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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 297 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

in früher Morgenstunde nach durchwachter Nacht, sternenlos, nasser Sturm um die Dächer, trug es sich zu, dass die Stille des schlanken Schilfrohrs am Ufer mich einlud,

auf feucht schimmernden Mutterboden mitten ins Rohr legte ich mich,…

von Monika Laakes

Grotesk gebogene Baumwipfel
tanzen im Schleier
meiner Augen Blicke.
Dahinter rotglühende Sonnenfetzen
fesseln mein Hiersein,
mein Dasein.
Kann mich nicht abwenden
bevor nicht ein letzter

von Monika Laakes

Und wenn auch der Wind
den Vorhang beiseite weht,
kein guter Lichtblick.

Und wenn auch das Wort
tausend Fragen hervorruft,
da wird nichts geklärt.

Und wenn auch die Form
der Höflichkeit gewahrt wird,…

von Monika Laakes

Wenn du mich suchst,
kannst du mich finden.
Dort, im Licht der Weite,
wo Nebelschwaden
geheimnisvolle Schleier bilden.

Such mich nicht
in Häusern und Spelunken,
wo im Rausch sich
unterdrückte…

von Soléa P.

Sehnsucht nach vergangenen Tagen
in denen alles rosa war
sehe mich im roten Kleid
an einem sonnigen Julitag.

Blumen dufteten süß und kräftig
Hummeln summten viel und laut
Mutter machte Erdbeerkuchen
ein…

von August Suedwind

Ziellos in den endlos' Weiten,
irrt meine Seele durch die Zeit.
Auch wenn tausend Sterne strahlen,
ist das Licht unendlich weit

So wie die Flocken leise schweben,
wie ein Lufthauch, zart und leis'.
Doch viele…

von Volker Harmgardt

Liebe,
irdisches Wort,
bist verweht im rauschenden
Sturm.

Trost,
kluge Hoffnung bei Tag
und Nacht, von Regenschauern
durchzogen.

Einsamkeit,
gehuldigte Schattengründe,
gehst mit dem…

von Monika Laakes

Hab mich verloren
im lockenden Sirenengesang,
bin berauscht von Klängen
durch Lüfte geflogen.
Hab mit Tunnelblick vollends
ergeben geschaut, den Augen
beim Selbstbespiegeln getraut.
So riss mich die…

von Soléa P.

Sprich langsam, damit ich verstehen kann –
untermale jedes Wort,
das mit sanften Tönen zu mir gelangt,
und alle Zweifel schweben fort.

Deine Sprache soll melodisch klingen,
voller Zärtlichkeit.
Wie Vögel, die…

von Ralf Risse

Als wir Steine waren,
baute man auf und mit uns.
Kriege wurden mit uns geführt,
bis die Toten nicht mehr genügten.
Man drehte uns um.
Man warf uns.
Dich hob man auf,
mich auch.
Gelegentlich verhob…

von Monika Laakes

Ist Ruhm ein subtiles Ungeheuer?
Sein Glanz betört, strahlt weit hinaus.
Sein Lockruf klingt nach Abenteuer.

Du rennst ihm hinterher.
Sein Wesen macht begehrlich,
du liebst ihn umso mehr.

Er lässt sich nicht…

von Christian Morgenstern

O wie gerne lern ich Milde,
liebes Herz, von deinem Munde,
folge dir in stillem Bunde
in geläuterte Gefilde!

Und wir schaun zurück zusammen
auf die Welt, samt ihrem Schelten,
und anstatt sie zu verdammen,…

von Heike Hoffmann

Wirst du mich auch dann noch lieben,
wenn der Herbst hat mich erreicht,
wenn die Blätter welken werden,
Schönheit meiner Weisheit weicht?

Wirst du mir auch dann noch folgen,
wenn statt Tango Walzer klingt,

von Axel C. Englert

Nicht JEDE Kerze wirklich brennt –
Für ihren Wirkungskreis „Advent“ …
4 Kerzen fanden es nicht nett:
ERSTER ADVENT?! RUSSISCH ROULETTE!

HITZE?! Kann ICH nicht (v)ertragen!
Geh doch dem Nachbarn an den Kragen ……

von Soléa P.

Unschuld wiege ich im Arm
summe leise Brahms‘ Abendlied
die Haut samtweich – wundervoll warm
friedliches Kindlein sich an mich schmiegt.

Meine Lippen schmusen sanft
ich atme den Duft der jungen Haut
übers…

von Yvonne Zoll

Allverzehrend und von Dauerhaftigkeit
bis zum unverwandten Sonnenuntergang
verbirgt in echter Trauertreue sich
anhaltend Saumseligkeit wie zum Verbleib
ein ungestillter Pfefferminzendurst im
Sauerampfernetz ergeb‘ner…

von marie mehrfeld

Besinnung im Morgengrau.
Das Streiten über mir
berührt mich nicht.

Gemächlichkeit.
Dunkle Gedanken vergehen.
Fliehen für immer davon.

