Elegie ✓ traurige, klagende Themen in Elegien (Klagegedichte)

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 58 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Hell klang es gen Mitternacht zu mir her ...
Er, ein schwarzer Sklave, sang Davids Psalm -
kniend - zwischen Stein und Halm,
sang vom Sieg Israels, sang inhaltsschwer,
sang von Zion, hell und – frei.

In jener Stunde…

von Susan Melville

Du hattest keine Freude mehr am Leben,
so habe ich dir heute die Freiheit gegeben.
Sanft schliefst du ein und gingst dann fort,
über die Regenbogenbrücke an die Himmmelspfort.

Deine Katzenmutter nimmt dich in Empfang,…

von Susan Melville

Sag mir, wohin dein Weg dich führt,
wenn deine Seele nichts mehr spürt.
Wenn dein Herz langsam gefriert,
weil du alles verlierst.

Sag mir, wie lange wird der Weg sein,
den du nun gehst für dich allein.
Wenn…

von Volker Harmgardt

Woher kam das Verräterische, die
orkangeheizte Stimmung zu uns.
Das Tränentuch lag bereit.
Bewegungen waren eingeschränkt,
bizarr gestoppt, vierundzwanzig Stunden
im Traumspiel geschauspielert, in der Rolle

von Susan Melville

Ich fragte zu allen Zeiten,
was ist des Lebens Sinn?
Wer wird mich noch begleiten,
wenn ich gebrechlich bin?

Der Atem schwer und kein Funkeln,
und still noch ein Gebet;
so sitze ich hier im Dunkeln,
bis…

von Susan Melville

Es zehrt an den Kräften,
nicht nur körperlich,
es zehrt an der Seele,
doch du tust deine Pflicht.

Du kennst im Alltag
nur noch das Strebertum,
vergisst die Freunde,
hast eine Menge zu tun.

Müde…

von Johann Seidl

Häväl – der Windhauch geht
“der dir den Mut wie eine junge Weide
bis an den Rand des Lebens biegt”

Steine Sand und Staub

bist du, nur „Schatten und Wind“
Am Narrenschiff der blinde Passagier
Taglilie nur im…

von Susan Melville

Spei mich aus deinem Schlund,
der todesähnlichen Gier.
Lass mich liegen waidwund,
bis ich schließlich krepier.

Suhl dich im roten Meer,
reiß mir doch heraus das Herz.
Trink von deinem Begehr,
labe dich…

von Volker von Törne

Dörfer, windschief im Regen
Wiesen im Weidenlicht
Die sanfte Schönheit
Der Mädchen am Abend
Überm Zaun des Flieders
Duftender Schnee

Land, ausgelöscht
Aus allen Atlanten
Verbrannte Erde, Asche…

von Robert K. Staege

Der Abend färbt des Himmels Blau in Röte,
und Wolken ziehen langsam übers Meer.
Ein fröhlich Lied klingt her von einer Flöte,
dabei ist mir mein Herze, ach, so schwer ...

Denn ohne Dich erstrahlt in allen Dingen

von Alf Glocker

Der Wahnsinn greift in einer Weise
derart rasant um sich, daß man schon meint,
es sei doch ganz gesund, perfekt zu spinnen.
Wir fahren konsequent in Einbahngleise,
wo wir mit ihm, dem Wahnsinn, froh vereint,
das…

von Alfred Mertens

Es kommen wirklich bittere Jahre,
auf die wir uns jetzt einstellen müssen.
Und nicht, wie ich es selbst erfahre
um meine Vorahnung früh zu küssen.

Denn mein Gefühl hat mich noch nie betrogen,
ich habe so Vieles…

von Alfred Mertens

Der Herbst hat sich jetzt eingestellt,
die bunten Farben eine Pracht,
der Schein der Sinne auf sie fällt,
kein Wunder, wenn die Sonne lacht.

Der Rausch, der Blätter auf den Wegen,
und ganz besonders, die im Wald,…

von Susan Melville

Gehüllt im Kokon unerträglicher Einsamkeit,
ein trauriges Wesen, das nie Liebe spürte.
Viel zu oft lebt sie in ihrer Vergangenheit,
dort wo kein einzig Leid ihr Herz zuschnürte.

Vereinsamt wächst dieses Lebewesen heran,…

von Susan Melville

Abstrus die Gedanken,
eine leidvolle Qual.
Abstrus die Gedanken,
wann hab ich die Wahl?

Ich spreng die Ketten,
ich weiß nicht wann.
Ich spreng die Ketten,
ganz sicher irgendwann.

Die Gedanken…

von Susan Melville

Jede Weihnachten erinnere ich mich,
an vergangene die schon lange her
und jede Weihnachten träume ich,
von den Tagen, die ich liebte sehr.

Jede Weihnachten erinnere ich mich,
an deinen ach so lieblichen Duft

von Alfred Mertens

Tränen Ergüsse, der leidenden Seele,
sie drücken die Freude aus und auch das Leid.
Lasse sie rinnen, und was ich empfehle,
sie dienen dir nicht nur als Trauerkleid !

