Du machst es

von Monika Laakes
Mitglied

Du machst es
mir schwer,
dich zu verstehen.
Was ist es,
das dich treibt?
Mein Blick
schweift ab
ins Reich der Träume,
du aber rüttelst
an meinem Ego,
hälst mich im Zaum
mit überbordender
Pracht, mitunter
brutal und dann wieder
sacht umarmst du
den Erdball,
hinterlässt deutliche
Zeichen, die deine
Mächtigkeit unterstreichen,
du flüsterst
und schreist,
du singst
und schweigst,
du erschrickst mich
und beglückst mich.
Ich schließe die Augen,
erkenne in mir, du bist
überall zugegen,
mannigfach hegst
du das Leben,
unersetzlich Wandelbare,
ich folge deiner Spur - Urkraft Natur.

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Kommentare

07. Apr 2017

Ja, leicht macht sie es uns nicht sehr -
WIR machen es ihr richtig schwer ...

LG Axel

07. Apr 2017

"unersetzlich Wandelbare"
Wie wahr!
Und wie gut, dass sie uns bisher immer wieder verziehen hat. Die Natur.
Wir haben es nicht verdient.

Liebe Grüße Lisi

07. Apr 2017

Liebe Lisi, wir waren gleichzeitig schreibaktiv. Danke Dir! In der Hoffnung, dass die Natur weiterhin selbstregulierend großzügig agiert.
LG Monika

07. Apr 2017

Stimmt, ihre Reaktionen auf unsere Überheblichkeit sind drastisch. Dank Dir, lieber Axel, für Deine Zeilen.
LG Monika

07. Apr 2017

Mutter N a t u r ist sacht und mild,
wir aber ungestüm und wild,
so ist es eine Frage der Zeit,
wie lange sie uns wohlgesonnen
bleibt !!!!
Gruß Volker

07. Apr 2017

Für Dein schönes Gedicht hab herzlichen Dank, lieber Volker. All das stimmt. Vielleicht finden wir Menschen noch den richtigen Dreh. Für heute noch einen entspannten Abend wünscht Monika

07. Apr 2017

Monika, dein Gedicht berührt mich. Urkraft Natur, ich versuche auch, ihrer Spur zu folgen und so behutsam wie möglich mit ihr umzugehen.
Liebe Grüße, Marie

08. Apr 2017

Hallo Marie, das freut mich, dass Du mir den freundlichen Kommentar geschickt hast. Deine Einstellung zum Umgang mit der Natur überrascht mich nicht. Behutsam wie möglich. Lieben Dank!
Und noch einen sonnigen Nachmittag wünscht Monika

08. Apr 2017

Die Natur und ihre Kraft steht über allem menschlichen... und Gott über all dem!
Liebe Grüße in Dein Wochenende
Soléa

08. Apr 2017

Ja, liebe Solea, ich seh' uns Menschen auch als Teil der Natur. Und Gott entspricht nach meiner Ansicht einem Impulsgeber, der alles erschaffen hat. Aus dem wir hervorgegangen sind und zu dem wir zurückkehren. Das ist für mich logisch, doch wirklich wissen kann ich nichts.
Den Gottesbeweis von Anselm von Canterbury (1033-1109) - Gott als das anzusehen, worüber hinaus nichts Größeres (Vollkommeneres) gedacht werden kann - finde ich großartig. Schon damals den Mut gehabt zu haben so frei zu denken.
Dir auch liebe Grüße in den Sonnentag hinein,
Monika

08. Apr 2017

Der Mensch ist nur EINES der Zeichen ihrer Kraft - und überschätzt sich und seine Bedeutung häufig immens.

08. Apr 2017

Hier hast Du so gut, so deutlich Stellung bezogen. Ja, wie sich der Mensch selbst überschätzt, so wichtig nimmt und letztlich gehörig damit auf die Nase fällt. Herzlichen Dank für Deinen Kommentar, liebe noe
und noch einen harmonischen Sonnentag wünscht Monika

06. Nov 2017

Sie ist eine von uns - und in uns bleibt sie bis zum Lebensende, auch dann, wenn wir uns ihrer nicht mehr bewusst sind. Danke für dieses wunderbare Gedicht, Monika.

LG Annelie

07. Nov 2017

Liebe Annelie,
und ich danke Dir sehr, dass Du dies Gedicht nochmals hast lebendig werden lassen. Und Dein Lob macht froh.

Liebe Güße in den Tag,
Monika + Khalessi