Tief eintauchen
in die Fluten des Fühlens.
Alle Sinne nun weit…

von marie mehrfeld

Du Abendwind singst deine Weisen
und bist so friedlich froh gestimmt,
nimm mich doch mit auf Deine Reisen,
damit mein Wunsch Gestalt annimmt.

Die Wolken über meinem Haus,
sie können sonst nicht lang verweilen,…

von Monika Laakes

Dein Lächeln
spendet Wärme,
darinnen Himmel
und Wald,
eine Tiefe
im Rhythmus
der Gezeiten.
Auf und nieder
hebt die Wolke
im goldenen Glanz
die Seele empor.
Wer mag dem Zauber…

von marie mehrfeld

Kurz vor Mitternacht.
Ihr heiteren Minuten
wir lieben euch.

Zum Abflug bereit.
Klang der Gedanken
lässt Flügel wachsen.

Verschenktes Lachen
vom Echo gespiegelt.
Doppeltes Staunen

Schatten…

von Monika Jarju

Was mir bleibt
eine magere Sonne
Was ich hatte
geronnen zu Nichts
gestreift von einem alten Glanz
Was ich suchte
suche ich nicht mehr
Was ich bin
verliert Gewissheit und Geheimnis
Nur mein…

von Michael Dahm

Ich liebe einsame Stunden
die führen mich zu mir
hier kühl ich meine Wunden
so lange bis ich frier.

Dann betrete ich die Erde
von neuem und von vorn
ich weiß dass ich nicht werde
noch einmal…

von Monika Laakes

D urch den geliebten Wald streifen
A ugen schweifen lassen
N och mehr erblicken dürfen
K üsse an den Schöpfer
B aden in kristallklarer Luft
A lles grenzenlos genießen
R ennen vor Freude
K indlich staunen…

von Volker Harmgardt

Über den steilen Berg
toben Wind und Vögel,
wir wandern ins Tal.

von Willi Grigor

Es kennt die Blume nicht die Sorgen,
die in Menschenköpfen wachsen.
Es pfeift der Spatz drauf hoch im Norden,
dass es wärmer ist in Sachsen.
Es schaut der Berg von seinem Gipfel
ganz unberührt in schöne Weiten.…

von Michael Dahm

Die Rose sprach zum Eichenbaum,
du bist groß doch ich ein Traum,
dich sieht man nicht wenn ich erblüh,
bin strahlend schön von spät bis früh.

Schon brach der Baum der Blume Stolz,
verzeih mein hartes Herz aus…

von Volker Harmgardt

Klares Frühlicht hebt
uns behutsam in den Tag,
einfach glücklich sein.

Montag, 31.Juli 2017
Esbjerg (Dänemark)

P.S.
Den Begriff "hygge" verwendet man in Dänemark gerne
für einen entspannten Tag (meist…

von Soléa P.

Erstes Morgenrot
Meine Augen strahlen
im Sonnenblumenfeld

von Soléa P.

Wiege dich, Blume – im lauen Wind
trotze allem Weh
in jede Richtung drehe dich
auch in die Ferne seh
mach’s dir und mir noch einmal schön
bist nicht schuld am Untergang
friste deine letzten Tage
und…

von Soléa P.

Im Morgenrot sehe ich dich gehen
beflügelt und mit wehendem Haar
vor dir das Leben – leicht und wunderbar.

Ein letztes Mal drehst du dich um
dein Lachen packt mein Herz
weine still, vor Stolz und Schmerz ...

von Rosemarie Dalkmann

Lautlos geht die Zeit
Streift die Blätter
Von den Bäumen
Zieht die Farben
Aus den Wäldern
Fegt die Träume
Aus den Herzen

von Soléa P.

Königlich zieht ein Schwan
seine Bahnen durch alte Straßen
ein neugewonnenes Reich
das Menschen einst aufgaben.

Schwimmt erhaben durch verwinkelte Gassen
jede Biegung, ein neues Ziel
majestätisch, ein Schiff…

von Axel C. Englert

OKAY! – Ich war KURZ unterwegs!
Gehn Sie mir nicht auf den KEKS!
Ein ADVENTSKALENDER bleibt im ZIMMER?!
IMMER?! Wie im Knast! Bloß SCHLIMMER!

Ich machte jeden Tag MICH auf:
Zu einem TÜRCHEN! WIE – ICH SAUF?!

von Julius Dreyfsandt zu Schlamm

ich war jung
und suchte die Zukunft
nicht im Heute

jetzt suche ich
den schönsten Tag
in meiner Vergangenheit,
nun, da ich grauer bin

oder wird der Jüngste Tag
eine Schönheit bringen,
welche…

von Joachim Ringelnatz

Tiefe Stunden verrannen.
Wir rührten uns nicht.
In den alten Tannen
Schlief ein Gedicht.

Stieg ein Duft aus dem Heu,
Wie ihn die Heimat nur haucht. – –
Sahst du das Reh, das scheu
Dort aus dem Duster…

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