Was der Bürger kann

von Alf Glocker
Mitglied

Ich bin und hab gesessen worden wären,
wenn nicht die keinen Niemand würden.
Sie lasten laberleicht im Losen, Ungefähren,
doch nehmen sie wohl stolpernd alle Hürden.

Wie zwanglos und erpresst zu feinen Dingen
belagern jene, die nicht da sind, alle Kassen,
weil sie uns Gold und Erbanlagen bringen
und nicht vom Teufelgott dafür ablassen.

Wer schreit hier laut nach dem Getöse,
wie faule Eier in dem Korb, der leider leckt?
Ein jeder spricht nicht einmal leis: „Erlöse
uns von dem Übel, das uns da total befleckt!“

Sind denn gerade niemals willige Atlanten
derart verstrickt in Freiheit ohne Hemmungen,
daß jederzeit die doofen, Locker-Überspannten
sich heiter freuen, über die Verklemmungen?

Nie abgemessen, mit den Zentilogostäben,
verschaukeln sich nun Streben der Vernunft –
denn geradeaus ist neuerdings daneben!
Man spricht schweigend von der Höllenzunft …

Von einer schrägen Clique, die sich schämt –
nicht heut, nicht morgen und nicht wann,
was allerdings den unterjochten Bürger grämt.
Er darf schon lange nicht mehr, was er kann!

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Kommentare

19. Aug 2017

die erste strophe ist absichtlich unverständlich gehalten...
sie spiegelt den geist des bürgers wider - aber das hast du ja sicherlich geahnt...

vielen Dank!