JAHRESZEITEN(SONETT)

von Thomas Brod
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Im Winter: Kälte, Eis und sehr viel SCHNEE
Im Frühling: Glöckchen* läuten nach dem SCHNEE
Im Sommer: Blumen, Düfte und kein SCHNEE
Im Herbst: die Blätter welken ohne SCHNEE

Im Winter: lange Nächte tief im SCHNEE
Im Frühling: länger Tage, fast kein SCHNEE
Im Sommer: kurze Nächte ohne SCHNEE
Im Herbst: schon kürzer Tage, bald kommt SCHNEE

Im Winter: Flockentanz - so zeigt sich SCHNEE
Im Frühling: Knospen sprießen durch den SCHNEE
Im Sommer: Falter tanzen sanft wie SCHNEE
Im Herbst: Natur entblößt sich vor dem SCHNEE

Drei Jahreszeiten träumen nur vom SCHNEE
im Winter selbst deckt Träume zu der SCHNEE

KP / Sonett© by Thomas Brod 2010

KP = Konkrete Poesie

*SchneeGLÖCKCHEN

Une poésie d'hiver © by Thomas Brod 2017
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Interne Verweise

Kommentare

18. Mär 2018

Ist ziemlich schön und warm in dem Gedicht: der Schnee ...
weil fest steht: so poetisch tut er keinem weh.

Liebe Grüße,
Annelie

18. Mär 2018

Poetisch tut der Schnee nicht weh
und ich wünsch mir, oh weh, nicht Schnee.
Ein Kommentar darf's gerne sein,
da darf's auch warme Worte schnein.

Liebe Grüße und vielen herzlichen Dank
Thomas