Die zweite Chance

von Ralf Risse
Mitglied

Irgendwo auf ferner Kugel
kriecht es, fliegt es, oder schwimmt.
Wird getragen, wird gejagt,
liebt sich, frisst sich, baut ein Nest.
Es vermehrt sich, äst und nagt.

Noch mehr Fell oder auch keins.
Vielleicht Schuppen, Haare, Federn . . .
Kreationen zu Millionen.
Tief in Meeren und an Land
ein gemeinschaftliches Wohnen.

Sie nimmt den Pinsel in die Hand . . .
Gezeiten, Sonnenstand und Wind,
Frost und Hitze – nicht zu viel.
Wasser, klar – in rauen Mengen
braucht's das Lieblingsmolekül.

Farne, die auf Bäumen wachsen,
Blätterdächer frisch gedeckt.
Algen durch Lagunen treiben –
grünblau strahlt in Chlorophylle,
artenreiches Offenbleiben . . .

Vorsicht walte nur beim Affen,
zu schnell ist so ein MENSCH erschaffen.

Buchempfehlung:

258 Seiten / Taschenbuch
EUR 10,80
Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Mehr von Ralf Risse online lesen

Kommentare

13. Nov 2016

Gut ward hier ein GEDICHT kreiert!
(Was Gott sei Dank ja auch passiert ...)

LG Axel