einen steinwurf weit

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wir haben damals den kiesel mit unseren namen
darauf ins meer geworfen jetzt warte ich täglich
dass die flut ihn mir wieder vor die füße spült

schon seinerzeit lag ferne in den winkeln der augen
und das grün des polarlichts funkelte in deiner iris
mir blieb nur die hoffnung dass du zurückkommst

und die vorstellung alles leben beginnt im meer
vielleicht auch die liebe da draußen in der tiefe
wartet der stein darauf neu geworfen zu werden

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Kommentare

05. Jun 2021

Ein fein Gedicht, das Tiefe hat -
Das findet auch nicht täglich statt ...

LG Axel

06. Jun 2021

Hallo Axel,
die Tiefe liegt für Krause im Bierglas,
hat sie die erreicht, legt sie sich ins Gras.
LG
Manfred

Hallo Bożena,
ja das Apokoino in der 3. Strophe ist etwas verwirrend, soll aber nochmal das Augenmerk darauf richten, dass der Stein als Pfand für Liebe in der Tiefe des Meeres liegt. Das LI wünscht sich, die Flut würde ihn an den Strand spülen und hofft so, die Liebe neu beleben zu können.
LG
Perry

06. Jun 2021

Frau Krause schien direkt schockiert:
Ein APOSTROPHENKINO existiert?!

LG Axel

06. Jun 2021

Hallo Bożena,
ja manchmal lohnt es sich einen Text nochmal zu lesen.
Danke fürs Dranbleiben und LG
Perry

Hallo Axel;
"Apo" ist nicht nur die Abkürzung für "Außerparlamentarische Opposition", sondern es steht auch für
"A P(r)os(i)t" auf die Gemütlichkeit.
LG (auch, wenn Krause bereits im 7. (Gras)Himmel schwebt)
Manfred

09. Jun 2021

Gänsehaut ...