Setz’ die Finger auf die Tasten …

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Hilferufe, die verhallen zwischen steinern grauen Wänden, und ich stürze mit euch allen, ahnend, es wird nicht gut enden; immer dann, wenn ich nachts bete, weil dein Summen nun verstummt, wenn im Traum ich mit dir rede, flüsternd und nicht mehr vermummt -

lausche ich dem leisen Raunen, diesem Stimmchen tief in mir, Mut schenkt es und großes Staunen, und mit Lächeln dank ich dir für die Zeit, die uns geschenkt war auf den Wegen, die wir gingen, und auf einmal wird mir ganz klar – will mal wieder jubelnd singen -

nichts bereuen, nie mehr hasten, nicht mehr grübeln oder grollen, setz die Finger auf die Tasten, lass sie laufen, wie sie wollen, wie von selbst spiel ich die Lieder, die zu zweit wir oft gesungen, und der Angstschrei ist bald wieder in der Harmonie verklungen.

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Kommentare

04. Mai 2021

Wie Du diese Texte so gut hinkriegst, Marie, weiß ich nicht.
Aber dass sie gut sind, das ist sicher.

Herzliche Grüße
Willi

06. Mai 2021

Lieber Willi – mir ist wichtig, dass Du meine Texte gut findest. Ich schreibe, was ich spontan empfinde und schicke herzliche Grüße zu Dir nach Schweden; freue mich auf Deinen nächsten Beitrag!

Marie

04. Mai 2021

Musik ist nicht von dieser Welt -
Weshalb sie gern die Angst verprellt ...
(Tastet Frau Krause hier nach mir,
Dann geht es garantiert um "BIER!" ...)

LG Axel

06. Mai 2021

Wir singen, summen nie vergebens -
Musik, sie ist der Klang des Lebens.

LG Marie

05. Mai 2021

Die Musik machts, mit ihrer Kraft – so manche Wunder werden vollbracht.

Sei lieb gegrüßt
Soléa

06. Mai 2021

Das stimmt, liebe Soléa.
Musik kann heilen,
wir können sie teilen,
sie keine Grenzen
mit ihrem Glänzen …

Herzliche Grüße zur Abendstund’ - Marie

05. Mai 2021

Heilung finden in der Musik, beim freien Lauf der Finger über die Tasten und so auch in Berührung treten mit der eigenen, inneren Lebensmelodie; Deine "Wort Musik " , liebe Marie, findet hier auch wieder jenen besonderen Klang, der aufhorchen lässt und mich als Lesende mitnimmt. Herzlich grüßt Dich Ingeborg

06. Mai 2021

„… der aufhorchen lässt und mich als Lesende mitnimmt“ - wie wunderbar Du es wieder ausdrückst, liebe Ingeborg – danke dafür.

Herzlich - Marie