Herbstmelancholie

von Michael Dahm
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Herbstmelancholie

Der Riss des Waldes ist umhangen,
kein Laut stört Herbstes Brunst,
er hat das Jahr sich eingefangen,
es schweigt im nassen Dunst.

Eichen lassen Früchte fallen,
in Mutter Erdes Schoß
und in schweren Kronen wallen ,
die Nebel schwerelos.

Gelbe Figerzweige,
weisen nun den Weg,
das Jahr geht bald zur Neige
auf seinem trüben Steg.

Aus Pfützen graut der Himmel wider,
bunt ist ihr Blättersaum,
durch die Büsche ziehen Lieder,
der Vögel Sommertraum …

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Kommentare

17. Feb 2016

Lieber Micha!

Passt nur chronologisch nicht –
Sonst stimmt alles im Gedicht!

LG Axel

17. Feb 2016

Danke schön meine lieben Mitautoren.;-)
Chronologie passte mir noch nie lieber Axel.
Meine Figerzweige sollten eigentlich Fingerzweige sein.Hihi...Vielleicht hättest Du dann auch EINEN Gewinn Alfred

LG Micha

17. Feb 2016

Danke liebe Monika
ich wünsche Dir ein schönes hinein tauchen.

LG Micha