Hoffnung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Joachim Ringelnatz
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von Angélique Duvier
von Soléa P.
von Robert K. Staege
die schönsten
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
von Monika Laakes
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 187 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Kleinmut. Unmut.
Machen ihn einsam.
Wütend und stumm.
Kalt und krank.

Nun bitteres Denken
verbannen, vergessen.
Wieder leben wollen.
Noch einmal zugeneigt
fühlen. Dürfen. Können.
Ohne sie.…

von marie mehrfeld

Beim Abendspaziergang
zwischen den Jahren über
verschneite Dörfer hinaus,

ein letztes Mal Hand in Hand,
bevor du verschwandest aus
meinen Tagen und Nächten,

bevor ich verstummte,
folgtest du mir ohne…

von Monika Laakes

Welchen Ton wirst du singen,
wenn du dereinst ins Jenseits trudelst,
im Chor der Gestirne rotierst
und dich drehst? Wird Dunkelheit
dich schlucken, in der du vergehst?
Und nichts mehr von dir wird übrig sein?

von marie mehrfeld

Vertrauen will ich Ihm, der
meine frohen Gedanken
trägt über alle Wolken zu

dir, der das Licht ist, das
aufleuchtet in den Augen
wilder Tiere, in denen der

Kinder dieser Erde und
auch über den hohen…

von marie mehrfeld

Salzig helle Tränentropfen rinnen
schimmernd immer schneller,
schwemmen meine Schwermut fort.
Tage werden früher heller.
Kreiselnd summend lächelst du,
sagst zu mir ein fremdes Wort
und stimmst fröhlich mich…

von marie mehrfeld

Schmerz macht wild, Schmerz der brüllt, Wut und Hiebe, und er killt Lust und Liebe, auch die Hoffnung, Zuversicht – kennt er nicht,

Schmerz ist schwarz, zäh wie Harz, grenzt dich aus ohne Grund, Leid wie Hund, Schmerz macht hart, trifft…

von marie mehrfeld

Klare helle WunderWorte sind im Traum zu mir gekommen
als Geschenk, dass ich sie horte, haben mir den Schlaf genommen,
hindern mich am trägen Dösen, wollen Freude mir bereiten
und mir sanft die Zunge lösen, bringen Glanz aus…

von marie mehrfeld

Wir löschen letztes Wintergrau, weil wir es wissen, ganz genau
das ist der Sinn der Osterzeit, zum Neubeginn sind wir bereit,
ob wir Muslime sind, ob Christen, ob Juden, Hindus, Atheisten,
ob wir nun Arme sind, ob Reiche, wir…

von marie mehrfeld

Trockene Hitze ohn’ Donner und Blitze?
O! die tut mir gut, sie belebt, stärkt den Mut,
lässt wachsen, lässt blüh’n, doch ich werd’

mich bemüh’n, auch dann heiter zu bleiben,
wenn Regen die Scheiben zum Heulen bringt,…

von marie mehrfeld

bis hin zu den vergilbten
Briefen der frühen Tage
verlor alles seinen Schatten

stolze Vögel der Nacht
lassen Schwingen wehen
über den Dächern alter Dörfer

menschenleer zum Bersten
voller Erinnerungen…

von marie mehrfeld

der Übergang vom Gelebten des Tags in die
Ungewissheit des Kommenden schwebt im
schwerelosen Geträumten, den Momenten
gestohlener Schlüssellochblicke in goldene

Zimmer zukünftigen Lichts, in der Nacht des

von Willi Grigor

Das alte Jahr
verlässt die Bühne,
ein neues will
ins Rampenlicht.
Wir gehen mit,
ob Alte, Grüne,
mit freiem Willen,
vielleicht auch nicht.

Wir beugen uns
dem Jahresrhythmus,
wir ziehen…

von Olga Drocjuk

Wenn schweigen, dann aber so, dass es zur gewaltigen Explosion der Gefühle zwischen uns passiert ...

Wenn reden, dann aber so, dass die Worte die Kontrolle über uns verlieren und ihre Macht uns so unwichtig erscheint ...

Wenn küssen…

von marie mehrfeld

Der wilde Herbst hat sich nun eingenistet im grauen Gewand der Novemberwolkengebirge, unsere Wanderseelen wollen Ruhe finden, zünden Kerzen der Hoffnung an, rücken dicht aneinander und verschenken geborgte Umarmung mit bangem Herzen,

von Joachim Ringelnatz

Mir wuchs aus Sorgen und Schmerzen
In Kummers Nacht
Ein Reis. Das hat meinem Herzen
Die Ruhe wiedergebracht.

Der Kummer wird wie ein Feuer
Allmählich verglühn –
Kommt dann vielleicht ein neuer –
Aber das…

von marie mehrfeld

stummes
Amselmännchen
sitzt reglos auf blattlosem
Zweig, hat den Nestbau vergessen,
in mir selbst gefangen schweige ich heute
unter bleischwerem Himmel, hoffe auf den wilden
Ausbruch junger hellgrüner Triebe…

von Soléa P.

Alle Hoffnung resigniert,
aufgegeben hat sie mich –
bin schon lange nicht mehr verliebt,
doch das begreift sie einfach nicht.

