Reisegedichte ✓ Gedichte zum Thema Reisen

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von Axel C. Englert
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von Angélique Duvier
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 44 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

Eine Frage fand arg dumm:
Die Latscherei bringt mich noch um?!
Komisch?! Dieser Kopf ist TOTAL hohl?!
DER Umstand deprimiert doch?! Wohl?!

Und so GEHT das schon seit Jahren?!
Könnte ich vielleicht nicht FAHREN?!…

von Axel C. Englert

Wahrhaft war spät dran
Einstmals ja ein Waran:
Nahm drum (im wirren Wahn)
Statt der S-Bahn seinen Caravan -

(Spontan auf der Autobahn verfahr'n) -
Er kam dann auf die schiefe Bahn:
Landete in der Wüste (ohne…

von Angélique Duvier

Täglich neue Wege,
unbekannte Pfade
und fremde Gesichter.

Müde vom Reisen,
durch fremde Gefilde
und andere Sprachen.

Suchen in Koffern,
nach sauberen Sachen.
Schlendern durch Gassen,

fremd…

von Axel C. Englert

Der Drachenfels, samt Loreley -
Beide nahmen jüngst sich frei:
Schauten drauf Touristen hoch -
War – da - plötzlich – nur ein LOCH?!

Einfach VERSchwunden? Über Nacht?
Ja! - Urlaub haben sie gemacht:
In Nippon…

von Axel C. Englert

Ein Klavier befand –
Sich am Straßenrand:
Hab ich alles? Ja –
Mein Beethoven ist da!

(Es war einzig jene Büste,
Die gerne vom Piano grüßte …)
Wo steckt der lahme Laster nur?
Das ist vielleicht eine Tor-…

von Annelie Kelch

1.
Morgens um vier: Dein Schlaf ist so tief, dass
Vögel darüber spazieren und tirillieren könnten,
ohne dich aufzuwecken ...

Doch dann heult der Wind vor deinem Fenster -
und du schlägst die Augen auf.

von Axel C. Englert

Ein Wochenende wankend stand -
Winkte wild! Am Straßenrand:
JEDEN Freitag! Blöde Tramperei!
Dabei hätte ich jetzt FREI …

Großer Gott! Was mach ich bloß?!
So komme NIE vom Fleck ich los!
Denn kein Schwein hält…

von Axel C. Englert

'ne FAHRKARTE?! Klar hab ich die!
SCHWARZ fährt ja unsereiner nie …
Natürlich hock ich AUF dem Sitz!
Bin ja kein HUND! Ist das ein Witz?!

VÖGEL reisten sonst kaum mit?!
SO macht die Bahn schwerlich Profit …

von Axel C. Englert

AUA! Sie IDIOT! STUR! DUMM!
Jeder latscht nur auf mir rum …
Ihr FUSSABTRETER bin ich nicht!
ICH zähle kaum zur Unter-Schicht …

JA! ICH BIN ein GULLY-DECKEL!
Was DAGEGEN – oller SECKEL?!
ICH bin für die…

von Volker Harmgardt

E i n l a d e n d e r W e g,
auf Katzenkopfsteinpflaster
mit Blumen im Gepäck.

von Hannelore Furch

Die Julisonne scheint für mich,
nichts wird mich heute quälen,
zur bunten Wiese gehe ich,
den kühlen Ort zu wählen.

Dort leg' ich mich ins hohe Gras
und lass mich gern umringen
von Hummel, Lerche, Bien' und…

von Axel C. Englert

Ein Stock hielt wenig vom Spazieren:
Dies Latschen geht mir an die Nieren!
(Wander-Nieren gibt es wohl -
Ich finde solches Laufen hohl …)

Bin ich etwas RUDOLF SCHOCK?!
DER wanderte! ICH bleib ein Stock …
Weit…

von Soléa P.

Aufregung herrscht im Paradies
die Sonne ist verschwunden
schreibe an Shiva einen Klagebrief
sie wird gesucht, doch nicht gefunden.

Der Wind ist Schuld, er treibt die Wolken
und macht mir eine Gänsehaut
lässt…

von Barbara Schleth

Eine Reise

„… die Sonne zündete
einen neuen Tag für uns an“ *

Mit einem Fuß im Meer,
dem anderen auf Moos,
fange ich mit der Hand acht Geschichten,
mit der anderen die Weite Islands.
Trinke mit den…

von Jenne Eva

Viele graue Tage liegen hinter dir
Du hast sie gemeistert
Und jetzt möchtest du die Welt erkunden

Du machst dich auf den Weg
Vorbei an einem alten Steg
Die Sonne grinst dich an

Du siehst das weite Meer näher…

von Axel C. Englert

Frau Krause! Laufend hundert Euro zu kassieren -
Wird MICH in den Ruin rasch führen -
„Tüpisch Dichta! Finnantsiell
Sinse nu keen bisscken hell!

Der olle Joethe ooch pleite war!
Barjeld war da ja imma rar!“

von Axel C. Englert

Was starren Sie mich denn so an?!
ICH bin ein KOFFER! Guter Mann –
BESCHWEREN will ich mich! Jawoll!
Bitte?! ICH sei wohl zu VOLL?!

