Reisegedichte ✓ Gedichte zum Thema Reisen

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von marie mehrfeld
von Soléa P.
von Jürgen Wagner
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von marie mehrfeld
von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 54 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Bahnhof am Nachmittag, leuchtend hell die lebenden, dunkel
die toten Blicke, das wilde Winken, die letzten Rufer, hier bin
ich, endlich, steig ein, was kommt dann, das Licht des Mittags,
die Schatten des Graus, das Streicheln…

von Axel C. Englert

Eine Frage fand arg dumm:
Die Latscherei bringt mich noch um?!
Komisch?! Dieser Kopf ist TOTAL hohl?!
DER Umstand deprimiert doch?! Wohl?!

Und so GEHT das schon seit Jahren?!
Könnte ich vielleicht nicht FAHREN?!…

von Axel C. Englert

Wahrhaft war spät dran
Einstmals ja ein Waran:
Nahm drum (im wirren Wahn)
Statt der S-Bahn seinen Caravan -

(Spontan auf der Autobahn verfahr'n) -
Er kam dann auf die schiefe Bahn:
Landete in der Wüste (ohne…

von Angélique Duvier

Täglich neue Wege,
unbekannte Pfade
und fremde Gesichter.

Müde vom Reisen,
durch fremde Gefilde
und andere Sprachen.

Suchen in Koffern,
nach sauberen Sachen.
Schlendern durch Gassen,

fremd…

von Axel C. Englert

Der Drachenfels, samt Loreley -
Beide nahmen jüngst sich frei:
Schauten drauf Touristen hoch -
War – da - plötzlich – nur ein LOCH?!

Einfach VERSchwunden? Über Nacht?
Ja! - Urlaub haben sie gemacht:
In Nippon…

von Axel C. Englert

Ein Klavier befand –
Sich am Straßenrand:
Hab ich alles? Ja –
Mein Beethoven ist da!

(Es war einzig jene Büste,
Die gerne vom Piano grüßte …)
Wo steckt der lahme Laster nur?
Das ist vielleicht eine Tor-…

von Annelie Kelch

1.
Morgens um vier: Dein Schlaf ist so tief, dass
Vögel darüber spazieren und tirillieren könnten,
ohne dich aufzuwecken ...

Doch dann heult der Wind vor deinem Fenster -
und du schlägst die Augen auf.

von Axel C. Englert

Ein Wochenende wankend stand -
Winkte wild! Am Straßenrand:
JEDEN Freitag! Blöde Tramperei!
Dabei hätte ich jetzt FREI …

Großer Gott! Was mach ich bloß?!
So komme NIE vom Fleck ich los!
Denn kein Schwein hält…

von Axel C. Englert

AUA! Sie IDIOT! STUR! DUMM!
Jeder latscht nur auf mir rum …
Ihr FUSSABTRETER bin ich nicht!
ICH zähle kaum zur Unter-Schicht …

JA! ICH BIN ein GULLY-DECKEL!
Was DAGEGEN – oller SECKEL?!
ICH bin für die…

von Axel C. Englert

ANHALTEN! Und zwar SOFORT!
Ich HASSE Jogging! Wandern! Sport!
Weil mir das Geld fürs Taxi fehlt –
Hab ich HALT diesen Weg gewählt …

Aus einer KIRCHE kommen Sie?!
Also – da war ICH noch nie …
Der Busfahrer!…

von Axel C. Englert

'ne FAHRKARTE?! Klar hab ich die!
SCHWARZ fährt ja unsereiner nie …
Natürlich hock ich AUF dem Sitz!
Bin ja kein HUND! Ist das ein Witz?!

VÖGEL reisten sonst kaum mit?!
SO macht die Bahn schwerlich Profit …

von Axel C. Englert

WIE VIEL soll das Ticket kosten?!
Ehr würd mein Sparschweinchen verrosten!
Ja! ICH bin ein WEG! Und ich will WEG!
Hä – AUSGEBUCHT?! Mist! So ein Dreck …

Die Konkurrenz war schneller?! Schad!
Bestimmt der tumbe Trimm…

von Hannelore Furch

Die Julisonne scheint für mich,
nichts wird mich heute quälen,
zur bunten Wiese gehe ich,
den kühlen Ort zu wählen.

Dort leg' ich mich ins hohe Gras
und lass mich gern umringen
von Hummel, Lerche, Bien' und…

von Axel C. Englert

Ein Stock hielt wenig vom Spazieren:
Dies Latschen geht mir an die Nieren!
(Wander-Nieren gibt es wohl -
Ich finde solches Laufen hohl …)

Bin ich etwas RUDOLF SCHOCK?!
DER wanderte! ICH bleib ein Stock …
Weit…

von Barbara Schleth

Eine Reise

„… die Sonne zündete
einen neuen Tag für uns an“ *

Mit einem Fuß im Meer,
dem anderen auf Moos,
fange ich mit der Hand acht Geschichten,
mit der anderen die Weite Islands.
Trinke mit den…

von Soléa P.

Wonne füllt den leeren Kopf
Freude pur – strahlt aus den Augen
pack das Glück einfach beim Schopf
lass mich ins Abenteuer fallen.