Nur die Sehnsucht ist lebhaft in mir,
in ihr schwelge, suhle ich mich.
Erst sie hat…

von Corinna Herntier

Ist es Schicksal? Ist’s Bestimmung?
Sind’s des Universums Mächte?
Was, wenn einfach Glück und Unglück
stets des Zufalls Los uns brächte?
Jedes Beten, alles Flehen wäre ohne Zweck und Sinn.
Einzig Hoffen ist’s, das…

von Maya Aditi Pichlhöfer

Ergib dich

Verwachse dort mit dem Licht,
du schönes Kind.
Lass es dich treffen,
dort tief in der Brust.

Die Zeit der Abwehr ist abgelaufen.
Auch dein Herz ist zart,
wenn man es offen legt.

Du…

von marie mehrfeld

Was will der
Halm im
Gras am
Wegesrand?

Er sucht
wie du das
Sonnenlicht
und reckt sein
Köpfchen
hoffend
ihm entgegen,

die dunklen
Wolken
mag er nicht,
will…

von marie mehrfeld

verblassten Konturen die Farben geben,
sie neu betrachten, es hilft beim Leben,

uns lösen auch aus der Starre der Zeit,
erst, wenn wir uns fühlen, sind wir bereit,

die Zacken vergilbter Bilder zu streicheln,

von marie mehrfeld

Ein kiebiges Vögelein zwitscherte mir die Ohren
wach, willkommen, Frühling, du hast mir die Sinne
geöffnet, geheime Wünsche zum Glühen gebracht, die
Seele geglättet, grauen Gedanken die Waffen genommen,
du hast das…

von marie mehrfeld

Die Gürtellinie:
Besser oberhalb bleiben.
Es hebt das Niveau.

von Yvonne Zoll

An Tagen wie gewachsen
Aus hageren Horen und in
Ausdehnung begriffen aus
Durchbrochenen Nähten
wie ausgewaschen von

Hysterien des Zweifels und
brüchigem Widerstand wird
mein vergeudend grenzenloses…

von marie mehrfeld

Frühmorgens, im blassen Schein des
sinkenden Mondes, umgarnt von den
Nebeln der Wünsche, fliegend im
wachsenden Licht, träume ich von
Vergangenem, lausche den falschen

Gesängen alter Gesetze, du sollst nicht,…

von Yvonne Zoll

Nur aus beredtem Willen
tropft Kristall leckt Sternenhonig
der im Singen des versandend Rauschs
ein tief verstecktes leises Wünschen straff
bespannt verzehrend leise wie bebildernd
dennoch zagend Flügel stillen kann…

von ulli nass

ist surfen auf höchster Woge
ist des Lebens beste Droge
wenn zwei Menschen sich finden
ihre Isolation überwinden

die Magie erster Berührung
der Zauber erster Verführung
am Anfang alles neu
es drängt,…

von marie mehrfeld

des jungen Morgens Leuchten hat dir die müden Augen geküsst und
die Ohren mit perlenden Fugen gespült, nun öffnest du dich dem Tag,
brichst das Schweigen auf und lässt die guten Worte fließen, auf dass
sich Gedanken der Nacht…

von Soléa P.

Bäume säumen den Straßenrand,
der glänzende Asphalt – regennass.
Ihr knochiges Geäst, es wirkt markant,
selbst der Himmel, deprimiert und blass.

Die schlängelnde Allee hält mich in Schach,
kein rechts, kein links…

von marie mehrfeld

Du Meisterwerk der Schöpfung hast magische Kräfte, wir verehren Dich. Die Weisheit der Erde ist in Deinem Samen gespeichert, Deine Säfte können heilen, trösten, sie begleiten und stärken unser Dasein. Deine Blätter stehen für Yin und Yang, die…

von Soléa P.

So viele Wege führen nach Rom
und weit hinaus in die große Welt
unzählig verzweigt, doch nie monoton
prangen Sonne und Sterne am Himmelszelt.

Hürden und Steine lassen uns straucheln
die Dunkelheit versperrt alle…

von marie mehrfeld

Im Morgennebel
der fahle Schein
des halben Mondes,

und der Gesang
grauer Nachtgeister
im Dämmerlicht,
verklungen,

kraftlos hinter
Wolkenschleiern
die frühe Sonne,

ein leises…

von Soléa P.

Rauch steigt dicht und beißend auf
Gesichter darin grinsen
der Satan zeigt, dass er noch lebt
mit ihm sein schräges Gesindel …

Mit Bombenkraft war es vollbracht
ein Krater, tief – bis in die Hölle
das Böse hat…

von Angélique Duvier

Vereinzelt Wolken,
noch kein Regen,
braut sich zusammen
über dem Land.

Hinter Wolkenbergen
kriecht Sonnenlicht
mühsam hervor
in Richtung zu mir.

von marie mehrfeld

Tief schwarz bewölkt ist die Oktobernacht.
Geleert das Glas mit rotem Wein.
Ich spüre die Vergangenheit
der langsam fließenden, der hellen Zeit.
Die jetzt verdunkelt ist und schneller flieht.
Ich denk an Dich. Mit…

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