder, versucht, zu fliegen, immer wieder, und findet doch wieder zum Boden zurück, auch das ist Glück ...

Danke für Dein Rückgedicht, Annelie,
liebe Grüße zu Dir
Marie

08. Jul 2018

Mein Dank für Deine Worte kommt verspätet,
dafür umso herzlicher, liebe Susanna,

liebe Grüße - Marie