Jahreszeiten ✓ Jahreszeitengedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Johann Wolfgang von Goethe
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von * noé *
von Angélique Duvier
von Thomas Brod
die schönsten
von Soléa P.
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 199 Texten in dieser Kategorie
von Soléa P.

In stillem Tal,
unter Gottes ferner Sonne,
verweilt im angenehm warmen Wind,
„Sie“, unbekümmert wie ein Kind –
wiegend, blühend, vor sich hin.
Nichts ahnend, dass ihr Ende naht,
an einem spätsommerlichen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich sah die Zeit verrinnen,
wegfliessen, aufgelöst,
wie Sand durch meine Finger rieseln.
Angehäuft hat sich ein Leben,
ein Berg noch ohne Gipfel,
fast geöffnet steht das Tor,
es wartet ungeduldig,
ein…

von Annelie Kelch

Was zögerst du, o fremdes neues Jahr –
Als hätt ein Weib dich vaterlos geboren …
Weshalb kommst du mir so verloren
Vor …, ein heil'ger Narr, der nach dem Start
Sein Schicksal längst erblickt im Traum,
Vorherbestimmt…

von Monika Jarju

Um den schmalen See fließt ein schnelles Band
der Pfad stöhnt & schnauft unter joggenden
Alltagsstühledrückern alle in gleicher Verpackung
der See liegt da wie ausgehaucht, Leute laufen
emsig & ernst an Stöcken…

von Annelie Kelch

Erhabener Kranich – willkommen
Ist den seichten Gewässern dein
Andächtig Stelzen: langsamer
Noch als die Schnecke und
Der schlafwandelnde Mond ...

Erhebst du dich, o mein Kranich
Flügel an Flügel für den…

von Willi Grigor

Das Licht des Himmels schwächer leuchtet,
im Osten zeigt der Abend sich,
der Nebel seine Wiese feuchtet,
die Winde atmen zögerlich.

Der Bäume Blätter nicht mehr rauschen,
der See zeigt sich im Abendkleid,
sie…

von Willi Grigor

Das Jahr ist nun ein "alter Mann",
es dreht sich um und schaut zurück,
lässt kurz verweilen seinen Blick
und denkt: "Das war es dann!"

Von Jahreszeit zu Jahreszeit
hat ständig es nach vorn gepeilt
und sah, wie…

von Volker Harmgardt

In Weiß und zartrosa,
im Kontrast zu Seegras + Rum -
drei Frauen im Boot.

Ein Haiku zum Bild " In der Barke"
von Claude Monet (1887)

von Soléa P.

Sonne strahlt in mein Gesicht
die Luft ist kühl und riecht nach Herbst
alles golden glänzt im Nachmittagslicht
Erinnerung an Früher... ganz leise schmerzt.

Das zwitschern der Vögel klingt anders als sonst

von * noé *

Willkommen, mein Monat der windkühlen Tage,
willkommen in unserer hektischen Zeit!
Dass man dem Lauten, dem Grellen entsage,
dazu machst, nebelsanft, du uns bereit.

Oktober hat üppig und farbsatt geprahlt,
rotbuntes…

von Axel C. Englert

General Quork! Melden Sie den Sieg-Vollzug?
Nein, mein Imperator – der Sapiens ist DOCH klug ...
HÄ?! – die Menschheit wirkt derart PRIMITIV!
Dennoch ging unser Einfall SCHIEF?!

Nun – mein Plan – er-schien gescheit –…

von Perdita Klimeck

Noch hör ich sie,
die Melodie
des letzten Jahres.
Die Instrumente zittern
schon ein wenig.
Und die Erinnerung
verblasst -
wie ein Regenbogen
am Horizont.

So lausch ich still
dem Klang…

von Monika Jarju

Meine Sehnsucht ist grün
über der dünnen Schicht Schnee
schwarze Beeren an kahlen Winterbäumen
verbrannte Wünsche vom letzten Sommer
Aschewege unter meinen Schritten
meine Fingerspitzen strahlen wie Sonne
Wärme…

von Uwe Röder

Herrlich schön der Januar,
da mache draußen dich nicht rar,
von Bäumen schüttle auf dich Schnee
und brich ästhetisch ein im See.

Wie doof ist doch der Februar,
genauso, wie der immer war,
magst du nicht selbst…

von Karin Steuck

Nass bestäubt und regenfein,
läd‘ mich heut der Morgen ein.

Trommelwirbel auf dem Dache
Macht daraus‚ ne Notensache.

Hör noch Klänge von der Tonne,
An den Fenstern plötzlich Sonne.

Trommelwirbel

von Uwe Röder

Der Frühling band sich
eine blaue Fliege
um den Hals.

Der Sommer trug ein
weites, rotes Kleid
aus Mohn.

Der Herbst verkaufte
grünen Apfelduft und
goldnes Licht.

Der Winter weht
mit…

von Michael Dahm

Schweigend stehen kahle Säulen,
im klapperdürren Märzenwald,
durch den noch Winters Winde wehen,
so ungeliebt und kalt.