Wie oft schon, sind sie dir dabei geflossen,
und…

von Johannes Müller-Viezens

Du, Raubtier, lauertest am Fenster,
Ich, Gedankenloser, lies es dir offen,
Dir Fänger der Nacht mit scharfen Krallen.
Sie, Nachtschatten, liegt nun sterbend
Unten in der alten Birke.

Meine Dummheit ist´s,…

von Alfred Mertens

Es ist nicht mehr das Ziel, das man ansteuert. Es ist ein
einsamer, steiniger Weg,
auf den es sich nicht mehr lohnt zurück zu schauen.,
Weil man sich dabei den Nacken verrenkt.
und nur noch herum irrt, ohne Kompass

von Rainer Maria Rilke

Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel
Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme
einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem
stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang…

von Alfred Mertens

Der Herbst lässt seine Blätter fallen
und mit erschreckender Gebärde,
aus allen Himmeln dieser Einsamkeit
um zu erneuern sie auf dieser Erde,

drum ist der Tod auch stets bereit
als Helfer uns im Schein der Trauer…

von Rainer Maria Rilke

Feigenbaum, seit wie lange schon ists mir bedeutend,
wie du die Blüte beinah ganz überschlägst
und hinein in die zeitig entschlossene Frucht,
ungerühmt, drängst dein reines Geheimnis.
Wie der Fontäne Rohr treibt dein…

von Alfred Mertens

Wir leben alle einsam und verschwiegen
das Herz erreicht nicht jeden der es fühlt
es kann nicht nur an einem Menschen liegen
wenn seine Seele unterkühlt

So leben wir im Stillen weiter
in grenzenloser Einsamkeit…

von Rainer Maria Rilke

Daß ich dereinst, an dem Ausgang der grimmigen Einsicht,
Jubel und Ruhm aufsinge zustimmenden Engeln.
Daß von den klar geschlagenen Hämmern des Herzens
keiner versage an weichen, zweifelnden oder
reißenden Saiten. Daß mich…

von Alfred Mertens

Es gibt nichts Schlimmeres im Leben,
wenn eine Liebe mal zerbricht !
Nach dem wir eigentlich nicht gern streben,
doch leider schaffen wir das nicht.

Wir sind am Anfang äußerst glücklich,
wenn uns die Liebe so…

von Rainer Maria Rilke

Eines ist, die Geliebte zu singen. Ein anderes, wehe,
jenen verborgenen schuldigen Fluß-Gott des Bluts.
Den sie von weitem erkennt, ihren Jüngling, was weiß er
selbst von dem Herren der Lust, der aus dem Einsamen oft,
ehe…

von Alfred Mertens

Die Welt ist heute nur verkehrt,
verrückt, beglückt, entzückt, begehrt,
nur der Triumph lässt auf sich warten,
wir haben wirklich schlechte Karten !
Doch nur das Hoffen, macht uns Mut,
uns allen, auch dem Tunichtgut…

von Alfred Mertens

Ich dachte an Rosen
fühlte mich schuldig.
Beate, wie liebte sie Rosen
doch als sie starb,

erreichte mich keine Nachricht.
Jetzt schmücke ich ihr Grab,
mit den Blumen, die sie so gern mochte
Und verdrücke…

von Charlotte von Ahlefeld

Wandelnd im Schimmer des Mondes, und tief in Gedanken versunken,
Führt mich der ländliche Pfad über das schweigende Feld,
Und in der Stille des Abends, die mich balsamisch umsäuselt,
Nahet dem sehnenden Geist mancher Erinnerung…

von Alfred Mertens

Ich muss es öffentlich jetzt sagen,
es ist mir Wurst, was ihr jetzt denkt,
nach allen unseren politischen Klagen
die uns mit Dummheit wird verschenkt,

lasst die "Jamaika" Masche sein,
und geht auf die AFD mal zu…

von Alfred Mertens

Kaum ist der Eid dabei gesprochen,
da geht der Mob im Straßenkampf.
als hätte ich vorher, es gerochen,
er macht dem Tod so richtig Dampf.
Da wird geplündert und geraubt,
die Autos massenweise angezündet.
Ob man…

von Rainer Maria Rilke

Frau Hertha Koenig zugeeignet

Wer aber sind sie, sag mir, die Fahrenden, diese ein wenig
Flüchtigern noch als wir selbst, die dringend von früh an
wringt ein wem, wem zu Liebe
niemals zufriedener Wille? Sondern er wringt…

von Alfred Mertens

Auch wenn sich nichts, im Leben ändern würde,
wenn alle Mühsal wäre wirklich ganz bescheiden
und wenn sich selbst bei einer schwachen Bürde,
fast jeder Mensch darunter müsste leiden.

es wäre allen wirklich dabei…

von Rainer Maria Rilke

O Bäume Lebens, o wann winterlich?
Wir sind nicht einig. Sind nicht wie die Zug-
vögel verständigt. Überholt und spät,
so drängen wir uns plötzlich Winden auf
und fallen ein auf teilnahmslosen Teich.
Blühn und…

von Alfred Mertens

Es gibt nichts Schlimmeres im Leben,
wenn eine Liebe mal zerbricht !
Nach dem wir eigentlich nicht gerne streben,
doch leider schaffen wir das nicht.

Wir sind am Anfang äußerst glücklich,
wenn uns die Liebe so…

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