Bezwingend

von Yvonne Zoll
Mitglied

Hemmungen in den
Stummheiten Gewesene
Wesen geneigt im
Atmen gehalten werdend

Spannen sie angstvoll
befugt zu bemächtigen
im Ausschließenden
Des Verlangens billigend
Abhängig zur Korrektur

Was reingewaschen
nur vom Missverständlichen
Nebel ausschließlich
Entfernt wie Wirklichkeiten
angesichts anderer Zeit

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Kommentare

14. Feb 2020

...möglicherweise gelingt mir nicht die eine Deutung, aber jedesmal beim Lesen finde ich mich woanders wieder in Deinen beeindruckenden Worten und hervorgerufenen Bildern, meint mit lb.Gruß, Ingeborg

15. Feb 2020

Darum geht es ja auch gar nicht-Siehe Kommentar zu Uwe unten ;)- es freut mich total, wenn jemand so etwas empfindet beim Lesen meiner Gedichte und diese Gedanken auch mitteilt! Danke!

LG Yvonne

15. Feb 2020

Früh schon nahm ich mir vor, meine überstarken Hemmungen zu überwinden, und nicht stumm zu bleiben half auf.
Doch anstrengend bleibt, Angst zu überwinden, und eigener Irrtum lauert, weil, was wirklich Wirklichkeit ist, wenn schon nicht im Nebel verborgen, so doch im Wechsel der Zeit sich gar in uns selbst zu verändern scheint.
Aber in deinem Gedicht steckt noch so viel ganz anderes und viel mehr...
Ich lasse deine Worte und ihren Fluss auf mich wirken, verschiebe Absätze oder Pausen, ordne Zugehörigkeit der Worte zueinander neu und in mir entstehen viele neue, wechselnde Empfindungen, Anklänge von Erkenntnissen...
und damit wird mein Ärger über mich, dass ich nur die Hälfte davon kapiere, nicht wenig gemildert, denn: ich freue mich deiner Gedichte.
LG U.

15. Feb 2020

Darum geht’s ja auch gar nicht, viel wichtiger ist mir, dass sich jemand - als Leser - auf verschiedenen Ebenen angesprochen fühlt, sich wiederfinden kann - in einer facettenreichen Welt, deren Wahrheit an und für sich doch niemandem zugänglich ist, die von keinem erfasst werden kann (damit gehe ich mit Nietzsche völlig konform (Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne 1973).

Liebabendliche Grüße

Yvonne

16. Feb 2020

Mein Nachsatz schob sich in den Vordergrund, das haben die oft so an sich. Was mir unklar blieb, war wenig, was mir als Geschenk blieb, war viel, wertvoll und ein Wesen.
LG U.

16. Feb 2020

Mein Dank für die überaus ein- und mitfühlend-literarischen wie lebenserfahrenen Worte hätte durchaus auch mehr in den Vordergrund gehört! LG

16. Feb 2020

Quark, nicht dein Danksagen auf Lob, sondern
deine Gedichte sind wesentlich,
wie es nur ein Wesen ist.
LlG Uwe