Das große Staunen

von Alf Glocker
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Ich staune hin, ich staune her,
nicht weg komm ich vom Staunen mehr.
Ich staune links, ich staune rechts,
ich staun‘ im Eifer des Gefechts –
ich staun‘ im Kreis und im Quadrat,
gleich staune ich im höchsten Grad!

Das Staunen ist mein Elixier!
Dabei kann ich doch nichts dafür,
daß alles mich in Staunen setzt …
Obwohl’s mich manchmal auch verletzt,
staun‘ ich im Übermaß herum,
denn wer nicht staunen kann ist dumm!

Aus Leibeskräften staun‘ ich gar –
gestern, heute, morgen, immerdar,
und wenn du grad nicht staunen willst,
weil du perfekt dein Mütchen kühlst,
dann staune ich für dich noch mit …
das Staunen ist mein größter Hit!

Wer nicht mehr staunt, der ist plemplem,
der sollte sich kein Beispiel nehm‘,
an denen, die mich staunen lassen,
an den Hansdämpfen in den Gassen,
wo Staunen streng verboten ist …
ich staun‘ wies‘s mir passt, daß ihr‘s wisst!

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Kommentare

13. Mär 2018

Ach, wenn Du wüsstest, wie ich staune ... jeden Tag ...
worüber, das will ich hier lieber nicht frei ausposaunen.
Auch Dein Gedicht erstaunt mich, weil noch jemand staunen kann.
Das Gute und das Schlechte ist: Man fängt immer von Neuem an.
Man staunt, was es nicht alles gibt - und macht sich dabei unbeliebt.

Erstaunte Grüße - dies Gedicht lässt mich erstaunen ...
und hält mich heute sicher gut bei Launen,
Annelie

13. Mär 2018

Aber "ERstaunen" ist ja heut verboten -
"SIEstaunen" fordern jetzt die Quoten!

LG Axel

13. Mär 2018

Die Frauenquote macht schon Sinn -
es gibt jetzt auch die Staunerin!

( und die Gaunerin :o)) )

LG Alf