Jahreszeiten ✓ Jahreszeitengedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Willi Grigor
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Angélique Duvier
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 135 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Das Jahr ist nun ein "alter Mann",
es dreht sich um und schaut zurück,
lässt kurz verweilen seinen Blick
und denkt: "Das war es dann!"

Von Jahreszeit zu Jahreszeit
hat ständig es nach vorn gepeilt
und sah, wie…

von Angélique Duvier

Das Jahr ist alt geworden
und endet im tristen Grau.
Was ist aus ihm geworden,

erinnern wir uns noch genau?
Haben wir schon vergessen,
wie der erste Tag begonnen?

Waren wir zu sehr versessen,
alle…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich sah die Zeit verrinnen,
wegfliessen, aufgelöst,
wie Sand durch meine Finger rieseln.
Angehäuft hat sich ein Leben,
ein Berg noch ohne Gipfel,
fast geöffnet steht das Tor,
es wartet ungeduldig,
ein…

von Soléa P.

Sonne strahlt in mein Gesicht
die Luft ist kühl und riecht nach Herbst
alles golden glänzt im Nachmittagslicht
Erinnerung an Früher... ganz leise schmerzt.

Das zwitschern der Vögel klingt anders als sonst

von Willi Grigor

Das Licht des Himmels schwächer leuchtet,
im Osten zeigt der Abend sich,
der Nebel seine Wiese feuchtet,
die Winde atmen zögerlich.

Der Bäume Blätter nicht mehr rauschen,
der See zeigt sich im Abendkleid,
sie…

von Karin Steuck

Nass bestäubt und regenfein,
läd‘ mich heut der Morgen ein.

Trommelwirbel auf dem Dache
Macht daraus‚ ne Notensache.

Hör noch Klänge von der Tonne,
An den Fenstern plötzlich Sonne.

Trommelwirbel

von Michael Dahm

Schweigend stehen kahle Säulen,
im klapperdürren Märzenwald,
durch den noch Winters Winde wehen,
so ungeliebt und kalt.

Vom Fluss weht klagend Vogelsang,
verstärkt das Triste nur,
des Frühlings lauer Weg…

von Volker Harmgardt

In Weiß und zartrosa,
im Kontrast zu Seegras + Rum -
drei Frauen im Boot.

Ein Haiku zum Bild " In der Barke"
von Claude Monet (1887)

von Willi Grigor

Des Sturzbaches schäumende Gischt
im Winter zum Kunstwerk erstarrt.
Sein leuchtender Dunstkreis erlischt,
das wellende Wasser wird hart.

Dies hat mich das Leben gelehrt,
als Eiswinter wurden noch alt.
Heut ist…

von Michael Dahm

Im Streich des Windes klingen Saiten,
durch die graue Symphonie,
in den Lüften Tropfen reiten,
unterm Schirme hör ich sie.

Und der Meister der Kapelle
taktet an mit trübem Stocke,
dass von der Eiche in der…

von Michael Dahm

Über Baches flinker Schnelle,
stehet träumend die Libelle,
sieht darin ihr Spiegelbild,
welches zart Momente füllt.

Und sie springt wie durch die Zeit,
libellenhafte Schnelligkeit,
ist mal hier und dann…

von Varia Antares

Kristallförmige Kugeln aus Schnee
Frischer kalter Wind weht

Durch düstere Weihnachtsnacht
Kälte von draußen mitgebracht

Drinnen das kleine Kindlein lacht
Hat aus Schnee eine Pfütze gemacht

von Perdita Klimeck

Noch hör ich sie,
die Melodie
des letzten Jahres.
Die Instrumente zittern
schon ein wenig.
Und die Erinnerung
verblasst -
wie ein Regenbogen
am Horizont.

So lausch ich still
dem Klang…

von Michael Dahm

Das alte Jahr mit seiner Zeit
hat sich bald von uns befreit,
die Uhr, sie taktet ihm bemessen,
das alte Jahr wird uns vergessen.

Und dann versinkt es in Äonen,
in denen viele Jahre wohnen,
manchmal suchen…

von Annelie Kelch

Winter –
ein Menschenherz
schläft sich gesund;
Schatten werden gelöscht im
T a g e b u c h

Frühling –
In Gedanken
leben wir längst
den Sommer; er öffnet
R o s e n

Sommer –

von * noé *

Das ist wieder ein Gemecker!
Aufgeregtes Elsterkecker!
Unbeteiligt: Amsellied,
stets um Harmonie bemüht.
Elster geht was gegen' Strich,
Amselchen berührt das nicht.
Erste Raben klagen rau,
verkünden schon…

von Michael Dahm

Nicht greifbar liegt es über den Fluren
und deckt auch Wälder und Seen
darin im Schnee noch die Spuren
von gestrigen fliehenden Rehen.

Nass wabert Nebel um Kronen
unwirklich ein Rabe im Dunst
und alle die…

von * noé *

Zum Abschied winkt der Wind mit Zweigen,
dem Sommer wirft er Blätterküsschen hinterher.
Melancholie mag leise sich verneigen,
die Bäume stehen kahl und leer.

