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von Monika Laakes
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 381 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

in früher Morgenstunde nach durchwachter Nacht, sternenlos, nasser Sturm um die Dächer, trug es sich zu, dass die Stille des schlanken Schilfrohrs am Ufer mich einlud,

auf feucht schimmernden Mutterboden mitten ins Rohr legte ich mich,…

von marie mehrfeld

stille Worte des Abendwinds aus dem Land blaugrauer
Schatten, dir unverhofft zugeflogen in spätherbstlicher
Dämmerung, breit sie aus auf dem Boden, zerpflück sie,

blas sie in die Luft mit geschlossenen Augen, lass sie sich…

von Monika Laakes

Wenn du mich suchst,
kannst du mich finden.
Dort, im Licht der Weite,
wo Nebelschwaden
geheimnisvolle Schleier bilden.

Such mich nicht
in Häusern und Spelunken,
wo im Rausch sich
unterdrückte…

von Monika Laakes

Und wenn auch der Wind
den Vorhang beiseite weht,
kein guter Lichtblick.

Und wenn auch das Wort
tausend Fragen hervorruft,
da wird nichts geklärt.

Und wenn auch die Form
der Höflichkeit gewahrt wird,…

von Monika Laakes

Grotesk gebogene Baumwipfel
tanzen im Schleier
meiner Augen Blicke.
Dahinter rotglühende Sonnenfetzen
fesseln mein Hiersein,
mein Dasein.
Kann mich nicht abwenden
bevor nicht ein letzter

von Soléa P.

Sehnsucht nach vergangenen Tagen
in denen alles rosa war
sehe mich im roten Kleid
an einem sonnigen Julitag.

Blumen dufteten süß und kräftig
Hummeln summten viel und laut
Mutter machte Erdbeerkuchen
ein…

von Monika Laakes

Hab mich verloren
im lockenden Sirenengesang,
bin berauscht von Klängen
durch Lüfte geflogen.
Hab mit Tunnelblick vollends
ergeben geschaut, den Augen
beim Selbstbespiegeln getraut.
So riss mich die…

von Soléa P.

Der Tag wird schläfrig, schlendert zur Nacht,
auf Distanz die Sonne, kühlt merklich ab,
am Himmel ziehen Schäfchen in kleinen Herden –
die Schwalben sich wieder einmal beschweren.
Sie wollen noch nicht schlafen gehen,…

von Soléa P.

Sprich langsam, damit ich verstehen kann –
untermale jedes Wort,
das mit sanften Tönen zu mir gelangt,
und alle Zweifel schweben fort.

Deine Sprache soll melodisch klingen,
voller Zärtlichkeit.
Wie Vögel, die…

von August Suedwind

Ziellos in den endlos' Weiten,
irrt meine Seele durch die Zeit.
Auch wenn tausend Sterne strahlen,
ist das Licht unendlich weit

So wie die Flocken leise schweben,
wie ein Lufthauch, zart und leis'.
Doch viele…

von Volker Harmgardt

Liebe,
irdisches Wort,
bist verweht im rauschenden
Sturm.

Trost,
kluge Hoffnung bei Tag
und Nacht, von Regenschauern
durchzogen.

Einsamkeit,
gehuldigte Schattengründe,
gehst mit dem…

von Monika Laakes

Ist Ruhm ein subtiles Ungeheuer?
Sein Glanz betört, strahlt weit hinaus.
Sein Lockruf klingt nach Abenteuer.

Du rennst ihm hinterher.
Sein Wesen macht begehrlich,
du liebst ihn umso mehr.

Er lässt sich nicht…

von Christian Morgenstern

O wie gerne lern ich Milde,
liebes Herz, von deinem Munde,
folge dir in stillem Bunde
in geläuterte Gefilde!

Und wir schaun zurück zusammen
auf die Welt, samt ihrem Schelten,
und anstatt sie zu verdammen,…

von Ralf Risse

Als wir Steine waren,
baute man auf und mit uns.
Kriege wurden mit uns geführt,
bis die Toten nicht mehr genügten.
Man drehte uns um.
Man warf uns.
Dich hob man auf,
mich auch.
Gelegentlich verhob…

von Yvonne Zoll

Im Behagen unverloren Mondlippen
tief tizianfarben funkelnd Spiegelmagie
Silbergleißend Abendfließens ineinander
Entzündend jenes knisternd Kribbeln
Umhalst im Wollen verehrenden Führens

Verführendes Fallen…

von Axel C. Englert

Nicht JEDE Kerze wirklich brennt –
Für ihren Wirkungskreis „Advent“ …
4 Kerzen fanden es nicht nett:
ERSTER ADVENT?! RUSSISCH ROULETTE!

HITZE?! Kann ICH nicht (v)ertragen!
Geh doch dem Nachbarn an den Kragen ……

von Monika Laakes

Dein Lächeln
spendet Wärme,
darinnen Himmel
und Wald,
eine Tiefe
im Rhythmus
der Gezeiten.
Auf und nieder
hebt die Wolke
im goldenen Glanz
die Seele empor.
Wer mag dem Zauber…

von Alfred Krieger

BLÄTTERREIGEN.
BUNTER REGEN,
STURMGEQUÄLTER ZWEIGE RAUB,
TREIBT MICH AN,
STREBT MIR ENTGEGEN,…

Rezitation:
von mir gelesen am 8.11.2018
von Soléa P.

