Dystopie jetzt oder WIE?

von Yvonne Zoll
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Im Kein das letzte ErbGUT längst verschwunden
Im Knistern zur Heißzeit verWUNSCHener Sommer
nostalgisches FlIRREn gewichen geöffneten Büchsen

erkoren ausschmelzendem Schnee gerinnender Gletscher
Zur HÖLLEN-See vermüllt seifendes DUNKEL Versinkende

abgasUMGEBENes Land vernebelt im Gezwitscher v o n TOREN

versenkt mit namhaft breitgetretener Leichenmusik
Erstarrt verBISSener Tanz zerrissen weil tollstes Treiben

Vergessen erfassende RÜCKsicht LIVE das spottet
längst abgetragener Entwicklung verENDEter Evolution
pur jeglicher Beschreibung – Utopie der Dystopie

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Kommentare

06. Sep 2018

Bedenkliche Entwicklung bei höchster Alarmstufe - Utopie?
Oder leben wir bereits im Vorhof zur Hölle Dystophie ...!
Noch zwitschern die Toren -
Das Wasser steht uns bis zum Knie -
Sind wir bereits verloren
jetzt - oder wie?
Ein düsteres Bild unserer Gesellschaft schildert hier sehr gut Yvonne:
geht hart ins Gericht mit uns und kennt kein Pardon.

Liebe Grüße,
Annelie

06. Sep 2018

Eher bis zum Kinn steht uns das Wasser
und ein jeder so auch ich
muss sich an die eigne Nase fassen

LG zum Abend

Yvonne

07. Sep 2018

Hier beschreibst Du den 'Tanz auf dem Vulkan' so schockierend eindrucksvoll. Hat die Dekadenz uns voll erwischt?
Danke für Dein Gedicht, es spricht für sich.

LG Monika

15. Sep 2018

Und ich danke herzlich mit Verspätung
für die nachdenkliche Kommentierung,
trifft sie doch genau den Kern!
LG Yvonne

09. Sep 2018

und wir wollten doch nur leben
und wir wussten nicht wie....

Herzliche Sonntagsgrüße, Susanna

15. Sep 2018

Und dann auch noch das Gefühl,
ein "Richtig" gibt es nicht.....mit herzlichen samstäglichen Grüßen ins nächste Wochenende! Yvonne