Jahreszeiten ✓ Jahreszeitengedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Angélique Duvier
von Angélique Duvier
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 166 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich sah die Zeit verrinnen,
wegfliessen, aufgelöst,
wie Sand durch meine Finger rieseln.
Angehäuft hat sich ein Leben,
ein Berg noch ohne Gipfel,
fast geöffnet steht das Tor,
es wartet ungeduldig,
ein…

von Angélique Duvier

Das Jahr ist alt geworden
und endet im tristen Grau.
Was ist aus ihm geworden,

erinnern wir uns noch genau?
Haben wir schon vergessen,
wie der erste Tag begonnen?

Waren wir zu sehr versessen,
alle…

von Angélique Duvier

Strahlendes Weiß,
auf knisterndem Eis.
Krokusse erfrieren,
Kinder verlieren
ihre Vorfreude nicht.
Wenn Ostersonntag anbricht,
gehen sie auf die Suche,
unter Birke und Buche,
suchen auch im Schnee,…

von Willi Grigor

Das Jahr ist nun ein "alter Mann",
es dreht sich um und schaut zurück,
lässt kurz verweilen seinen Blick
und denkt: "Das war es dann!"

Von Jahreszeit zu Jahreszeit
hat ständig es nach vorn gepeilt
und sah, wie…

von Soléa P.

Sonne strahlt in mein Gesicht
die Luft ist kühl und riecht nach Herbst
alles golden glänzt im Nachmittagslicht
Erinnerung an Früher... ganz leise schmerzt.

Das zwitschern der Vögel klingt anders als sonst

von Willi Grigor

Das Licht des Himmels schwächer leuchtet,
im Osten zeigt der Abend sich,
der Nebel seine Wiese feuchtet,
die Winde atmen zögerlich.

Der Bäume Blätter nicht mehr rauschen,
der See zeigt sich im Abendkleid,
sie…

von Monika Jarju

Meine Sehnsucht ist grün
über der dünnen Schicht Schnee
schwarze Beeren an kahlen Winterbäumen
verbrannte Wünsche vom letzten Sommer
Aschewege unter meinen Schritten
meine Fingerspitzen strahlen wie Sonne
Wärme…

von Volker Harmgardt

In Weiß und zartrosa,
im Kontrast zu Seegras + Rum -
drei Frauen im Boot.

Ein Haiku zum Bild " In der Barke"
von Claude Monet (1887)

von Annelie Kelch

Die schönsten Wochen unseres Lebens! –
Gern denk ich an sie zurück!
Wir hatten Ferien: 44 Tage, rund ... an einem Stück.

Man schickte mich allein (ich war entzückt!) in weite Ferne ...
Auch in den Schwarzwald fuhr ich…

von Karin Steuck

Nass bestäubt und regenfein,
läd‘ mich heut der Morgen ein.

Trommelwirbel auf dem Dache
Macht daraus‚ ne Notensache.

Hör noch Klänge von der Tonne,
An den Fenstern plötzlich Sonne.

Trommelwirbel

von Michael Dahm

Schweigend stehen kahle Säulen,
im klapperdürren Märzenwald,
durch den noch Winters Winde wehen,
so ungeliebt und kalt.

Vom Fluss weht klagend Vogelsang,
verstärkt das Triste nur,
des Frühlings lauer Weg…

von Soléa P.

Das Bäumchen aus frühen Kindertagen
wuchs über die Jahre zum Baum heran
Blüten und Blätter hat es getragen –
seine kräftigen Äste heut himmelwärts ragen …

Die Jahreszeiten kamen und gingen
sind und bleiben seine…

von Michael Dahm

Im Streich des Windes klingen Saiten,
durch die graue Symphonie,
in den Lüften Tropfen reiten,
unterm Schirme hör ich sie.

Und der Meister der Kapelle
taktet an mit trübem Stocke,
dass von der Eiche in der…

von Michael Dahm

Nass sind Strauch und Ackerkraut
alle Sinne grau erstickt
übertrieben weht der Amsel Laut
und im Wind die Eiche nickt.

Aufgeweicht ist jeder Boden
Pfützen zeugen Märzens Nacht
gelb und stumpf erwarten…

von Perdita Klimeck

Noch hör ich sie,
die Melodie
des letzten Jahres.
Die Instrumente zittern
schon ein wenig.
Und die Erinnerung
verblasst -
wie ein Regenbogen
am Horizont.

So lausch ich still
dem Klang…

von * noé *

Das ist wieder ein Gemecker!
Aufgeregtes Elsterkecker!
Unbeteiligt: Amsellied,
stets um Harmonie bemüht.
Elster geht was gegen' Strich,
Amselchen berührt das nicht.
Erste Raben klagen rau,
verkünden schon…

von Willi Grigor

Wenn Wiesen wieder zeigen Farben
und nackte Äste nicht mehr frieren.
Wenn Blätter, die im Vorjahr starben
sich öffnen, Büsche, Bäume zieren.

