Hoffnung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Joachim Ringelnatz
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von marie mehrfeld
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von marie mehrfeld

Kleinmut. Unmut.
Machen ihn einsam.
Wütend und stumm.
Kalt und krank.

Nun bitteres Denken
verbannen, vergessen.
Wieder leben wollen.
Noch einmal zugeneigt
fühlen. Dürfen. Können.
Ohne sie.…

von marie mehrfeld

Beim Abendspaziergang
zwischen den Jahren über
verschneite Dörfer hinaus,

ein letztes Mal Hand in Hand,
bevor du verschwandest aus
meinen Tagen und Nächten,

bevor ich verstummte,
folgtest du mir ohne…

von marie mehrfeld

Schmerz macht wild, Schmerz der brüllt, Wut und Hiebe, und er killt Lust und Liebe, auch die Hoffnung, Zuversicht – kennt er nicht,

Schmerz ist schwarz, zäh wie Harz, grenzt dich aus ohne Grund, Leid wie Hund, Schmerz macht hart, trifft…

von Monika Laakes

Welchen Ton wirst du singen,
wenn du dereinst ins Jenseits trudelst,
im Chor der Gestirne rotierst
und dich drehst? Wird Dunkelheit
dich schlucken, in der du vergehst?
Und nichts mehr von dir wird übrig sein?

von marie mehrfeld

Trockene Hitze ohn’ Donner und Blitze?
O! die tut mir gut, sie belebt, stärkt den Mut,
lässt wachsen, lässt blüh’n, doch ich werd’

mich bemüh’n, auch dann heiter zu bleiben,
wenn Regen die Scheiben zum Heulen bringt,…

von marie mehrfeld

Vertrauen will ich Ihm, der
meine frohen Gedanken
trägt über alle Wolken zu

dir, der das Licht ist, das
aufleuchtet in den Augen
wilder Tiere, in denen der

Kinder dieser Erde und
auch über den hohen…

von marie mehrfeld

Salzig helle Tränentropfen rinnen
schimmernd immer schneller,
schwemmen meine Schwermut fort.
Tage werden früher heller.
Kreiselnd summend lächelst du,
sagst zu mir ein fremdes Wort
und stimmst fröhlich mich…

von marie mehrfeld

Der wilde Herbst hat sich nun eingenistet im grauen Gewand der Novemberwolkengebirge, unsere Wanderseelen wollen Ruhe finden, zünden Kerzen der Hoffnung an, rücken dicht aneinander und verschenken geborgte Umarmung mit bangem Herzen,

von marie mehrfeld

stummes
Amselmännchen
sitzt reglos auf blattlosem
Zweig, hat den Nestbau vergessen,
in mir selbst gefangen schweige ich heute
unter bleischwerem Himmel, hoffe auf den wilden
Ausbruch junger hellgrüner Triebe…

von Yvonne Zoll

Nur aus beredtem Willen
tropft Kristall leckt Sternenhonig
der im Singen des versandend Rauschs
ein tief verstecktes leises Wünschen straff
bespannt verzehrend leise wie bebildernd
dennoch zagend Flügel stillen kann…

von Olga Drocjuk

Wenn schweigen, dann aber so, dass es zur gewaltigen Explosion der Gefühle zwischen uns passiert ...

Wenn reden, dann aber so, dass die Worte die Kontrolle über uns verlieren und ihre Macht uns so unwichtig erscheint ...

Wenn küssen…

von Joachim Ringelnatz

Mir wuchs aus Sorgen und Schmerzen
In Kummers Nacht
Ein Reis. Das hat meinem Herzen
Die Ruhe wiedergebracht.

Der Kummer wird wie ein Feuer
Allmählich verglühn –
Kommt dann vielleicht ein neuer –
Aber das…

von marie mehrfeld

Frühmorgens, im blassen Schein des
sinkenden Mondes, umgarnt von den
Nebeln der Wünsche, fliegend im
wachsenden Licht, träume ich von
Vergangenem, lausche den falschen

Gesängen alter Gesetze, du sollst nicht,…

von Yvonne Zoll

Schmetterlings und Mückenflügel
In zwillingshaftem Einvernehmen
Sich bewimpern silberschnell

Durchscheinendes Vergnügen
Fädennebel zu durchdringen
Hoffentlich geschicktes Schicksal

Das im grünen Efeutunnel…

von Yvonne Zoll

vertraut im verlorenen
schwarzmatt schmelzenden sterns
im kristall kristalliner verfangen zum
fliehen der seltenweltzeit

freund, oh, des lichtlosen

schnurr enger fermentierte fernen
zu hüllen fallenden…

von marie mehrfeld

Die Gürtellinie:
Besser oberhalb bleiben.
Es hebt das Niveau.

von Soléa P.

