Jahreszeiten ✓ Jahreszeitengedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Johann Wolfgang von Goethe
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von Angélique Duvier
von Heinz Helm-Karrock
von Andreas Brod
die schönsten
von Soléa P.
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Soléa P.
Mitglied

In stillem Tal,
unter Gottes ferner Sonne,
verweilt im angenehm warmen Wind,
„Sie“, unbekümmert wie ein Kind –
wiegend, blühend, vor sich hin.
Nichts ahnend, dass ihr Ende naht,
an einem spätsommerlichen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Ich sah die Zeit verrinnen,
wegfliessen, aufgelöst,
wie Sand durch meine Finger rieseln.
Angehäuft hat sich ein Leben,
ein Berg noch ohne Gipfel,
fast geöffnet steht das Tor,
es wartet ungeduldig,
ein…

von Annelie Kelch
Mitglied

Was zögerst du, o fremdes neues Jahr –
Als hätt ein Weib dich vaterlos geboren …
Weshalb kommst du mir so verloren
Vor …, ein heil'ger Narr, der nach dem Start
Sein Schicksal längst erblickt im Traum,
Vorherbestimmt…

von Monika Jarju
Mitglied

Um den schmalen See fließt ein schnelles Band
der Pfad stöhnt & schnauft unter joggenden
Alltagsstühledrückern alle in gleicher Verpackung
der See liegt da wie ausgehaucht, Leute laufen
emsig & ernst an Stöcken…

von Annelie Kelch
Mitglied

Erhabener Kranich – willkommen
Ist den seichten Gewässern dein
Andächtig Stelzen: langsamer
Noch als die Schnecke und
Der schlafwandelnde Mond ...

Erhebst du dich, o mein Kranich
Flügel an Flügel für den…

von Willi Grigor
Mitglied

Das Jahr ist nun ein "alter Mann",
es dreht sich um und schaut zurück,
lässt kurz verweilen seinen Blick
und denkt: "Das war es dann!"

Von Jahreszeit zu Jahreszeit
hat ständig es nach vorn gepeilt
und sah, wie…

von Volker Harmgardt
Mitglied

In Weiß und zartrosa,
im Kontrast zu Seegras + Rum -
drei Frauen im Boot.

Ein Haiku zum Bild " In der Barke"
von Claude Monet (1887)

von Soléa P.
Mitglied

Sonne strahlt in mein Gesicht
die Luft ist kühl und riecht nach Herbst
alles golden glänzt im Nachmittagslicht
Erinnerung an Früher... ganz leise schmerzt.

Das zwitschern der Vögel klingt anders als sonst

von Willi Grigor
Mitglied

Das Licht des Himmels schwächer leuchtet,
im Osten zeigt der Abend sich,
der Nebel seine Wiese feuchtet,
die Winde atmen zögerlich.

Der Bäume Blätter nicht mehr rauschen,
der See zeigt sich im Abendkleid,
sie…

von * noé *
Mitglied

Willkommen, mein Monat der windkühlen Tage,
willkommen in unserer hektischen Zeit!
Dass man dem Lauten, dem Grellen entsage,
dazu machst, nebelsanft, du uns bereit.

Oktober hat üppig und farbsatt geprahlt,
rotbuntes…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

General Quork! Melden Sie den Sieg-Vollzug?
Nein, mein Imperator – der Sapiens ist DOCH klug ...
HÄ?! – die Menschheit wirkt derart PRIMITIV!
Dennoch ging unser Einfall SCHIEF?!

Nun – mein Plan – er-schien gescheit –…

von Perdita Klimeck
Mitglied

Noch hör ich sie,
die Melodie
des letzten Jahres.
Die Instrumente zittern
schon ein wenig.
Und die Erinnerung
verblasst -
wie ein Regenbogen
am Horizont.

So lausch ich still
dem Klang…

von Monika Jarju
Mitglied

Meine Sehnsucht ist grün
über der dünnen Schicht Schnee
schwarze Beeren an kahlen Winterbäumen
verbrannte Wünsche vom letzten Sommer
Aschewege unter meinen Schritten
meine Fingerspitzen strahlen wie Sonne
Wärme…

von Uwe Röder
Mitglied

Der Frühling band sich
eine blaue Fliege
um den Hals.

Der Sommer trug ein
weites, rotes Kleid
aus Mohn.

Der Herbst verkaufte
grünen Apfelduft und
goldnes Licht.

Der Winter weht
mit…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Vertropftes stundend
Irrlichternd schwimmt im Dunkel
gestohlenes Weiß

Funeralien
Verflossenen Lachens von
anderen Tagen

Geronnenes Nichts
im Auftakt bedenkenlos
umschwärzt zum Nachtbett

von Alf Glocker
Mitglied

Verlor’nes, schönes Land, verlor’ne Existenzen –
Novembernebel schwängern also deinen Geist.
Das Unheil flicht an tausend Siegerkränzen –
und du ahnst nicht mal, was das für dich heißt!

