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Mond in der Teekanne

Bild von Alf Glocker
Bibliothek

Knopf am Himmel, Vollmond – groß!
Auf der Teekanne steht: „Warten“!
Diese Nacht lässt dich nicht los –
Mondlicht glänzt noch weiß im Garten.

Wenn Träume zu Gedanken werden,
wankst du, trunken noch vom Schlaf,
in dein Wachsein, hier auf Erden,
beginnst die Arbeit, treu und brav!

Im ersten Schritt glaubst du zu wissen,
was du tun sollst, doch dann: Bangen!
Wirst du eine Muse küssen –
ohne was fein anzufangen?

Wirst du schweigen, wirst du lärmen?
Wirst du Sinnvolles beginnen?
Zweifel bohrt in den Gedärmen –
lässt du Irre weiterspinnen?

Oder schielst du nach den Knöpfen
des Kleides, das die Wahrheit trägt,
um dich selbst total zu schröpfen –
wenn der Tag wild um sich schlägt …

Veröffentlicht / Quelle: 
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Interne Verweise

Kommentare

13. Dez 2019

Hier vermagst Du Dichters Qualen
mit intensiven Worten zu malen.
Danke, Alf.

LG Monika

13. Dez 2019

Frau Krause meint, es läg am Tee -
Darum sei bloß Bier okay ...

LG Axel

13. Dez 2019

Wild und rau tut's um sich schlagen:
es sind wahrhaftig stürmische Tage...

Liebe Grüße
Soléa

13. Dez 2019

Ich denke ebenfalls - wie eben angedeutet -, dass die Dichterin, der Dichter MALER sind.
Ein ganz tolles Gedicht, das mir sehr gefällt.
HG Olaf

14. Dez 2019

Vielen Dank Freunde!

LG Alf

Du liegst richtig Olaf...ich bin Maler