Das Dichten muss ein Genuss sein

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Das Dichten muss ein Genuss sein
Und funktioniert im Zusammensein
Jedes Mal, wenn es gefunkt
Des Eros Muse prunkt

Tief in der Seele die Facetten verwurzelt
Bis dann endlich alle Buchstaben angepurzelt
In einem Stift zusammengeballt
In Sprache endlich widerhallt

Nun schreib mich auf und notiere mich nieder
Ich bin der Muse Echo, ich komme wieder
Bis endlich alles auf dem Papier
Zu lesen ist für jeden hier

Wie tief die Liebe ist verzweigt
Und sich in Höhen dann versteigt
Kommt endlich einst am Gemüte an
Niemand mehr Gesagtes halten kann

So steht es dann ganz nackt und bloß
Wie ein Gewissen geboren aus dem Schoß
Schwarz auf weiß und ohne Schande
Vielleicht in Mitten, oder am Rande

Der Vers, der alle Liebe bezeugt
Ich habe hier und da geäugt
Nach dieser Liebe, dem Gefühl
Und habe sortiert im Seelengewühl

Sodass der Vers, ja das Gedicht
Hier hat bekommen, das Gesicht
Das einmal nur ein Funke war
Und diesen Weltruhm hier gebar

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Kommentare

17. Jan 2019

liebe Marie,
du hast recht: ich habe es wie es ist..., in einem rutsch geschrieben,
freut mich, wenn es gefällt

lg
hhk

01. Feb 2019

Ja das Dichten braucht seine Zeit,so wie die Zubereitung eines Menü's. Mit viel Hingabe und Passion! LG