Rauch steigt dicht und beißend auf
Gesichter darin grinsen
der Satan zeigt, dass er noch lebt
mit ihm sein schräges Gesindel …

Mit Bombenkraft war es vollbracht
ein Krater, tief – bis in die Hölle
das Böse hat…

von Yvonne Zoll

Höre mein Rufen in geteilten Himmeln
Interstellar installierter Suche erschaffen
im Mondgang von Gesangsreflexionen im Denken
liebender Wale ein Flattern der Lust einzig Gehalt
im Geruch sprühenden Regens wärmt ungeahnt…

von marie mehrfeld

des jungen Morgens Leuchten hat dir die müden Augen geküsst und
die Ohren mit perlenden Fugen gespült, nun öffnest du dich dem Tag,
brichst das Schweigen auf und lässt die guten Worte fließen, auf dass
sich Gedanken der Nacht…

von marie mehrfeld

verblassten Konturen die Farben geben,
sie neu betrachten, es hilft beim Leben,

uns lösen auch aus der Starre der Zeit,
erst, wenn wir uns fühlen, sind wir bereit,

die Zacken vergilbter Bilder zu streicheln,

von marie mehrfeld

Ein kiebiges Vögelein zwitscherte mir die Ohren
wach, willkommen, Frühling, du hast mir die Sinne
geöffnet, geheime Wünsche zum Glühen gebracht, die
Seele geglättet, grauen Gedanken die Waffen genommen,
du hast das…

von Soléa P.

Bäume säumen den Straßenrand
der glänzende Asphalt ist regennass
ihr knochiges Geäst, es wirkt markant
selbst der Himmel zeigt sich deprimiert und blass.

Die schlängelnde Allee hält mich in Schach
kein rechts, kein…

von Soléa P.

Der Abend trägt den Tag nach Haus
Wärme kühlt sich ab
zum Himmel steigt die Sehnsucht auf
die Sonne müde lacht.

Muntere Stimmen werden diskret
Nebel senkt sich schleichend nieder
ein Baby weint sich in den…

von Soléa P.

So viele Wege führen nach Rom
und weit hinaus in die große Welt
unzählig verzweigt, doch nie monoton
prangen Sonne und Sterne am Himmelszelt.

Hürden und Steine lassen uns straucheln
die Dunkelheit versperrt alle…

von marie mehrfeld

Im Morgennebel
der fahle Schein
des halben Mondes,

und der Gesang
grauer Nachtgeister
im Dämmerlicht,
verklungen,

kraftlos hinter
Wolkenschleiern
die frühe Sonne,

ein leises…

von marie mehrfeld

die rote Glut sengender Sonnen verborgen hinter grummelnden, Regen, Hagel und Donner verheißenden Wolkengebirgen,

die ihre Schleusen nicht öffnen, darüber das verhaltene auf und abschwellende Dröhnen ferner Flugzeuge, ich lausche,…

von Ralf Risse

Irgendwo auf ferner Kugel
kriecht es, fliegt es, oder schwimmt.
Wird getragen, wird gejagt,
liebt sich, frisst sich, baut ein Nest.
Es vermehrt sich, äst und nagt.

Noch mehr Fell oder auch keins.
Vielleicht…

von marie mehrfeld

Weit über den eigenen Tellerrand schauen –
der Flüsterung deines Ichs darfst Du trauen,
dein inneres Stimmchen ist klüger als Du,
darum raubt es Dir nachts auch öfter die Ruh’,

Einsicht nicht länger in Winde schreiben,…

von marie mehrfeld

Was will der
Halm im
Gras am
Wegesrand?

Er sucht
wie du das
Sonnenlicht
und reckt sein
Köpfchen
hoffend
ihm entgegen,

die dunklen
Wolken
mag er nicht,
will…

von Axel C. Englert

Huhu, Herr Direktor! HIER sehen Sie
‘n Graffiti von PAULE! War’n SCHENIE!
Det is „KUH-BISS-MUS”! Det hat Stil!
Ooch SUPA-Aussage! Und det is viel!

Von neunzehnfuffzich is det Teil!
Dazu det JITTA! Is voll jeil!…

von marie mehrfeld

Tief schwarz bewölkt ist die Oktobernacht.
Geleert das Glas mit rotem Wein.
Ich spüre die Vergangenheit
der langsam fließenden, der hellen Zeit.
Die jetzt verdunkelt ist und schneller flieht.
Ich denk an Dich. Mit…

von marie mehrfeld

Du Meisterwerk der Schöpfung hast magische Kräfte, wir verehren Dich. Die Weisheit der Erde ist in Deinem Samen gespeichert, Deine Säfte können heilen, trösten, sie begleiten und stärken unser Dasein. Deine Blätter stehen für Yin und Yang, die…

von Susan Melville

Werden, wachsen und auch vergehen,
die Lebenszeit, sie bleibt nicht stehen.
So wie in der Natur welkt alles dahin,
auch jedes Leben seit dem Anbeginn.

Wie eine duftende Rose blühst du auf,
spürst Vergehen in jedem…

von Angélique Duvier

Nebel legt sich auf die Erde,
deckt sie zu mit dunklem Flor,
da blitzt, aus weiter Ferne,
ein heller Schimmer draus hervor.

Und ist der Strahl auch noch so klein,
er pflanzt ins Herz dir Hoffnung ein.
Es ist…

von Axel C. Englert

„DER NÄCHSTE BITTE“?! Schon zur Stelle!
SIE machen doch die Namens-Fälle?
Ach Gott – ich heiße „Ganymed“:
DEN Namen fand ich IMMER blöd ...

Man fragt sich, was DER Nonsens soll!
Wie?! RAUMSONDE?! Bin ich! Jawoll!…

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