Hoffnung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Monika Laakes
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von marie mehrfeld

Beim Abendspaziergang
zwischen den Jahren über
verschneite Dörfer hinaus,

ein letztes Mal Hand in Hand,
bevor du verschwandest aus
meinen Tagen und Nächten,

bevor ich verstummte,
folgtest du mir ohne…

von marie mehrfeld

Kleinmut. Unmut.
Machen ihn einsam.
Wütend und stumm.
Kalt und krank.

Nun bitteres Denken
verbannen, vergessen.
Wieder leben wollen.
Noch einmal zugeneigt
fühlen. Dürfen. Können.
Ohne sie.…

von Monika Laakes

Welchen Ton wirst du singen,
wenn du dereinst ins Jenseits trudelst,
im Chor der Gestirne rotierst
und dich drehst? Wird Dunkelheit
dich schlucken, in der du vergehst?
Und nichts mehr von dir wird übrig sein?

von marie mehrfeld

Salzig helle Tränentropfen rinnen
schimmernd immer schneller,
schwemmen meine Schwermut fort.
Tage werden früher heller.
Kreiselnd summend lächelst du,
sagst zu mir ein fremdes Wort
und stimmst fröhlich mich…

von marie mehrfeld

stummes
Amselmännchen
sitzt reglos auf blattlosem
Zweig, hat den Nestbau vergessen,
in mir selbst gefangen schweige ich heute
unter bleischwerem Himmel, hoffe auf den wilden
Ausbruch junger hellgrüner Triebe…

von marie mehrfeld

Vertrauen will ich Ihm, der
meine frohen Gedanken
trägt über alle Wolken zu

dir, der das Licht ist, das
aufleuchtet in den Augen
wilder Tiere, in denen der

Kinder dieser Erde und
auch über den hohen…

von Olga Drocjuk

Wenn schweigen, dann aber so, dass es zur gewaltigen Explosion der Gefühle zwischen uns passiert ...

Wenn reden, dann aber so, dass die Worte die Kontrolle über uns verlieren und ihre Macht uns so unwichtig erscheint ...

Wenn küssen…

von marie mehrfeld

Schmerz macht wild, Schmerz der brüllt, Wut und Hiebe, und er killt Lust und Liebe, auch die Hoffnung, Zuversicht – kennt er nicht,

Schmerz ist schwarz, zäh wie Harz, grenzt dich aus ohne Grund, Leid wie Hund, Schmerz macht hart, trifft…

von marie mehrfeld

Frühmorgens, im blassen Schein des
sinkenden Mondes, umgarnt von den
Nebeln der Wünsche, fliegend im
wachsenden Licht, träume ich von
Vergangenem, lausche den falschen

Gesängen alter Gesetze, du sollst nicht,…

von marie mehrfeld

Der wilde Herbst hat sich nun eingenistet im grauen Gewand der Novemberwolkengebirge, unsere Wanderseelen wollen Ruhe finden, zünden Kerzen der Hoffnung an, rücken dicht aneinander und verschenken geborgte Umarmung mit bangem Herzen,

von Joachim Ringelnatz

Mir wuchs aus Sorgen und Schmerzen
In Kummers Nacht
Ein Reis. Das hat meinem Herzen
Die Ruhe wiedergebracht.

Der Kummer wird wie ein Feuer
Allmählich verglühn –
Kommt dann vielleicht ein neuer –
Aber das…

von Soléa P.

Rauch steigt dicht und beißend auf
Gesichter darin grinsen
der Satan zeigt, dass er noch lebt
mit ihm sein schräges Gesindel …

Mit Bombenkraft war es vollbracht
ein Krater, tief – bis in die Hölle
das Böse hat…

von marie mehrfeld

Weit über den eigenen Tellerrand schauen –
der Flüsterung deines Ichs darfst Du trauen,
dein inneres Stimmchen ist klüger als Du,
darum raubt es Dir nachts auch öfter die Ruh’,

Einsicht nicht länger in Winde schreiben,…

von marie mehrfeld

Ein kiebiges Vögelein zwitscherte mir die Ohren
wach, willkommen, Frühling, du hast mir die Sinne
geöffnet, geheime Wünsche zum Glühen gebracht, die
Seele geglättet, grauen Gedanken die Waffen genommen,
du hast das…

von Soléa P.

Bäume säumen den Straßenrand
der glänzende Asphalt ist regennass
ihr knochiges Geäst, es wirkt markant
selbst der Himmel zeigt sich deprimiert und blass.

Die schlängelnde Allee hält mich in Schach
kein rechts, kein…

von Soléa P.

Der Abend trägt den Tag nach Haus
Wärme kühlt sich ab
zum Himmel steigt die Sehnsucht auf
die Sonne müde lacht.

Muntere Stimmen werden diskret
Nebel senkt sich schleichend nieder
ein Baby weint sich in den…

von marie mehrfeld

Die Gürtellinie:
Besser oberhalb bleiben.
Es hebt das Niveau.

von marie mehrfeld

Im Morgennebel
der fahle Schein
des halben Mondes,

und der Gesang
grauer Nachtgeister
im Dämmerlicht,
verklungen,

kraftlos hinter
Wolkenschleiern
die frühe Sonne,

ein leises…

von Angélique Duvier

Nebel legt sich auf die Erde,
deckt sie zu mit dunklem Flor,
da blitzt, aus weiter Ferne,
ein heller Schimmer draus hervor.