Wenn seeverliebte Sonnenstrahlen
durch viele kleine Wellen blitzen,

von Michael Dahm

Über Baches flinker Schnelle,
stehet träumend die Libelle,
sieht darin ihr Spiegelbild,
welches zart Momente füllt.

Und sie springt wie durch die Zeit,
libellenhafte Schnelligkeit,
ist mal hier und dann…

von Soléa P.

Schleier schweben überm Land
verhüllen alles Leben
der Morgen liegt unerkannt
es will sich noch nichts regen.

Die Glocken vom Kirchturm läuten verhalten
erste Vöglein werden wach
zwitschern Lieder von alten…

von Michael Dahm

Das alte Jahr mit seiner Zeit
hat sich bald von uns befreit,
die Uhr, sie taktet ihm bemessen,
das alte Jahr wird uns vergessen.

Und dann versinkt es in Äonen,
in denen viele Jahre wohnen,
manchmal suchen…

von Michael Dahm

Nicht greifbar liegt es über den Fluren
und deckt auch Wälder und Seen
darin im Schnee noch die Spuren
von gestrigen fliehenden Rehen.

Nass wabert Nebel um Kronen
unwirklich ein Rabe im Dunst
und alle die…

von * noé *

Zum Abschied winkt der Wind mit Zweigen,
dem Sommer wirft er Blätterküsschen hinterher.
Melancholie mag leise sich verneigen,
die Bäume stehen kahl und leer.

Der Sommer geht, mit Regentränen in den Augen,
sehr…

von Willi Grigor

Wintersonnenwende,
ein Kommen und ein Gehn.

Du bist ein Teil der Reise,
die irgendwie und -wann
aus Gründen einst begann,
die keiner nennen kann.
Der Sonne Lauf nie endet,
geht immerzu im Kreise

von Alf Glocker

Nebel sind morgens grau am Fluss,
doch sie schleiern nicht, sie stehen –
wir warten auf den Regenguss …
Bleich und seltsam übt Verstehen,
wie man halt nicht denken soll.

Schafskalt sind die Tage jetzt –
dabei…

von Axel C. Englert

Ein Winter war eiskalt – verdattert:
Der blöde Frühling bläulich flattert!
Solch Flatterei dient bloß für Toren!
MEIN Band ist sofort eingefroren …

Die blaue Farbe krieg ich hin!
Schwerlich freilich leichten Sinn ……

von Willi Grigor

Des Sturzbaches schäumende Gischt
im Winter zum Kunstwerk erstarrt.
Sein leuchtender Dunstkreis erlischt,
das wellende Wasser wird hart.

Dies hat mich das Leben gelehrt,
als Eiswinter wurden noch alt.
Heut ist…

von Axel C. Englert

Ein neues Jahr war gar nicht GUT:
Ich bin BÖSE!! Ich krieg WUT!!!
NEUJAHRS-SPRINGEN?! Welch ein KÄSE!
Wenn ich solchen Schwachsinn lese …

Wie sollt's mir Baby je gelingen -
Am Geburtstag hoch zu SPRINGEN?!

von Annelie Kelch

Winter –
ein Menschenherz
schläft sich gesund;
Schatten werden gelöscht im
T a g e b u c h

Frühling –
In Gedanken
leben wir längst
den Sommer; er öffnet
R o s e n

Sommer –

von Angélique Duvier

Es brach der Morgennebel herein,
ein früher, leichter, auf den Wiesen,
über die wir am Abend liefen,
bevor es begann, dunkel zu sein.

Wir sangen und sprangen, liefen voran
so glücklich, dass wir das Leid vergaßen,…

von Volker Harmgardt

Gekrönte Landschaft,
hinter dem Lid kreist ein Falke -
es raschelt im Laub.

von Michael Dahm

Den sterbenden Sommer besingt die Grille
es ist Abend und er fällt durch Holunder
sänge sie nicht, wär es Totenstille
ich lausche, sehe und genieße das Wunder.

Umgebrochen ist wieder das Feld
auf dem der Weizen…

von Michael Dahm

In lichtlos grauen Gefilden
unter Winters rauer Schar
wo sich Frühlingsträume bilden
hinter Floras dünnem Haar.

Dort kauert der der Träume sät
noch tief im Löss verborgen
und wer mit ihm nach draußen…

von Angélique Duvier

Sitzend an einem
säuselnden Bach
dessen leises Rauschen
und Plätschern
mich an
Lebenslieder singende
Nachtigallen erinnert,
deren herzergreifende
Gesänge mir
tief im Herzen aufgehen.

von Michael Dahm

Wenn im Knick die Butte rötet
und die Eichel fällt hernieder
wenn die Drossel leiser flötet
aus der Jahrwelt laute Lieder.

Wenn Löwenzahn den Kopf nicht reckt
aus dem Wieseneinerlei
und wenn der Sturm die…

von Soléa P.

Gefroren sind die seichten Pfützen
Raureif schimmert wie erster Schnee
die bunte Wollmütze will Ohren schützen
Himmelswölkchen gleicht einer Fee.

Der Rehe Fell, nun dunkelbraun
Wälder stehen licht und kahl
aus…

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