Hoffnung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Joachim Ringelnatz
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von Soléa P.
von Jürgen Wagner
von Somos Eleen
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von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 205 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

sieh die Muster tagesmüder Mücken,
wie sie dort am roten Abendhimmel
selbstvergessen tanzen vor zu frühem

Tod, den sie nicht kennen, geh ich rück-
wärts in mein ewig altes Zimmer, und
ich taste mit zärtlichen…

von marie mehrfeld

Kleinmut. Unmut.
Machen ihn einsam.
Wütend und stumm.
Kalt und krank.

Nun bitteres Denken
verbannen, vergessen.
Wieder leben wollen.
Noch einmal zugeneigt
fühlen. Dürfen. Können.
Ohne sie.…

von marie mehrfeld

ohn’ dich die Pest, ein schwarzer Traum,
ein leeres Nest, ein kahler Baum,
ein Ast, der bricht am hellen Tag,
ein fahles Licht, dass ich es sag,

der Hölle Macht, muss das so sein,
selbst in der Nacht - so ganz…

von marie mehrfeld

als Abbild des Sonnengotts warst du verehrt,
doch bist du auch heute noch hoch begehrt,
hilfst uns, das Graue des Tags zu entrücken,
birgst Sommer in deinem samtigen Blicken,
den Aufstieg ins Licht, das Glück wieder hold…

von marie mehrfeld

Beim Abendspaziergang
zwischen den Jahren über
verschneite Dörfer hinaus,

ein letztes Mal Hand in Hand,
bevor du verschwandest aus
meinen Tagen und Nächten,

bevor ich verstummte,
folgtest du mir ohne…

von Monika Laakes

Welchen Ton wirst du singen,
wenn du dereinst ins Jenseits trudelst,
im Chor der Gestirne rotierst
und dich drehst? Wird Dunkelheit
dich schlucken, in der du vergehst?
Und nichts mehr von dir wird übrig sein?

von marie mehrfeld

Schmerz macht wild, Schmerz der brüllt, Wut und Hiebe, und er killt Lust und Liebe, auch die Hoffnung, Zuversicht – kennt er nicht,

Schmerz ist schwarz, zäh wie Harz, grenzt dich aus ohne Grund, Leid wie Hund, Schmerz macht hart, trifft…

von marie mehrfeld

Vertrauen will ich Ihm, der
meine frohen Gedanken
trägt über alle Wolken zu

dir, der das Licht ist, das
aufleuchtet in den Augen
wilder Tiere, in denen der

Kinder dieser Erde und
auch über den hohen…

von marie mehrfeld

Salzig helle Tränentropfen rinnen
schimmernd immer schneller,
schwemmen meine Schwermut fort.
Tage werden früher heller.
Kreiselnd summend lächelst du,
sagst zu mir ein fremdes Wort
und stimmst fröhlich mich…

von marie mehrfeld

Klare helle WunderWorte sind im Traum zu mir gekommen
als Geschenk, dass ich sie horte, haben mir den Schlaf genommen,
hindern mich am trägen Dösen, wollen Freude mir bereiten
und mir sanft die Zunge lösen, bringen Glanz aus…

von marie mehrfeld

Wir löschen letztes Wintergrau, weil wir es wissen, ganz genau
das ist der Sinn der Osterzeit, zum Neubeginn sind wir bereit,
ob wir Muslime sind, ob Christen, ob Juden, Hindus, Atheisten,
ob wir nun Arme sind, ob Reiche, wir…

von marie mehrfeld

Trockene Hitze ohn’ Donner und Blitze?
O! die tut mir gut, sie belebt, stärkt den Mut,
lässt wachsen, lässt blüh’n, doch ich werd’

mich bemüh’n, auch dann heiter zu bleiben,
wenn Regen die Scheiben zum Heulen bringt,…

von Yvonne Zoll

Von Nebelgittern weich verhangen
Himmellauernd Sichelfang darein
Im Singen mischt sich leises Lachen

Jener Blick

Tief erfasst wie unerklärlich
ausgebrochen lispelnd reisend
aufgeblitzt aus jenem feinsten…

von marie mehrfeld

bis hin zu den vergilbten
Briefen der frühen Tage
verlor alles seinen Schatten

stolze Vögel der Nacht
lassen Schwingen wehen
über den Dächern alter Dörfer

menschenleer zum Bersten
voller Erinnerungen…

von Soléa P.

Schneebedeckt
Der Gipfel
Im Tal rauschts
Steinig sind die Wege
Vertrau

von marie mehrfeld

stummes
Amselmännchen
sitzt reglos auf blattlosem
Zweig, hat den Nestbau vergessen,
in mir selbst gefangen schweige ich heute
unter bleischwerem Himmel, hoffe auf den wilden
Ausbruch junger hellgrüner Triebe…

von Willi Grigor

Das alte Jahr
verlässt die Bühne,
ein neues will
ins Rampenlicht.
Wir gehen mit,
ob Alte, Grüne,
mit freiem Willen,
vielleicht auch nicht.