Und ist der Strahl auch noch so klein,
er pflanzt ins Herz dir Hoffnung ein.
Es ist…

von Ralf Risse

Irgendwo auf ferner Kugel
kriecht es, fliegt es, oder schwimmt.
Wird getragen, wird gejagt,
liebt sich, frisst sich, baut ein Nest.
Es vermehrt sich, äst und nagt.

Noch mehr Fell oder auch keins.
Vielleicht…

von marie mehrfeld

des jungen Morgens Leuchten hat dir die müden Augen geküsst und
die Ohren mit perlenden Fugen gespült, nun öffnest du dich dem Tag,
brichst das Schweigen auf und lässt die guten Worte fließen, auf dass
sich Gedanken der Nacht…

von marie mehrfeld

Was will der
Halm im
Gras am
Wegesrand?

Er sucht
wie du das
Sonnenlicht
und reckt sein
Köpfchen
hoffend
ihm entgegen,

die dunklen
Wolken
mag er nicht,
will…

von marie mehrfeld

Tief schwarz bewölkt ist die Oktobernacht.
Geleert das Glas mit rotem Wein.
Ich spüre die Vergangenheit
der langsam fließenden, der hellen Zeit.
Die jetzt verdunkelt ist und schneller flieht.
Ich denk an Dich. Mit…

von marie mehrfeld

Du Meisterwerk der Schöpfung hast magische Kräfte, wir verehren Dich. Die Weisheit der Erde ist in Deinem Samen gespeichert, Deine Säfte können heilen, trösten, sie begleiten und stärken unser Dasein. Deine Blätter stehen für Yin und Yang, die…

von Michael Dahm

Ein Seemann steht am Steuerrad
Gar stürmisch ist's und kalt
Der nasse Tod ans Schiff sich krallt
Er will den Seemann bald.

Der spuckt dem Sturme ins Gesicht
Und lacht und flucht und trinkt
O rauer Neptun weißt…

von Soléa P.

So viele Wege führen nach Rom
und weit hinaus in die große Welt
unzählig verzweigt, doch nie monoton
prangen Sonne und Sterne am Himmelszelt.

Hürden und Steine lassen uns straucheln
die Dunkelheit versperrt alle…

von Susan Melville

Werden, wachsen und auch vergehen,
die Lebenszeit, sie bleibt nicht stehen.
So wie in der Natur welkt alles dahin,
auch jedes Leben seit dem Anbeginn.

Wie eine duftende Rose blühst du auf,
spürst Vergehen in jedem…

von marie mehrfeld

Hast Du Dir schon die Frage gestellt, ob Du ihn kennst und
wie ER heißt, ob es ihn gibt oder wie Du ihn nennst, den
Schöpfer der Welt, brauchst Du ihn nicht genau so wie ich,
den hellen Geist, das unlöschbare Licht? Fragen wir…

von Ralf Risse

Als hinter jedes Gestern neu
Erinnerung ich pflanzte.
Als hinter Jedem, das vorbei,
ein Morgen sich verschanzte.

Als ich ein Schwamm,
ein leeres Blatt,
biegsamer Stamm
und niemals satt ...
da bin…

von Willi Grigor

Du gibst der Welt ein Angesicht,
du bist ein Teil von ihr.
Du gibst ihr ein "Vergissmeinnicht",
das beste Stück von dir.

Du schenkst ihr deine Zuversicht,
den freundlichen Applaus.
Du nennst ihr einen Grund,…

von Michael Dahm

Aus rotem Samt entsteigt die Stunde,
in die Sonne früher Runde,
welche zeigt, wie immer,
des Wunsches goldnen Schimmer.

Aus müdem Geiste steigt
und stehet in der Zeit,
das bittersüße Hoffen,
und…

von marie mehrfeld

Kleiner Nebelbaum,
im mattgrauen

Wolkenschleier
der kalten Nächte

träumst Du einsam
am Weiher vom

frischen Grün und
dem hellen Licht

und trotzt dem Frost,
sanft streichele ich

von marie mehrfeld

Im Dunkel deiner Seele
hockst du in dir zusammen
gesunken unter dem kaltem
Gefieder der Traurigkeit,

gräbst mit tauben Ohren
und verschlossenen Augen
nach vergangener Liebe,
nichts übrig geblieben vom…

von marie mehrfeld

In meinem Kopf ist es so leer,
die Stille drückt mir auf’s Gemüt,
mir fehlen deine Worte, sehr,
ob scharf, ob leise, ob vergnügt,

verstört bin ich, es ist so dunkel,
wo ist die Wärme deiner Haut
und wo des…

von Katharina Dotzki

Es ist nicht immer leicht und es macht dich verrückt
Ich merk, dein Kopf ist schwer und dein Körper wiegt wie Blei
Was dir heute so schwerfällt, schien vor Wochen noch so leicht
Du drehst dich weg und hoffst, die Wolken ziehen…

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