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Leben

Bild von noé
Bibliothek

Lass mich das Leben spüren
mit aller seiner Macht!
(Das Leben, das wir führen,
und das uns so oft schafft ...)

Ich will dies Leben fühlen,
auch wenn's mich meist verbrennt,
ich lebe mit den Zielen,
die nur das Schicksal kennt.

Lass mich das Leben doch genießen
in aller Pracht und trotz des Leids,
entgegen auch der bittersüßen
Nächte voller Einsamkeit.

Auch Wüstenpflanzen blühen,
– Farbzauber wie von Feen,
im Morgentau, dem frühen –
und sind dann extra schön ...

© noé/2017

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Interne Verweise

Kommentare

11. Mai 2017

das Leben ist schillernd - hier goethet es sogar!

11. Mai 2017

JETZT "juckt" es mich aber:
1. Man kann nicht für jedermann leben, besonders für die nicht, mit denen man nicht leben möchte.
Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus Kunst und Altertum, 4. Bandes 2. Heft, 1823
2. Aus Verbindungen, die nicht bis ins Innerste der Existenz geh'n, kann nichts Kluges werden.
Quelle: Goethe, Briefe. An Charlotte von Stein, 12. Juli 1786
– beides: Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) –
1. Wir, wir leben! Unser sind die Stunden, und der Lebende hat recht!
Quelle: Schiller, Gedichte. An die Freude, 1785
2. Ein Wort nimmt sich, ein Leben nie zurück.
Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entst. 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 4. Akt, 6. Auftritt, Gordon
– beides: Friedrich von Schiller (1759 - 1805) –
;o))))))))

11. Mai 2017

Dein Gedicht berührt mich zutiefst, liebe noé!
Herzlichst, Angélique

11. Mai 2017

Goethe und Schiller? Wer sind jene Leute?!
Dein starkes Gedicht blüht voll im Heute!

LG Axel

11. Mai 2017

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