Der Sommer deiner steilen…

von Willi Grigor
Mitglied

Wintersonnenwende,
ein Kommen und ein Gehn.

Du bist ein Teil der Reise,
die irgendwie und -wann
aus Gründen einst begann,
die keiner nennen kann.
Der Sonne Lauf nie endet,
geht immerzu im Kreise

von Karin Steuck
Mitglied

Nass bestäubt und regenfein,
läd‘ mich heut der Morgen ein.

Trommelwirbel auf dem Dache
Macht daraus‚ ne Notensache.

Hör noch Klänge von der Tonne,
An den Fenstern plötzlich Sonne.

Trommelwirbel

von Michael Dahm
Mitglied

Schweigend stehen kahle Säulen,
im klapperdürren Märzenwald,
durch den noch Winters Winde wehen,
so ungeliebt und kalt.

Vom Fluss weht klagend Vogelsang,
verstärkt das Triste nur,
des Frühlings lauer Weg…

von Uwe Röder
Mitglied

Herrlich schön der Januar,
da mache draußen dich nicht rar,
von Bäumen schüttle auf dich Schnee
und brich ästhetisch ein im See.

Wie doof ist doch der Februar,
genauso, wie der immer war,
magst du nicht selbst…

von Willi Grigor
Mitglied

Wenn Wiesen wieder zeigen Farben
und nackte Äste nicht mehr frieren.
Wenn Blätter, die im Vorjahr starben
sich öffnen, Büsche, Bäume zieren.

Wenn seeverliebte Sonnenstrahlen
durch viele kleine Wellen blitzen,

von Michael Dahm
Mitglied

Das alte Jahr mit seiner Zeit
hat sich bald von uns befreit,
die Uhr, sie taktet ihm bemessen,
das alte Jahr wird uns vergessen.

Und dann versinkt es in Äonen,
in denen viele Jahre wohnen,
manchmal suchen…

von Volker Harmgardt
Mitglied

Gekrönte Landschaft,
hinter dem Lid kreist ein Falke -
es raschelt im Laub.

von * noé *
Mitglied

Das Lachen wurd heut freigelassen
und wälzt sich wieder durch die Straßen,
und füllt die Gläser, die sich leeren,
als ob sie ohne Boden wären –
ein Laufstall für die armen Seelen,
die sich sonst durch das Leben…

von Jana Scheumann
Mitglied

- da draußen ist Frühling.
Erste, mild kühle Luft weht in Atem, Haut und Seele.
Zarter Blumenduft erfüllt den Äther, Klang der Vögel mischt sich bei.
Ist es Zeit zu fliegen?

- da draußen ist Sommer.
Bäume hängen…

von Soléa P.
Mitglied

Das Bäumchen aus frühen Kindertagen
wuchs über die Jahre zum Baum heran
Blüten und Blätter hat es getragen –
seine kräftigen Äste heut himmelwärts ragen …

Die Jahreszeiten kamen und gingen
sind und bleiben seine…

von Michael Dahm
Mitglied

Nass sind Strauch und Ackerkraut
alle Sinne grau erstickt
übertrieben weht der Amsel Laut
und im Wind die Eiche nickt.

Aufgeweicht ist jeder Boden
Pfützen zeugen Märzens Nacht
gelb und stumpf erwarten…

von Michael Dahm
Mitglied

Über Baches flinker Schnelle,
stehet träumend die Libelle,
sieht darin ihr Spiegelbild,
welches zart Momente füllt.

Und sie springt wie durch die Zeit,
libellenhafte Schnelligkeit,
ist mal hier und dann…

von Annelie Kelch
Mitglied

Die schönsten Wochen unseres Lebens! –
Gern denk ich an sie zurück!
Wir hatten Ferien: 44 Tage, rund ... an einem Stück.

Man schickte mich allein (ich war entzückt!) in weite Ferne ...
Auch in den Schwarzwald fuhr ich…

von Soléa P.
Mitglied

Herbst, du nimmst mir nicht den Sommer,
viel zu gebräunt, noch meine Haut.
In der Sonne strahlt ein Schimmer,
der mir vom Meer her so vertraut.
Und wenn ich meine Augen schließ –
bin, auf der Stelle, ich verliebt.…

von Michael Dahm
Mitglied

Im Streich des Windes klingen Saiten,
durch die graue Symphonie,
in den Lüften Tropfen reiten,
unterm Schirme hör ich sie.

Und der Meister der Kapelle
taktet an mit trübem Stocke,
dass von der Eiche in der…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein neues Jahr war gar nicht GUT:
Ich bin BÖSE!! Ich krieg WUT!!!
NEUJAHRS-SPRINGEN?! Welch ein KÄSE!
Wenn ich solchen Schwachsinn lese …

Wie sollt's mir Baby je gelingen -
Am Geburtstag hoch zu SPRINGEN?!

von Ella Sander
Mitglied

Goldrauschsonaten
Herbstsympathien
Fruchtexplosionen
Nachsommerglühn

Zugvogelsehnsucht
Schwalbennestflucht
Baumkronenbahnhof
Vorwinterluft

Tintenmeerhimmel
Blättertanzwehn

von Susan Melville
Mitglied

Mit jeder Faser meines Seins,
spür ich die Musik des Lebens.
Niemals könnte es schöner sein,
im leichten Taumel des Schwebens.