Die Seele lehnt sich aus dem Fenster
atme frischen Duft und Luft
schau der Welt…

von Jenne Eva

Viele graue Tage liegen hinter dir
Du hast sie gemeistert
Und jetzt möchtest du die Welt erkunden

Du machst dich auf den Weg
Vorbei an einem alten Steg
Die Sonne grinst dich an

Du siehst das weite Meer näher…

von Axel C. Englert

Frau Krause! Laufend hundert Euro zu kassieren -
Wird MICH in den Ruin rasch führen -
„Tüpisch Dichta! Finnantsiell
Sinse nu keen bisscken hell!

Der olle Joethe ooch pleite war!
Barjeld war da ja imma rar!“

von Volker Harmgardt

E i n l a d e n d e r W e g,
auf Katzenkopfsteinpflaster
mit Blumen im Gepäck.

von Soléa P.

Aufregung herrscht im Paradies
die Sonne ist verschwunden
schreibe an Shiva einen Klagebrief
sie wird gesucht, doch nicht gefunden.

Der Wind ist Schuld, er treibt die Wolken
und macht mir eine Gänsehaut
lässt…

von Tobias Schmitt

Kühle Gedanken trieben mich alsbald nach Norden
Wo manches Liebesbündnis zu friedsamen Fjorden
In stiller Zeugschaft flüchtiger Gebirgsskulpturen
Vom stoischen Seemanne abermals beschworen

Bloß milde Klänge, gleich einem…

von Axel C. Englert

Was starren Sie mich denn so an?!
ICH bin ein KOFFER! Guter Mann –
BESCHWEREN will ich mich! Jawoll!
Bitte?! ICH sei wohl zu VOLL?!

Nun kommen Sie mir bloß nicht pampig!
Grad IHRE Airline scheint arg schlampig!…

von Jürgen Wagner

Land der Götter und Dämonen,
Ahnengeister, die dort wohnen
Geisteswelten sind dort nah
Tausend Tempel ich dort sah,

Opfergaben, hohe Feste,
Tanz, Musik und viele Gäste
Elefantenhöhle, Reisterrasse

von Ekkehard Walter

Sanft gleitet die Gondel durch den Canal Grande,
geführt von einem Gondoliere mit Strohhut und Bande.
Das junge Paar genießt die Fahrt bis zum Dogenpalast,
steigt dann aus und schlendert zum Markusplatz für eine Rast.

von Ekkehard Walter

Die langen Wintermonate hatten es in sich,
immer mehr fragte ich mich:
Wieso stehe ich eigentlich so oft neben der Spur?
Ich denke, ich muss mal raus, vielleicht zur Kur?
Eine Kur wurde es schließlich nicht,
aber ein…

von Hartmut Müller

I
Wo‘s Irrlicht hüpft und Nebel wallt
und Wesen mancherlei Gestalt
aus Märchenspuk und alten Sagen
um Mitternacht ein Tänzchen wagen,
wo Häher, Kauz und Uhu rufen
und Nympheriche Nymphen suchen,
wo…

von René Oberholzer

Er hat alle Koffer gepackt
Sie stehen im Flur bereit
Er öffnet die Türe
Und tritt ins Freie

Der Himmel ist grau
Regen liegt in der Luft

Er holt einen Schirm
Und schaut seine Koffer an
Dann…

von D.R. Giller

Keine Reime bitte mehr
Gedichte raffen, tut man nicht sehr
Bin schier wie die Ehre in der Schwere
Kehre ein und in einem Raum
Ballen wir gemeinsam Fäuste
Erheben uns zum eben im Saal gegebenen
Anlass
Das…

von Julia Körner

Schillernd ruht die schwere Erde
Rot und Schwarz voll Glut gesogen
An den Rändern rings zerborsten
Bodenlos ins Innere kreisend

Dem Betrachter strahlend weiß
Einer Auferstehung gleich
Zeugnis gebend…

von ulli nass

muss nach Santiago
ganz schnell
mit karger Ration
Staub schlucken
auf steinigen Wegen
der Erlösung entgegen

komme einfach nicht voran
alles trügerischer Schein
habe genug
vom Selbstbetrug…

von Ekkehard Walter

Gleich am Eingangstor vorbei geht's zu den Affen,
gefolgt vom großen Freigehege der Giraffen.
Ein Abstecher führt ins fischreiche Aquarium,
draußen stehen die Dickhäuter des Elefantenhauses rum.
Es folgt das Vogelhaus mit…

von Wera Goldman

Land und Feld und Baum und Sand -
die Straße läuft, ein weißer Rand -
an allem vorbei.
Kilometerband!
Land - mein Land - mein Land - mein Land.
Ferne gleitet in uns hinein,
ist nur wankender,…

von Volker C. Jacoby

Ach, wie herrlich ist das Wohnen -
fraulich auch - in hohen Zonen,
wo die Vögel in den Alpen
tirilieren, zilpenzalpen,

wo der Steinbock auch bisweilen
mal den Stein verlässt, den steilen,
wo die Gletscher…

von Jürgen Wagner

La Gomera ist ihr Name
Erloschen sind dort die Vulkane
Vor circa 12 Millionen Jahren
Entstand die Insel der Kanaren

Pechschwarz ist ihre Lavaküste
Berauschend frisch die klaren Lüfte
So schroff die Felsen und…

von Axel C. Englert

Eine Sache war erledigt:
Fühle mich total beschädigt!
Drum kommt es vor, dass Sachen
Tat-sächlich doch Ferien machen …

Ständig sachlich – strengt schwer an!
Wie man bei mir sehr sehen kann:
Im Urlaub lasse ich…

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