Hoffnung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von marie mehrfeld
von Monika Laakes
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 113 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Beim Abendspaziergang
zwischen den Jahren über
verschneite Dörfer hinaus,

ein letztes Mal Hand in Hand,
bevor du verschwandest aus
meinen Tagen und Nächten,

bevor ich verstummte,
folgtest du mir ohne…

von marie mehrfeld

Kleinmut. Unmut.
Machen ihn einsam.
Wütend und stumm.
Kalt und krank.

Nun bitteres Denken
verbannen, vergessen.
Wieder leben wollen.
Noch einmal zugeneigt
fühlen. Dürfen. Können.
Ohne sie.…

von marie mehrfeld

Vertrauen will ich Ihm, der
meine frohen Gedanken
trägt über alle Wolken zu

dir, der das Licht ist, das
aufleuchtet in den Augen
wilder Tiere, in denen der

Kinder dieser Erde und
auch über den hohen…

von Monika Laakes

Welchen Ton wirst du singen,
wenn du dereinst ins Jenseits trudelst,
im Chor der Gestirne rotierst
und dich drehst? Wird Dunkelheit
dich schlucken, in der du vergehst?
Und nichts mehr von dir wird übrig sein?

von marie mehrfeld

Salzig helle Tränentropfen rinnen
schimmernd immer schneller,
schwemmen meine Schwermut fort.
Tage werden früher heller.
Kreiselnd summend lächelst du,
sagst zu mir ein fremdes Wort
und stimmst fröhlich mich…

von marie mehrfeld

Der wilde Herbst hat sich nun eingenistet im grauen Gewand der Novemberwolkengebirge, unsere Wanderseelen wollen Ruhe finden, zünden Kerzen der Hoffnung an, rücken dicht aneinander und verschenken geborgte Umarmung mit bangem Herzen,

von Joachim Ringelnatz

Mir wuchs aus Sorgen und Schmerzen
In Kummers Nacht
Ein Reis. Das hat meinem Herzen
Die Ruhe wiedergebracht.

Der Kummer wird wie ein Feuer
Allmählich verglühn –
Kommt dann vielleicht ein neuer –
Aber das…

von Soléa P.

Bäume säumen den Straßenrand
der glänzende Asphalt ist regennass
ihr knochiges Geäst, es wirkt markant
selbst der Himmel zeigt sich deprimiert und blass.

Die schlängelnde Allee hält mich in Schach
kein rechts, kein…

von marie mehrfeld

Weit über den eigenen Tellerrand schauen –
der Flüsterung deines Ichs darfst Du trauen,
dein inneres Stimmchen ist klüger als Du,
darum raubt es Dir nachts auch öfter die Ruh’,

Einsicht nicht länger in Winde schreiben,…

von marie mehrfeld

Im Morgennebel
der fahle Schein
des halben Mondes,

und der Gesang
grauer Nachtgeister
im Dämmerlicht,
verklungen,

kraftlos hinter
Wolkenschleiern
die frühe Sonne,

ein leises…

von marie mehrfeld

Tief schwarz bewölkt ist die Oktobernacht.
Geleert das Glas mit rotem Wein.
Ich spüre die Vergangenheit
der langsam fließenden, der hellen Zeit.
Die jetzt verdunkelt ist und schneller flieht.
Ich denk an Dich. Mit…

von marie mehrfeld

Du Meisterwerk der Schöpfung hast magische Kräfte, wir verehren Dich. Die Weisheit der Erde ist in Deinem Samen gespeichert, Deine Säfte können heilen, trösten, sie begleiten und stärken unser Dasein. Deine Blätter stehen für Yin und Yang, die…

von marie mehrfeld

Die Gürtellinie:
Besser oberhalb bleiben.
Es hebt das Niveau.

von Soléa P.

So viele Wege führen nach Rom
und weit hinaus in die große Welt
unzählig verzweigt, doch nie monoton
prangen Sonne und Sterne am Himmelszelt.

Hürden und Steine lassen uns straucheln
die Dunkelheit versperrt alle…

von Ralf Risse

Irgendwo auf ferner Kugel
kriecht es, fliegt es, oder schwimmt.
Wird getragen, wird gejagt,
liebt sich, frisst sich, baut ein Nest.
Es vermehrt sich, äst und nagt.

Noch mehr Fell oder auch keins.
Vielleicht…

von marie mehrfeld

Was will der
Halm im
Gras am
Wegesrand?

Er sucht
wie du das
Sonnenlicht
und reckt sein
Köpfchen
hoffend
ihm entgegen,

die dunklen
Wolken
mag er nicht,
will…

von Susan Melville

Werden, wachsen und auch vergehen,
die Lebenszeit, sie bleibt nicht stehen.
So wie in der Natur welkt alles dahin,
auch jedes Leben seit dem Anbeginn.

Wie eine duftende Rose blühst du auf,
spürst Vergehen in jedem…

von Michael Dahm

Aus rotem Samt entsteigt die Stunde,
in die Sonne früher Runde,
welche zeigt, wie immer,
des Wunsches goldnen Schimmer.

