Gemä(ht)chlich

von Soléa P.
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Die Augen fest geschlossen,
Blicke halten dicht –
wollen nicht den Morgen sehen,
erst recht kein Sonnenlicht.

Doch die Nase schlägt Alarm,
es riecht so gut nach Heu,
nach draußen möchte sie entfliehen
dort hätt’ sie ihre Freud …

Frisch gemäht, in Reih und Glied,
liegt das Gras in Schlangen.
Der Bauer war am Vortag da,
die Vögel munter sangen.

So wachgeküsst von der Natur,
steigt der Mensch aus dem Gemach,
reißt Läden und Gardinen auf,
er in der Wiese Hasen sah …

Quelle: Soléa P.
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Kommentare

09. Jul 2018

Beneidenswert, Soléa, Du wohnst in einem ländlich-friedlichen Umfeld und malst so schöne Stimmungsbilder, fast zum Neidischwerden, das Leben in der Stadt hat aber auch so seine Reize, und wenn man am Rand wohnt, geht es da auch friedliich und ruhig zu.

Herzliche Grüße zu Dir!
Marie

09. Jul 2018

Ländlich passt, liebe Marie. War aber nicht immer so, ich lebte lange Zeit in einer Kleinstadt. Das Schlimme für mich war, das ich nirgends zu Fuß ins „Grüne„ kam, aber dafür, waren Geschäfte und Schule bequem zu erreichen. Heute dann der Ausgleicht und mein Friede …

Herzliche Grüße zurück zu Dir
Soléa

09. Jul 2018

Schöne Bilder der Natur
Zeigen sich in Grün - ganz pur!
("Gras in Schlangen" - Krause war irritiert:
Dachte an vegetarische Reptilien! Garantiert ...)

LG Axel

09. Jul 2018

Krause ist ja auch ein Urgestein –
Oder trank statt Bier, einfach zu viel Wein …

Liebe Grüße
Soléa

09. Jul 2018

Ich lange mehr kein Häslein sah:
Du brachtest mir dies Manko nah.

Liebe Grüße,
Annelie

09. Jul 2018

Ein Hasenbild hatte ich auch,
aber da waren keine Schlangen drauf …

Viele Grüße nach Lübeck
Soléa