Schweigen

von Ingeborg Henrichs
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Schweigen
Sich vor Stille verneigen.
Im Sehnsuchtsort sein.
Botschaften,
Versteckt zwischen Zeilen und Weisen
Die die wohlmeinend allbesserwissend
In verstummter Neugier Beredten
Anteilnehmend bezeugen,
Freilassen.
Unwissenheit aushalten.
Keine Stufen zur Selbstinthronisierung
Erklimmen.
Menschsein.

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Kommentare

17. Okt 2018

Liebe Ingeborg, das sind gute Gedanken. An meinem Sehnsuchtsort wäre auch ich gern - und Botschaften weitergeben, die uns weiterbringen könnten - Ungewissheit aushalten, du liebe Zeit, das müssen wir ja fast ständig. Am schwersten ist wohl die Ungewissheit nach Gesundheitstesten - wenn wir noch nicht wissen, wie die Diagnose ausfällt. Ich wünschte, dass diese schwere Zeit allen Menschen erspart bliebe, den Betroffenen und ihren Angehörigen. Danke für die guten Zeilen.

Liebe Grüße,
Annelie

17. Okt 2018

Und ich habe zu danken, liebe Annelie, für diese gute
Zuschrift, aus der Lebenserfahrung und eine warmherzige Haltung, auch unter Härten, dem Leben , den Menschen gegenüber zu spüren ist. Herzliche Grüße in Deinen Abend sendet Ingeborg

23. Okt 2018

Liebe Ingeborg,

oft ist das Menschsein so schwer. So viele gute Seiten wir haben, so viele schlechte Seiten haben wir auch. Da hilft so ein Sehnsuchtsort, in sich zu gehen, zu schweigen, zu meditieren, sich zu sortieren.

Ein tolles Gedicht mit so viel wertvollen Denkanstößen

liebe Grüße
Anouk

23. Okt 2018

Danke , liebe Anouk, für Deine bereichernde Betrachtung;
freut mich, dass mein Text Dir gefiel.Ein lieber Gruß von Ingeborg