Reisewind

Bild von HanneloreFurch
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Die Julisonne scheint für mich,
nichts wird mich heute quälen,
zur bunten Wiese gehe ich,
den kühlen Ort zu wählen.

Dort leg' ich mich ins hohe Gras
und lass mich gern umringen
von Hummel, Lerche, Bien' und Has',
ein Tänzeln, Summen, Singen.

Auch wird mich in dem grünen Zelt
ein Reisewind berühren
und mich hinaus in ferne Welt
und ihre Schönheit führen.

Veröffentlicht / Quelle: 
Hannelore Furch: Der lyrische Wandersmann. Kalendergedichte. A-Glödnitz 2015. S. 37. - Die Regensammlerin. Dorante Edition (Hrsg). Berlin 2014. S. 187.
Schweiz, Autobahn Richtung Solothurn. Foto H. Furch am 22.06.2015
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Interne Verweise

Kommentare

04. Jul 2016

Hier spür ich eine Leichtigkeit, eine Abenteuerlust, die über jegliche Befindlichkeitsstörungen hinwegtanzt. Schön, das mitzuempfinden.
LG Monika

Hannelore Furch
04. Jul 2016

Danke, liebe Monika Laakes, für Ihren Kommentar. Ich bemühe mich in meinen Kalendergedichten, nachvollziehbare echte Empfindungen zu vermitteln, ohne in Sentimentalitäten oder, wie sie es ja auch nennen, Befindlichkeitsstörungen abzugleiten. Ich freue mich, dass Sie mein Gedicht richtig erfasst haben. Liebe Grüße Hannelore Furch