Schutz im Schneckenhaus

von Sigrid Hartmann
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Die Weinbergschnecke hat es gut,
denn hat sie einmal keinen Mut,
zieht sie sich in ihr Haus zurück,
denn es ist ja von ihr ein Stück.

Sie nimmt es mit, wohin sie geht,
egal, wie stark der Wind auch weht.
Verlässt's, wenn sie sich sicher ist,
dass niemand da, der sie gleich frisst.

Es bietet Schutz ihr vor Gefahren,
vor Regentropfen kann's bewahren.
Wer das nicht mag, hat ein Problem,
die Schnecke aber findet's schön!

Interne Verweise

Kommentare

08. Mai 2017

Ein kleines Häuschen ist nicht schlecht,
Wenn man mal seine Ruhe möcht' ...

LG Axel

08. Mai 2017

Hallo Sigrid,
eine mutige, kleine Schnecke, wenn sie
sich nur ordentlich im Haus verstecken könnte,
dass sie nicht von den Menschen verzehrt wird.
Deine Naturbeschreibung ist wunderschön.
Richtig schneckelig !
LG Volker

08. Mai 2017

Schneckelig, das gefällt mir:-)
Manchmal könnte man die Schnecke beneiden, wenn man in einen heftigen Regenschauer gerät, wünscht man sich auch so ein Häuschen, in dem man auf die Sonnenstrahlen warten kann.
Danke dir und liebe Grüße! Sigrid

08. Mai 2017

Ein schönes Gedicht, Sigrid! Habe schon Situationen erlebt, in denen ich gerne mit einer Schnecke getauscht hätte - wegen ihres sicheren angewachsenen Refugiums.
LG Marie

09. Mai 2017

Wohl dem, der alles bei sich hat, was er braucht! Da findet man doch schon mal was Schönes! Herzliche Grüße! Jürgen