Vom Hoffen

von Yvonne Zoll
Mitglied

Zu, verschlossen, ohne Sicht
Liegen geblieben zur Nacht
am Tag dem widerstanden

Ohrenrauschend
Ohne Wegbegleiter
Ohne trautes Trauen

Hässlichkeit im Schlechten
Wahrgenommen schwankend
Wird der Schritt zur Hölle

Ohne Wahlgefühl es triebe
Jene Eisgetauft Gewühle zum
Dunkel ohne Sterne, deren Staub

Zerfasert im Zerbrochenen - oh -
nein, das wäre unglaubfassbar
Nichts besteht - ohne - Hoffnung

Einen Dank an Ella und ihr so lesenswertes Gedicht "Was wäre ich wohl ohne Hoffnung?", ohne welches dieses hier nicht entstanden wäre :)...

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Kommentare

13. Nov 2018

Nichts besteht ohne Hoffnung ... ohne Hoffnung: ein Dunkel ohne Sterne - unglaubfassbar.

Danke, liebe Yvonne, für diese guten Verse.

Liebe Grüße,
Annelie

14. Nov 2018

Danke dir - wie immer - von Herzen und sende liebe Grüße in deine Ostseenacht Yvonne

14. Nov 2018

Aber ach, allzu bedrängende Traurigkeit, allen Zaubers ledig, frisst und schlingt den letzten Lichtscheinschimmer einer Hoffnung? Traurig bliebe der Leser hocken.
Es gilt, sich immer wieder zu ermannen.
LG Uwe

14. Nov 2018

Oh, wie schön! Da ist es ja! Wie sehr ich mich freue, liebe Yvonne! :)
Ha, und dieses mal habe ich keinerlei Zweifel, ob ich Dein Gedicht richtig verstanden habe. :)

Ganz liebe Grüße,
Ella

14. Nov 2018

Dank dir für den lieben Tipp, es noch einmal online zu stellen :))
und von Herzen eine gute Nacht zum Morgen oder Nachmittag
oder wann immer du dies lesen magst …

Yvonne