Das Los des Rehs

von Michael Dahm
Mitglied

Laufe Reh, der Jäger späht
er weiß von wo der Wind heut weht
scharf ist die Büchse
ganz still sind die Füchse .

Leise Reh, der Jäger pirscht
stille das kein Steinchen knirscht
bleibe dort im Knick doch stehen
er will nicht leer nach Hause gehen.

Warte Reh, der Jäger schaut
im Osten rot der Morgen graut
er hat die Hand doch schon am Hahn
in schmalen Augen blitzt der Wahn.

Armes Reh, dein Leben war
er nimmt dich mit mit Haut und Haar
und wofür du bist geboren
hast du durch Menschenhand verloren …

Buchempfehlung:

154 Seiten / Taschenbuch
EUR 10,62
Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Mehr von Michael Dahm online lesen

Kommentare

16. Sep 2016

Das ist nicht kitschig, sondern echt!
(Bei dem Geballer wird mir schlecht ...)

LG Axel

16. Sep 2016

So ist es Axel, ich wohne auf dem Land , bin quasi umgeben von Jägern und kenne auch welche doch kann ich mich mit ihrem Hobby nicht anfreunden ...

LG Micha

17. Sep 2016

Der Jäger findet hier kein' Ehr'
als list'ger Täter mit Gewehr ...
als Hobbymörder dort im Wald,
wo todbringend sein Büchslein knallt.
Nur --- sind die übrigen Fleischesser,
die selbst nicht töten, wirklich besser?!
Käm' nur Veganes in die Münder,
für Mensch und Tier wär' dies gesünder!

(Wem meine Worte hier nicht passen,
der - 's tät' mir leid - der mag mich hassen!)

Liebe Grüße und DANKE für Dein doch sehr mutiges Gedicht
vom Alfred

17. Sep 2016

Danke Alfred, für Deinen sinnigen Kommentar, würde es nur bei der ehrlichen Jagd bleiben, da der Mensch ja Fleischfresser ist würde es ja alles gar nicht so schlimm sein.

LG Micha