Das Räuspern der Welt

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Das Räuspern der Welt

In den Nächten höre ich
aus den Kanälen das Flüstern und Säuseln,
das Räuspern der Welt.
Bald wird es zu spät sein für jeden,
die Türen zu schließen.

Am Himmel schon
die galaktischen Lichtringe.
Konkav* wird man
in fremde Augen sehen:
Lichtjahre entfernt, fernab vom Zeichen der Venus.

Die Uhrenzeiger drehn sich im Kreise,
sie zählen die Jahre
und das, was bleibt.

Viel wird es nicht sein, und alles
reißen die Fluten, alles:
gerade das Letzte, was noch geblieben.

Zu spät wird es sein, die großen Tore zu schließen.
Ich höre Stimmen,
ich höre Rufe,

und in den Kanälen
dann wieder das Räuspern,
das Krächzen
das Schreien und Klagen,
die Schläge
der Welt.

Hans-Walter Voigt
2017

* Der Gebrauch von Teleskopen mit konkaven Linsen, die so genannten Santilli-Teleskope, wird es irgendwann ermöglichen, Antimaterie-Galaxien und Antimaterie-Strahlungen wahrzunehmen. Die Nutzung normaler Galileo-Teleskope mit konvexen Linsen ermöglicht dies nicht.
Am Himmel von Tampa Bay (Meeresbucht am Golf von Mexiko, Westküste Floridas) gab es schon Bilder von Wesen, die mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar waren. Man war sich zu dieser Zeit klar darüber, dass sich dieses Wesen am Himmel fortbewegte und dabei Lichtringe erzeugte. Solche Beobachtungen werden als ‘Begegnung der ersten Form’ bezeichnet.

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