Vom Fluss weht klagend Vogelsang,
verstärkt das Triste nur,
des Frühlings lauer Weg…

von Yvonne Zoll

Vertropftes stundend
Irrlichternd schwimmt im Dunkel
gestohlenes Weiß

Funeralien
Verflossenen Lachens von
anderen Tagen

Geronnenes Nichts
im Auftakt bedenkenlos
umschwärzt zum Nachtbett

von Alf Glocker

Verlor’nes, schönes Land, verlor’ne Existenzen –
Novembernebel schwängern also deinen Geist.
Das Unheil flicht an tausend Siegerkränzen –
und du ahnst nicht mal, was das für dich heißt!

Der Sommer deiner steilen…

von Willi Grigor

Wintersonnenwende,
ein Kommen und ein Gehn.

Du bist ein Teil der Reise,
die irgendwie und -wann
aus Gründen einst begann,
die keiner nennen kann.
Der Sonne Lauf nie endet,
geht immerzu im Kreise

von Soléa P.

Herbst, du nimmst mir nicht den Sommer,
viel zu gebräunt, noch meine Haut.
In der Sonne strahlt ein Schimmer,
der mir vom Meer her so vertraut.
Und wenn ich meine Augen schließ –
bin, auf der Stelle, ich verliebt.…

von Michael Dahm

Über Baches flinker Schnelle,
stehet träumend die Libelle,
sieht darin ihr Spiegelbild,
welches zart Momente füllt.

Und sie springt wie durch die Zeit,
libellenhafte Schnelligkeit,
ist mal hier und dann…

von Willi Grigor

Wenn Wiesen wieder zeigen Farben
und nackte Äste nicht mehr frieren.
Wenn Blätter, die im Vorjahr starben
sich öffnen, Büsche, Bäume zieren.

Wenn seeverliebte Sonnenstrahlen
durch viele kleine Wellen blitzen,

von Michael Dahm

Im Streich des Windes klingen Saiten,
durch die graue Symphonie,
in den Lüften Tropfen reiten,
unterm Schirme hör ich sie.

Und der Meister der Kapelle
taktet an mit trübem Stocke,
dass von der Eiche in der…

von * noé *

Das Lachen wurd heut freigelassen
und wälzt sich wieder durch die Straßen,
und füllt die Gläser, die sich leeren,
als ob sie ohne Boden wären –
ein Laufstall für die armen Seelen,
die sich sonst durch das Leben…

von Angélique Duvier

Lautlos malt der Himmel
bunte Regenbogenbilder,
zart, schillernd, leuchtend.

Schwerelos webt er seinen
Bogen über das frühe, zarte
Septembermorgenlicht.

An meinen Wimpern
kleben Wünsche und
werfen…

von Michael Dahm

Das alte Jahr mit seiner Zeit
hat sich bald von uns befreit,
die Uhr, sie taktet ihm bemessen,
das alte Jahr wird uns vergessen.

Und dann versinkt es in Äonen,
in denen viele Jahre wohnen,
manchmal suchen…

von Soléa P.

Das Bäumchen aus frühen Kindertagen
wuchs über die Jahre zum Baum heran
Blüten und Blätter hat es getragen –
seine kräftigen Äste heut himmelwärts ragen …

Die Jahreszeiten kamen und gingen
sind und bleiben seine…

von Volker Harmgardt

Gekrönte Landschaft,
hinter dem Lid kreist ein Falke -
es raschelt im Laub.

von Michael Dahm

Nass sind Strauch und Ackerkraut
alle Sinne grau erstickt
übertrieben weht der Amsel Laut
und im Wind die Eiche nickt.

Aufgeweicht ist jeder Boden
Pfützen zeugen Märzens Nacht
gelb und stumpf erwarten…

von Annelie Kelch

Die schönsten Wochen unseres Lebens! –
Gern denk ich an sie zurück!
Wir hatten Ferien: 44 Tage, rund ... an einem Stück.

Man schickte mich allein (ich war entzückt!) in weite Ferne ...
Auch in den Schwarzwald fuhr ich…

von Thomas Brod

An kahlen Zweigen
Farbtupfer der Jahreszeit
die roten Beeren
Futterquelle für Vögel
und für Mensch ein Augenschmaus

von Michael Dahm

Nicht greifbar liegt es über den Fluren
und deckt auch Wälder und Seen
darin im Schnee noch die Spuren
von gestrigen fliehenden Rehen.

Nass wabert Nebel um Kronen
unwirklich ein Rabe im Dunst
und alle die…

von Ella Sander

Goldrauschsonaten
Herbstsympathien
Fruchtexplosionen
Nachsommerglühn

Zugvogelsehnsucht
Schwalbennestflucht
Baumkronenbahnhof
Vorwinterluft

Tintenmeerhimmel
Blättertanzwehn

von Susan Melville

Mit jeder Faser meines Seins,
spür ich die Musik des Lebens.
Niemals könnte es schöner sein,
im leichten Taumel des Schwebens.

Beschwingt wie ein glückliches Kind,
durchreise ich die bunte Welt,
gestreichelt…

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