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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 234 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Wenn du mich suchst,
kannst du mich finden.
Dort, im Licht der Weite,
wo Nebelschwaden
geheimnisvolle Schleier bilden.

Such mich nicht
in Häusern und Spelunken,
wo im Rausch sich
unterdrückte…

von Monika Laakes

Und wenn auch der Wind
den Vorhang beiseite weht,
kein guter Lichtblick.

Und wenn auch das Wort
tausend Fragen hervorruft,
da wird nichts geklärt.

Und wenn auch die Form
der Höflichkeit gewahrt wird,…

von Monika Laakes

Grotesk gebogene Baumwipfel
tanzen im Schleier
meiner Augen Blicke.
Dahinter rotglühende Sonnenfetzen
fesseln mein Hiersein,
mein Dasein.
Kann mich nicht abwenden
bevor nicht ein letzter

von August Suedwind

Ziellos in den endlos' Weiten,
irrt meine Seele durch die Zeit.
Auch wenn tausend Sterne strahlen,
ist das Licht unendlich weit

So wie die Flocken leise schweben,
wie ein Lufthauch, zart und leis'.
Doch viele…

von Volker Harmgardt

Liebe,
irdisches Wort,
bist verweht im rauschenden
Sturm.

Trost,
kluge Hoffnung bei Tag
und Nacht, von Regenschauern
durchzogen.

Einsamkeit,
gehuldigte Schattengründe,
gehst mit dem…

von Monika Laakes

Ist Ruhm ein subtiles Ungeheuer?
Sein Glanz betört, strahlt weit hinaus.
Sein Lockruf klingt nach Abenteuer.

Du rennst ihm hinterher.
Sein Wesen macht begehrlich,
du liebst ihn umso mehr.

Er lässt sich nicht…

von Christian Morgenstern

O wie gerne lern ich Milde,
liebes Herz, von deinem Munde,
folge dir in stillem Bunde
in geläuterte Gefilde!

Und wir schaun zurück zusammen
auf die Welt, samt ihrem Schelten,
und anstatt sie zu verdammen,…

von Monika Laakes

Hab mich verloren
im lockenden Sirenengesang,
bin berauscht von Klängen
durch Lüfte geflogen.
Hab mit Tunnelblick vollends
ergeben geschaut, den Augen
beim Selbstbespiegeln getraut.
So riss mich die…

von Soléa P.

Sehnsucht nach vergangenen Tagen
in denen alles rosa war
sehe mich im roten Kleid
an einem sonnigen Julitag.

Blumen dufteten süß und kräftig
Hummeln summten viel und laut
Mutter machte Erdbeerkuchen
ein…

von Monika Jarju

Was mir bleibt
eine magere Sonne
Was ich hatte
geronnen zu Nichts
gestreift von einem alten Glanz
Was ich suchte
suche ich nicht mehr
Was ich bin
verliert Gewissheit und Geheimnis
Nur mein…

von Ralf Risse

Als wir Steine waren,
baute man auf und mit uns.
Kriege wurden mit uns geführt,
bis die Toten nicht mehr genügten.
Man drehte uns um.
Man warf uns.
Dich hob man auf,
mich auch.
Gelegentlich verhob…

von Soléa P.

Unschuld wiege ich im Arm
summe leise Brahms‘ Abendlied
die Haut samtweich – wundervoll warm
friedliches Kindlein sich an mich schmiegt.

Meine Lippen schmusen sanft
ich atme den Duft der jungen Haut
übers…

von Axel C. Englert

Nicht JEDE Kerze wirklich brennt –
Für ihren Wirkungskreis „Advent“ …
4 Kerzen fanden es nicht nett:
ERSTER ADVENT?! RUSSISCH ROULETTE!

HITZE?! Kann ICH nicht (v)ertragen!
Geh doch dem Nachbarn an den Kragen ……

von marie mehrfeld

Besinnung im Morgengrau.
Das Streiten über mir
berührt mich nicht.

Gemächlichkeit.
Dunkle Gedanken vergehen.
Fliehen für immer davon.

Tief eintauchen
in die Fluten des Fühlens.
Alle Sinne nun weit…

von Monika Laakes

Dein Lächeln
spendet Wärme,
darinnen Himmel
und Wald,
eine Tiefe
im Rhythmus
der Gezeiten.
Auf und nieder
hebt die Wolke
im goldenen Glanz
die Seele empor.
Wer mag dem Zauber…

von marie mehrfeld

Du Abendwind singst deine Weisen
und bist so friedlich froh gestimmt,
nimm mich doch mit auf Deine Reisen,
damit mein Wunsch Gestalt annimmt.

Die Wolken über meinem Haus,
sie können sonst nicht lang verweilen,…

von Heike Hoffmann

Wirst du mich auch dann noch lieben,
wenn der Herbst hat mich erreicht,
wenn die Blätter welken werden,
Schönheit meiner Weisheit weicht?