Nun kommen Sie mir bloß nicht pampig!
Grad IHRE Airline scheint arg schlampig!…

von Ekkehard Walter

Die langen Wintermonate hatten es in sich,
immer mehr fragte ich mich:
Wieso stehe ich eigentlich so oft neben der Spur?
Ich denke, ich muss mal raus, vielleicht zur Kur?
Eine Kur wurde es schließlich nicht,
aber ein…

von Ekkehard Walter

Sanft gleitet die Gondel durch den Canal Grande,
geführt von einem Gondoliere mit Strohhut und Bande.
Das junge Paar genießt die Fahrt bis zum Dogenpalast,
steigt dann aus und schlendert zum Markusplatz für eine Rast.

von Hartmut Müller

I
Wo‘s Irrlicht hüpft und Nebel wallt
und Wesen mancherlei Gestalt
aus Märchenspuk und alten Sagen
um Mitternacht ein Tänzchen wagen,
wo Häher, Kauz und Uhu rufen
und Nympheriche Nymphen suchen,
wo…

von D.R. Giller

Keine Reime bitte mehr
Gedichte raffen, tut man nicht sehr
Bin schier wie die Ehre in der Schwere
Kehre ein und in einem Raum
Ballen wir gemeinsam Fäuste
Erheben uns zum eben im Saal gegebenen
Anlass
Das…

von Julia Körner

Schillernd ruht die schwere Erde
Rot und Schwarz voll Glut gesogen
An den Rändern rings zerborsten
Bodenlos ins Innere kreisend

Dem Betrachter strahlend weiß
Einer Auferstehung gleich
Zeugnis gebend…

von Willi Grigor

Das Leben selbst ist eine Reise
- sie begann als Gott es schuf -
und geht stets fort in einer Weise
wie der Ton von lautem Ruf.

Den Reiseplan kennt nur das Leben,
ihn verraten will es nicht.
Nur diesen einen…

von Alex Finke

Ich würde losfliegen, gleich den Nachtfaltern,
Wolken küssen, Baumwipfel kitzeln,
Finstre Tannenhaine entfinstern und Wolkenfetzen flicken.
Im Tal, den tanzenden Jungs in den Nacken pusten.
Rauchfädel verknoten und…

von Ekkehard Walter

Gleich am Eingangstor vorbei geht's zu den Affen,
gefolgt vom großen Freigehege der Giraffen.
Ein Abstecher führt ins fischreiche Aquarium,
draußen stehen die Dickhäuter des Elefantenhauses rum.
Es folgt das Vogelhaus mit…

von Axel C. Englert

Eine Sache war erledigt:
Fühle mich total beschädigt!
Drum kommt es vor, dass Sachen
Tat-sächlich doch Ferien machen …

Ständig sachlich – strengt schwer an!
Wie man bei mir sehr sehen kann:
Im Urlaub lasse ich…

von Chi Waniewo

Wieder Qualen offline,
keine Wahl, es muss
digitaler Stoff sein.
Setze einen Schuss.

Stick hinein, Klicks,
schon bin ich verbunden.
Babylon fix,
heilt meine Wunden.

Wundervoll entspannt

von Volker C. Jacoby

Es brach ein toller roher Schinken
von ALID auf - fort in die Welt.
Zum Abschied schnell noch einmal winken,
schon gab der Schinken Versengeld.

Der Schinken war schon eine Weile
auf Reisen, just ein gutes Stück,…

von Wera Goldman

Land und Feld und Baum und Sand -
die Straße läuft, ein weißer Rand -
an allem vorbei.
Kilometerband!
Land - mein Land - mein Land - mein Land.
Ferne gleitet in uns hinein,
ist nur wankender,…

von Laurenzius von Arduino

Es war ein Ungeziefer aus Baabe,
es wollte reisen nach Schaabe,
ein gezielter Tritt,
mitten ins Genick,
platt war sie, die reisende Schabe.

von Martin Gehring

Sonne kleckst wandernd
Fingrige Schatten
Auf rissig verwittert
Farbige Häuserzeilen
Ausladende Karibinnen
Kauen fächernd den
Allerletzten Klatsch
Die Kleider bunt
Auch die gefüllten

von Martin Gehring

Straßencafé in Coyoacán
Auf eine Cola mit Diego Rivera
Ein Mann verkauft Luftballons
Spongebob und die ganz alten
Lucha Libre Helden
Wir reden mit Kahlo mit Trotzki
Eispickel Schüsse das Busunglück
Der…

von Willi Grigor

Die Brille auf den Augen,
die Nase unter Wasser,
man spürt die Sinne saugen.
Es geht wohl kaum noch krasser!

Wie kann ich es berichten,
zu schwach sind meine Worte.
Ich will es träumend dichten
in meiner…

von Volker C. Jacoby

Die bislang unbestätigte Herkunft eines
saarländischen Ortsnamens

Die Saar fließt um die Ecke rum
bei Mettlach, jenem schönen Ort,
doch weiß kaum einer wohl, warum
der Ort so heißt, woher das Wort.

Gesucht -…

von Maik Kühn

aufgebrochen in den Weiten der Unendlichkeit
durchdringt ein Feuerschweif das All
nähert sich zielstrebig dem Ort einsam geglaubter
selbst ernannter Unikate

Ankunft im Mondschein über seelenarmes Gebiet

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