Der Sommer geht, mit Regentränen in den Augen,
sehr…

von Willi Grigor

Wintersonnenwende,
ein Kommen und ein Gehn.

Du bist ein Teil der Reise,
die irgendwie und -wann
aus Gründen einst begann,
die keiner nennen kann.
Der Sonne Lauf nie endet,
geht immerzu im Kreise

von Alf Glocker

Nebel sind morgens grau am Fluss,
doch sie schleiern nicht, sie stehen –
wir warten auf den Regenguss …
Bleich und seltsam übt Verstehen,
wie man halt nicht denken soll.

Schafskalt sind die Tage jetzt –
dabei…

von Axel C. Englert

Ein Winter war eiskalt – verdattert:
Der blöde Frühling bläulich flattert!
Solch Flatterei dient bloß für Toren!
MEIN Band ist sofort eingefroren …

Die blaue Farbe krieg ich hin!
Schwerlich freilich leichten Sinn ……

von Axel C. Englert

Ein neues Jahr war gar nicht GUT:
Ich bin BÖSE!! Ich krieg WUT!!!
NEUJAHRS-SPRINGEN?! Welch ein KÄSE!
Wenn ich solchen Schwachsinn lese …

Wie sollt's mir Baby je gelingen -
Am Geburtstag hoch zu SPRINGEN?!

von Varia Antares

Ein Wölkchen
Weht durch winterliche
Welten wirbelt durch

Den Himmel den blauen
Tautröpfchen und Sterne
Eiskristall im freien Fall

Zur eisbedeckten Erde segeln
Windverwehte Wege
Im Gestöber sie…

von Michael Dahm

Ein Rabe krächzt sein Uraltlied,
melancholisch durch den Dunst,
wie ewig, wenn der Sommer schied
und Herbst zeigt seine Kunst.

Eicheln folgen ihrer Schwere
und fallen in den Schoß,
dass Erde sie erneut…

von Angélique Duvier

Licht durchbrechender grauer Nebel
legt sich auf das ganze Land,
hüllt es in ein feuchtseidenes Gewand.

Kalt flüsternder Wind singt ein Lied,
das den Winter näher bringt
und die glitzernde Weihnachtszeit

von Annelie Kelch

Als ich grad eben
aus der Haustür trat, trug ich
noch mein blaues Tuch.
Und ganz offen sag ich dir:
Sollst dich schämen, blanker Hans!

von Michael Dahm

Kühle lag im Abendhauch,
als sie fielen vom Fliederstrauch,
kalte Tropfen schlugen Blasen,
in die Pfützen auf dem Rasen.

Glühend hing ein dünner Schleier,
auf der Wiese überm Weiher,
und die Frösche sang…

von Willi Grigor

Das alte Jahr schließt seine Pforten.
In allen Ländern, allen Orten
schaut man zurück und weiß es war:
Ganz grauenhaft! So wunderbar!
Und feiert bald mit Glanz und Licht,
das neue Jahr, es ist in Sicht.

Es…

von Mara Krovecs

Nebellichter der Winteraustreiberinnen
blenden das Reich hinter dem See
in dem es gurgelt und flüstert
schwebt und haucht
Wasserwiesen wachsen ins Haus.

In grünen Schuhen
läuft es sich weicher in
den…

von Monika Laakes

Ich schick dir Gold,
umschmeichel dein Gemüt.
Streue verschwenderisch
dir Sonnenreflexe ins Haar.
Ich spiel mit der Fülle,
verwöhne dich mit
sonnesaugenden Blumen.
Lass Träume aufleben
in…

von Michael Dahm

Den sterbenden Sommer besingt die Grille
es ist Abend und er fällt durch Holunder
sänge sie nicht, wär es Totenstille
ich lausche, sehe und genieße das Wunder.

Umgebrochen ist wieder das Feld
auf dem der Weizen…

von Angélique Duvier

Es brach der Morgennebel herein,
ein früher, leichter, auf den Wiesen,
über die wir am Abend liefen,
bevor es begann, dunkel zu sein.

Wir sangen und sprangen, liefen voran
so glücklich, dass wir das Leid vergaßen,…

von Michael Dahm

Wenn im Knick die Butte rötet
und die Eichel fällt hernieder
wenn die Drossel leiser flötet
aus der Jahrwelt laute Lieder.

Wenn Löwenzahn den Kopf nicht reckt
aus dem Wieseneinerlei
und wenn der Sturm die…

von Michael Dahm

In lichtlos grauen Gefilden
unter Winters rauer Schar
wo sich Frühlingsträume bilden
hinter Floras dünnem Haar.

Dort kauert der der Träume sät
noch tief im Löss verborgen
und wer mit ihm nach draußen…

von Yvonne Zoll

Wenn Sonne hinterm Regen siecht
Noch nach der Nacht birgt düster Licht
Wirkt Nebelschwaden eng um mich

Zur Welt gewandt verlieren sich
Im Regen Bögen tropfen über mich
Zieht hierauf trotz blauer Sicht

Ein…

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