Was ein Unhold so braucht

von Alf Glocker
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Was braucht der Mensch „Gewissen“?
Das traktiert doch nur mit Bissen!
Viel mehr braucht er doch täglich Geld,
das hat schon was, wenn er es zählt!

Weiße Gedanken sind, am Ende der Wahrscheinlichkeit,
die einzigen Stützen für eine nicht stattfindende Ehe,
zwischen den riesigen Elefantenohren des Teufels
und den ihm untergeordneten Glaubensformeln, in Einfalt
verschworen, mit den gehörnten Nasenbären der Welt.

Der Mensch braucht seine Flüchte –
er kümmert sich um die Gerüchte,
die stetig frisch davon erzählen:
Ohne Geld kann man nicht wählen!

Dafür gibt die Vernunft, in einem schwarzen Kleid,
sich die Ehre, in einem Sarg, auf dem steht „Was geschehe,
das geschehe in Gottes Namen, oder in pfui Zweifels
Abwegen vom richtigen Weg“, in der Gruselgestalt,
die alles beherrscht, nur nicht die Wahrheit, das Geld!

Geschächtet sei der Religionsfriede,
gepudert sei’n die Unterschiede,
bis sie unsichtbar verschwimmen!
Irgendwie muss immer alles stimmen!

Kommt, biedern wir uns dem Unhold an, der schreit:
„Du siehst nicht, was ich möchte, denn was ich sehe,
ist nicht der olle, unnütze Turm des ollen Eiffels,
es ist die Spitze der – für mich notwendigen – Gewalt,
die alle unsere Glaubensbrüder einträchtig zusammenhält!

Was einer braucht, der Tradition
ausleben möchte in einer Version,
die aller Menschlichkeit widerspricht –
ich sag es euch: MICH BRAUCHT ER NICHT!

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Kommentare

18. Mär 2018

Gern tarnt sich was, als "Tradition" -
Und spricht sich dabei selber Hohn ...

LG Axel