Wirst du mir auch dann noch folgen,
wenn statt Tango Walzer klingt,

von Monika Laakes

D urch den geliebten Wald streifen
A ugen schweifen lassen
N och mehr erblicken dürfen
K üsse an den Schöpfer
B aden in kristallklarer Luft
A lles grenzenlos genießen
R ennen vor Freude
K indlich staunen…

von marie mehrfeld

Kurz vor Mitternacht.
Ihr heiteren Minuten
wir lieben euch.

Zum Abflug bereit.
Klang der Gedanken
lässt Flügel wachsen.

Verschenktes Lachen
vom Echo gespiegelt.
Doppeltes Staunen

Schatten…

von Monika Jarju

Am Morgen schien die Welt verändert
unbekannt und voller Zweifel.
Aus dem Dunst des Traums rann
die Bedeutung, der Tag trieb dahin
und hinterließ Untröstlichkeit.
Eine leise Stille regte sich,
hüllte den Körper…

von Michael Dahm

Die Rose sprach zum Eichenbaum,
du bist groß doch ich ein Traum,
dich sieht man nicht wenn ich erblüh,
bin strahlend schön von spät bis früh.

Schon brach der Baum der Blume Stolz,
verzeih mein hartes Herz aus…

von Volker Harmgardt

Über den steilen Berg
toben Wind und Vögel,
wir wandern ins Tal.

von Soléa P.

Und dann ist alles eingeschneit
die Welt in Gnade ruht
auch nirgendwo ein Kindlein weint
das tut den Seelen gut.

Im festlich geschmückten Haus
hat jeder seinen Platz
besinnlichen Tönen lauscht
am Kamin…

von Monika Laakes

Und wieder wirst du warten
auf das, was dir angeblich fehlt.
Das Schicksal mischt die Karten,
die du hast nicht vorherbestellt.

Wo mag es sein, das Eine,
das sich vor dir verbirgt?
Ist es das denkbar Ungemeine…

von Annelie Kelch

Neulich – in der kleinen Kapelle …
Ich saß in der drittletzten Reihe
und blickte zum Fenster hinauf;
es lag neben einem mit Tannenzweigen
geschmückten Altar.

Vom Himmel fiel Schnee,
der erste in diesem Jahr,…

von Yvonne Zoll

Ich hörte den duftenden Wind
und schwebende Möwen erheben
über dem Berge sich vor

Von unseren Schultern nahmen sie Last
Die durch die Äste der Tage der
Leeren so lang beregneten Nachmittage

In neuer…

von Volker Harmgardt

Klares Frühlicht hebt
uns behutsam in den Tag,
einfach glücklich sein.

Montag, 31.Juli 2017
Esbjerg (Dänemark)

P.S.
Den Begriff "hygge" verwendet man in Dänemark gerne
für einen entspannten Tag (meist…

von Soléa P.

Im Morgenrot sehe ich dich gehen
beflügelt und mit wehendem Haar
vor dir das Leben – leicht und wunderbar.

Ein letztes Mal drehst du dich um
dein Lachen packt mein Herz
weine still, vor Stolz und Schmerz ...

von Volker Harmgardt

Gezielte Einsamkeit,
plötzlich trifft der Sommer
auf meine kalten Füße.

von Soléa P.

Königlich zieht ein Schwan
seine Bahnen durch alte Straßen
ein neugewonnenes Reich
das Menschen einst aufgaben.

Schwimmt erhaben durch verwinkelte Gassen
jede Biegung, ein neues Ziel
majestätisch, ein Schiff…

von Soléa P.

Schwarzgraue Wolken – Regen fällt
kühle Luft weht um die Nase
Häuser und Bäume erhalten Gestalt
der Morgen hat sich fast verschlafen
wäre da die Amsel nicht
man hört sie nur – hat keine Sicht
sie pfeift…

von Axel C. Englert

OKAY! – Ich war KURZ unterwegs!
Gehn Sie mir nicht auf den KEKS!
Ein ADVENTSKALENDER bleibt im ZIMMER?!
IMMER?! Wie im Knast! Bloß SCHLIMMER!

Ich machte jeden Tag MICH auf:
Zu einem TÜRCHEN! WIE – ICH SAUF?!

von marie mehrfeld

Ein müder Wintermorgen
graut dunkel
über meinem Haus,

meine blattlose Buche
hält ihre schwarzen
Äste starr in den
blassen Februarhimmel,

vereinzelte schräg
einfallende Sonnenstrahlen

von Joachim Ringelnatz

Tiefe Stunden verrannen.
Wir rührten uns nicht.
In den alten Tannen
Schlief ein Gedicht.

Stieg ein Duft aus dem Heu,
Wie ihn die Heimat nur haucht. – –
Sahst du das Reh, das scheu
Dort aus dem Duster…

von Soléa P.

Auf Thujas Spitz` hockt`s Vöglein allein
lässt sich schaukeln vom sachten Wind
die Frühe erwacht mit Sonnenschein
was dieser Tag uns wohl beiden noch bringt ?

Schaue und höre es redselig zwitschern
das Köpfchen…

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