Wir beugen uns
dem Jahresrhythmus,
wir ziehen…

von Soléa P.

Alle Hoffnung resigniert,
aufgegeben hat sie mich –
bin schon lange nicht mehr verliebt,
doch das begreift sie einfach nicht.

Nur die Sehnsucht ist lebhaft in mir,
in ihr schwelge, suhle ich mich.
Erst sie hat…

von Ingeborg Henrichs

Zwischen den Jahren
Soll die Welt ruhig ausschlafen
Bedeckt von Hoffnung

von Soléa P.

Momente
Im Licht
Die Stimmung kippt
Wolken ziehen bedrohlich auf
Vertrau

von marie mehrfeld

Der wilde Herbst hat sich nun eingenistet im grauen Gewand der Novemberwolkengebirge, unsere Wanderseelen wollen Ruhe finden, zünden Kerzen der Hoffnung an, rücken dicht aneinander und verschenken geborgte Umarmung mit bangem Herzen,

von Olga Drocjuk

Wenn schweigen, dann aber so, dass es zur gewaltigen Explosion der Gefühle zwischen uns passiert ...

Wenn reden, dann aber so, dass die Worte die Kontrolle über uns verlieren und ihre Macht uns so unwichtig erscheint ...

Wenn küssen…

von marie mehrfeld

der Übergang vom Gelebten des Tags in die
Ungewissheit des Kommenden schwebt im
schwerelosen Geträumten, den Momenten
gestohlener Schlüssellochblicke in goldene

Zimmer zukünftigen Lichts, in der Nacht des

von Joachim Ringelnatz

Mir wuchs aus Sorgen und Schmerzen
In Kummers Nacht
Ein Reis. Das hat meinem Herzen
Die Ruhe wiedergebracht.

Der Kummer wird wie ein Feuer
Allmählich verglühn –
Kommt dann vielleicht ein neuer –
Aber das…

von Yvonne Zoll

An Tagen wie gewachsen
Aus hageren Horen und in
Ausdehnung begriffen aus
Durchbrochenen Nähten
wie ausgewaschen von

Hysterien des Zweifels und
brüchigem Widerstand wird
mein vergeudend grenzenloses…

von marie mehrfeld

Was will der
Halm im
Gras am
Wegesrand?

Er sucht
wie du das
Sonnenlicht
und reckt sein
Köpfchen
hoffend
ihm entgegen,

die dunklen
Wolken
mag er nicht,
will…

von Yvonne Zoll

Nur aus beredtem Willen
tropft Kristall leckt Sternenhonig
der im Singen des versandend Rauschs
ein tief verstecktes leises Wünschen straff
bespannt verzehrend leise wie bebildernd
dennoch zagend Flügel stillen kann…

von Corinna Herntier

Ist es Schicksal? Ist’s Bestimmung?
Sind’s des Universums Mächte?
Was, wenn einfach Glück und Unglück
stets des Zufalls Los uns brächte?
Jedes Beten, alles Flehen wäre ohne Zweck und Sinn.
Einzig Hoffen ist’s, das…

von marie mehrfeld

Die Gürtellinie:
Besser oberhalb bleiben.
Es hebt das Niveau.

von marie mehrfeld

Ein kiebiges Vögelein zwitscherte mir die Ohren
wach, willkommen, Frühling, du hast mir die Sinne
geöffnet, geheime Wünsche zum Glühen gebracht, die
Seele geglättet, grauen Gedanken die Waffen genommen,
du hast das…

von marie mehrfeld

Im Dunkel deiner Seele
hockst du in dir zusammen
gesunken unter dem kaltem
Gefieder der Traurigkeit,

gräbst mit tauben Ohren
und verschlossenen Augen
nach vergangener Liebe,
nichts übrig geblieben vom…

von Maya Aditi Pichlhöfer

Ergib dich

Verwachse dort mit dem Licht,
du schönes Kind.
Lass es dich treffen,
dort tief in der Brust.

Die Zeit der Abwehr ist abgelaufen.
Auch dein Herz ist zart,
wenn man es offen legt.

Du…

von marie mehrfeld

Frühmorgens, im blassen Schein des
sinkenden Mondes, umgarnt von den
Nebeln der Wünsche, fliegend im
wachsenden Licht, träume ich von
Vergangenem, lausche den falschen

Gesängen alter Gesetze, du sollst nicht,…

von marie mehrfeld

verblassten Konturen die Farben geben,
sie neu betrachten, es hilft beim Leben,

uns lösen auch aus der Starre der Zeit,
erst, wenn wir uns fühlen, sind wir bereit,

die Zacken vergilbter Bilder zu streicheln,

von Soléa P.

Rauch steigt dicht und beißend auf
Gesichter darin grinsen
der Satan zeigt, dass er noch lebt
mit ihm sein schräges Gesindel …

Mit Bombenkraft war es vollbracht
ein Krater, tief – bis in die Hölle
das Böse hat…

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