Beschwingt wie ein glückliches Kind,
durchreise ich die bunte Welt,
gestreichelt…

von Alexander Dommnich
Mitglied

Geh mir weg, Sonne
Du störst den kühlen Frieden
Meines Winterschlafs

von * noé *
Mitglied

Das ist wieder ein Gemecker!
Aufgeregtes Elsterkecker!
Unbeteiligt: Amsellied,
stets um Harmonie bemüht.
Elster geht was gegen' Strich,
Amselchen berührt das nicht.
Erste Raben klagen rau,
verkünden schon…

von Annelie Kelch
Mitglied

Winter –
ein Menschenherz
schläft sich gesund;
Schatten werden gelöscht im
T a g e b u c h

Frühling –
In Gedanken
leben wir längst
den Sommer; er öffnet
R o s e n

Sommer –

von Soléa P.
Mitglied

Schleier schweben überm Land
verhüllen alles Leben
der Morgen liegt unerkannt
es will sich noch nichts regen.

Die Glocken vom Kirchturm läuten verhalten
erste Vöglein werden wach
zwitschern Lieder von alten…

von Michael Dahm
Mitglied

Nicht greifbar liegt es über den Fluren
und deckt auch Wälder und Seen
darin im Schnee noch die Spuren
von gestrigen fliehenden Rehen.

Nass wabert Nebel um Kronen
unwirklich ein Rabe im Dunst
und alle die…

von Angélique Duvier
Mitglied

Gedämpft blau strahlt der Himmel,
auf die frostige grüne Alsterwiese,
arrogant sonnt sich ein kleines Kätzchen.

Eine Krähe ist auf einen Baum geflohen,
an diesem sonnig strahlenden
ersten Januartag des neuen Jahres…

von Thomas Brod
Mitglied

An kahlen Zweigen
Farbtupfer der Jahreszeit
die roten Beeren
Futterquelle für Vögel
und für Mensch ein Augenschmaus

von Monika Laakes
Mitglied

Ich schick dir Gold,
umschmeichel dein Gemüt.
Streue verschwenderisch
dir Sonnenreflexe ins Haar.
Ich spiel mit der Fülle,
verwöhne dich mit
sonnesaugenden Blumen.
Lass Träume aufleben
in…

von Michael Dahm
Mitglied

Den sterbenden Sommer besingt die Grille
es ist Abend und er fällt durch Holunder
sänge sie nicht, wär es Totenstille
ich lausche, sehe und genieße das Wunder.

Umgebrochen ist wieder das Feld
auf dem der Weizen…

von Michael Dahm
Mitglied

In lichtlos grauen Gefilden
unter Winters rauer Schar
wo sich Frühlingsträume bilden
hinter Floras dünnem Haar.

Dort kauert der der Träume sät
noch tief im Löss verborgen
und wer mit ihm nach draußen…

von Michael Dahm
Mitglied

Ein Rabe krächzt sein Uraltlied,
melancholisch durch den Dunst,
wie ewig, wenn der Sommer schied
und Herbst zeigt seine Kunst.

Eicheln folgen ihrer Schwere
und fallen in den Schoß,
dass Erde sie erneut…

von Thomas Brod
Mitglied

Still fliegen Wolken
darunter ein Vogelschwarm
flatternd laut rufend

auf seinem Zug gen Süden
fliehend vor des Herbstes Sturm

von Annelie Kelch
Mitglied

Als ich grad eben
aus der Haustür trat, trug ich
noch mein blaues Tuch.
Und ganz offen sag ich dir:
Sollst dich schämen, blanker Hans!

von Rosemarie Dalkmann
Mitglied

Regen rauscht endlos
lässt Autos verschwimmen
gluckert in den Gullys
vertreibt die Tauben von der Straße
fegt die Bänke leer
klatscht gelbe Blätter in die Rinnsteine
kündigt den Vertrag mit dem Sommer

von Michael Dahm
Mitglied

Kühle lag im Abendhauch,
als sie fielen vom Fliederstrauch,
kalte Tropfen schlugen Blasen,
in die Pfützen auf dem Rasen.

Glühend hing ein dünner Schleier,
auf der Wiese überm Weiher,
und die Frösche sang…

von * noé *
Mitglied

Zum Abschied winkt der Wind mit Zweigen,
dem Sommer wirft er Blätterküsschen hinterher.
Melancholie mag leise sich verneigen,
die Bäume stehen kahl und leer.

Der Sommer geht, mit Regentränen in den Augen,
sehr…

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