Aus müdem Geiste steigt
und stehet in der Zeit,
das bittersüße Hoffen,
und…

von marie mehrfeld

Kleiner Nebelbaum,
im mattgrauen

Wolkenschleier
der kalten Nächte

träumst Du einsam
am Weiher vom

frischen Grün und
dem hellen Licht

und trotzt dem Frost,
sanft streichele ich

von marie mehrfeld

In meinem Kopf ist es so leer,
die Stille drückt mir auf’s Gemüt,
mir fehlen deine Worte, sehr,
ob scharf, ob leise, ob vergnügt,

verstört bin ich, es ist so dunkel,
wo ist die Wärme deiner Haut
und wo des…

von marie mehrfeld

Im Dunkel deiner Seele
hockst du in dir zusammen
gesunken unter dem kaltem
Gefieder der Traurigkeit,

gräbst mit tauben Ohren
und verschlossenen Augen
nach vergangener Liebe,
nichts übrig geblieben vom…

von marie mehrfeld

Hast Du Dir schon die Frage gestellt, ob Du ihn kennst und
wie ER heißt, ob es ihn gibt oder wie Du ihn nennst, den
Schöpfer der Welt, brauchst Du ihn nicht genau so wie ich,
den hellen Geist, das unlöschbare Licht? Fragen wir…

von Willi Grigor

Du gibst der Welt ein Angesicht,
du bist ein Teil von ihr.
Du gibst ihr ein "Vergissmeinnicht",
das beste Stück von dir.

Du schenkst ihr deine Zuversicht,
den freundlichen Applaus.
Du nennst ihr einen Grund,…

von Jan Jendrejewski

Der Morgen ist kalt und feucht
Nebel steigt über den Feldern auf.
Die junge Sonne durchbricht
die Wolkenwand weicht dem Licht
blau ist die weite Himmelsfeste.
Auen mit zahlreichen Blüten
mannigfaltig - ein…

von Corinna Herntier

Obgleich geahnt die Diagnose,
traf sie dich hart mit Donnerhall.
Der Blitz schlug ein und mit Getose
riss er dich in den freien Fall.

Die Worte wie aus weiter Ferne,
zu schlimm, um wirklich wahr zu sein.

von Ralf Risse

Als hinter jedes Gestern neu
Erinnerung ich pflanzte.
Als hinter Jedem, das vorbei,
ein Morgen sich verschanzte.

Als ich ein Schwamm,
ein leeres Blatt,
biegsamer Stamm
und niemals satt ...
da bin…

von marie mehrfeld

Nur in der Erinnerung gibt es Wege zurück in vergangenes Leben, in die seltenen Momente des reinen Glücks oder der tiefen Traurigkeit. Wohin reist die sich ständig wandelnde Zeit?

Sinnierend beobachte ich die von der Sonne durchbrochene…

von marie mehrfeld

Gang durchs Viertel
am sonnenlosen
nasskühlen Maitag,
meine Stimmung trüb.

Aus einer Ritze
des im Regen
schimmernden
Asphalts
unvermutet
ausgebrochen

junges Grün
aus der Tiefe…

von Jürgen Wagner

Mög' uns in diesem Jahr was gelingen
Möge es uns etwas Gutes bringen
Möge der Frieden sprießen und blüh'n
Die Unwetter rasch sich wieder verzieh'n

Mög' uns in diesem Jahr etwas werden
Mögen fliehen schlimme…

von Annelie Kelch

Über tausend Brücken bin ich gegangen -
du hast sie einstürzen lassen, ehe ich dich erreichte ...

Tausend Worte schickte ich dir –
die Tinte verblasste, bevor du sie lesen konntest ...

Es gab Zeiten, in denen ich mich…

von marie mehrfeld

S chutzengel braucht auch unser Land.
C hristen könnten sich jetzt bewähren.
H ungrige Mäuler gibt’s. Unverstand.
U nd viele Fragen sind zu erklären.
T anzen sollte man dennoch weiter, denn
Z um Trauern ist es…

von marie mehrfeld

Schwarzgrau deine Augen heute und der Mund versiegelt, auf regennassem Asphalt müde Girlanden von gestern, schlierige Nebel kriechen durch Türritzen, über wutgeschwärzten Wolken ducken sich messerscharfe Eiskristalle, bereit zum Angriff,

von Michael Dahm

Es zittern die Blätter im rauschenden Wind
und ziehen die Wolken wie Falken geschwind,
es treiben die Raben im Sturme dahin,
sie breiten die Schwingen, haben schlaglos Gewinn.

Sie leben ihr Leben, wie sie es verstehen,…

von marie mehrfeld

Schwarze Wolken
ziehen über Länder, Meere.
Zeit des Grübelns.

Stürme rasen kreiselnd,
löschen brüllend Leben aus.
Zeit des Trauerns.

Wellen kochen,
Fluten stürzen, Dämme brechen.
Zeit des Handelns…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich habe meine Emotionen in Worte verpackt,
zum Paket geschnürt und auf die Reise geführt –
Hin zum Jenseits dieser Welt, mit der Hoffnung,
dass am Lebensende dem Empfänger meine
Sprache gefällt.
Beigelegt, ein Brief…

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