Unschuld wiege ich im Arm
summe leise Brahms‘ Abendlied
die Haut samtweich – wundervoll warm
friedliches Kindlein sich an mich schmiegt.

Meine Lippen schmusen sanft
ich atme den Duft der jungen Haut
übers…

von Yvonne Zoll

An der schiefen Himmelsbeuge
Aufgeschlossen ab gebogen
über jene Glanzkörper gewogen
fröstelnd führt zu wärmeren
Gefilden jener just von
Sternschnuppen verhexte
Zufluchtszauberbergeshort

unumnebelter…

von Yvonne Zoll

Still öffnen sich mondverhangene Flügelrücken
um zögernd im sonnezaubern innezuhalten wie
frostend Sorgen erzittern in klarem Entzücken

umher sie geflattert wie kreisförmige Schlingen
Umwandern sie uns nie ungedachte…

von Heike Hoffmann

Wirst du mich auch dann noch lieben,
wenn der Herbst hat mich erreicht,
wenn die Blätter welken werden,
Schönheit meiner Weisheit weicht?

Wirst du mir auch dann noch folgen,
wenn statt Tango Walzer klingt,

von marie mehrfeld

Besinnung im Morgengrau.
Das Streiten über mir
berührt mich nicht.

Gemächlichkeit.
Dunkle Gedanken vergehen.
Fliehen für immer davon.

Tief eintauchen
in die Fluten des Fühlens.
Alle Sinne nun weit…

von Yvonne Zoll

Allverzehrend und von Dauerhaftigkeit
bis zum unverwandten Sonnenuntergang
verbirgt in echter Trauertreue sich
anhaltend Saumseligkeit wie zum Verbleib
ein ungestillter Pfefferminzendurst im
Sauerampfernetz ergeb‘ner…

von marie mehrfeld

Kurz vor Mitternacht.
Ihr heiteren Minuten
wir lieben euch.

Zum Abflug bereit.
Klang der Gedanken
lässt Flügel wachsen.

Verschenktes Lachen
vom Echo gespiegelt.
Doppeltes Staunen

Schatten…

von marie mehrfeld

Du Abendwind singst deine Weisen
und bist so friedlich froh gestimmt,
nimm mich doch mit auf Deine Reisen,
damit mein Wunsch Gestalt annimmt.

Die Wolken über meinem Haus,
sie können sonst nicht lang verweilen,…

von Michael Dahm

Ich liebe einsame Stunden
die führen mich zu mir
hier kühl ich meine Wunden
so lange bis ich frier.

Dann betrete ich die Erde
von neuem und von vorn
ich weiß dass ich nicht werde
noch einmal…

von Monika Jarju

Was mir bleibt
eine magere Sonne
Was ich hatte
geronnen zu Nichts
gestreift von einem alten Glanz
Was ich suchte
suche ich nicht mehr
Was ich bin
verliert Gewissheit und Geheimnis
Nur mein…

von Axel C. Englert

Sind Sie BESCHEUERT?! Hirnverbrannt?!
Was soll DER DRECK?! Der ganze SAND?!
‘ne PALME?! Und ein BADETUCH?!
Die PALME kletternd ICH besuch!

MANN! Das ist ein GOTTESHAUS!
SIE fliegen! Mit Karacho raus ...
(…

von Rosemarie Dalkmann

Lautlos geht die Zeit
Streift die Blätter
Von den Bäumen
Zieht die Farben
Aus den Wäldern
Fegt die Träume
Aus den Herzen

von Monika Laakes

D urch den geliebten Wald streifen
A ugen schweifen lassen
N och mehr erblicken dürfen
K üsse an den Schöpfer
B aden in kristallklarer Luft
A lles grenzenlos genießen
R ennen vor Freude
K indlich staunen…

von Willi Grigor

Als sein Leben noch jung war
und die Bauchgegend platt,
als die Zähne noch echt war'n
und die Wangenhaut glatt,
jeder Muskel gern zeigte
wo er ist, was er hat,
ging der Jüngling spazieren
mit Jackett und…

von Joachim Ringelnatz

Tiefe Stunden verrannen.
Wir rührten uns nicht.
In den alten Tannen
Schlief ein Gedicht.

Stieg ein Duft aus dem Heu,
Wie ihn die Heimat nur haucht. – –
Sahst du das Reh, das scheu
Dort aus dem Duster…

von Soléa P.

Zum Träumen legt das kleine Boot
sich in die stille Bucht.
Von sachten Wellen geschaukelt,
es seinen Frieden sucht.

Karge Felsen bieten Schutz,
vor Blicken und vor Wind.
Hier ruht es nun in Sicherheit –

von Willi Grigor

Es kennt die Blume nicht die Sorgen,
die in Menschenköpfen wachsen.
Es pfeift der Spatz drauf hoch im Norden,
dass es wärmer ist in Sachsen.
Es schaut der Berg von seinem Gipfel
ganz unberührt in schöne Weiten.…

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