Juninebel

von Alf Glocker
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Nebel sind morgens grau am Fluss,
doch sie schleiern nicht, sie stehen –
wir warten auf den Regenguss …
Bleich und seltsam übt Verstehen,
wie man halt nicht denken soll.

Schafskalt sind die Tage jetzt –
dabei war‘s schon drückend heiß.
Wir fühlen uns in eine Zeit versetzt,
von der man strenge Wochen weiß
und wir sind gram und sorgenvoll!

Niemand hat das so bestellt,
was da um uns ist – und drückt:
Trostlos erscheint nun diese Welt,
die uns nochmal Wetter schickt
wie November … ist’s nicht toll?!

Geh hinein ins Zwielicht und beginne
einen Traum aus echtem Leben …
Vertraue nicht auf deine Sinne,
versuche, mit dem Dunst zu schweben –
zweifle an dir, aber tu es ohne Groll!

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Kommentare

09. Jun 2017

Vertrauen wir auf Jahreszeiten,
die uns durch die Welt begleiten...

LG Alf