Dunkle Monde

von Alf Glocker
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Dunkle Monde füllen eine Halle
aus geronnenem Granit –
und sie dämpfen die Krawalle,
nehmen alle Sorgen mit,
die, in manchem Kopf geboren
unterdrückt, weil kurzgeschoren,
weit entfernt im Weltraum blinken.

Lästerkreise stärken das Bestreben
krasser Fürsten falscher Sprüche …
sich dem Tod jetzt hinzugeben.
Denn die Welt der feigen Brüche
ist der Maßstab für Idioten,
die, vom Teufel aufgeboten,
aus den Zeitungsenten winken.

Fasse dich und gehe keiner Wege,
die sinnvoll aus der Zeit entstehen.
Komm der Macht nicht ins Gehege,
denn sie hört es nicht, dein Flehen:
„Lass das Gute ewig unberührt!“
Doch das Bündel ist geschnürt –
es will arg zum Himmel stinken!

Unerklärlich ist das ganze Treiben,
denn die Logik ist zerrissen –
niemand möchte „schuldig“ bleiben.
Man erstickt in schlechtem Wissen!
Unverblümt schickt sich der Wahn
zum Sturm auf alle Werte an,
weil die Hirne weltweit hinken!

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Öl auf Holz

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Kommentare

10. Mai 2019

Krawallgranit im Kopf
wo Lästerkreis der Radius
daraus die Enten - feiger Bruch
Zerrissener Gewissen höher stinkt
In starker Logik Freifall endend das Gehinke…
Stark in Wort wie Bild!
LG Yvonne

10. Mai 2019

Ein Wert ist heute nicht viel wert -
Weil man mit ihm Schlitten fährt ...

LG Axel

13. Mai 2019

"Unverblümt schickt sich der Wahn
zum Sturm auf alle Werte an"...

Der Wahn hat lang
den letzten Chic,
man hat den Kopf
nur für's Genick!

LG Uwe