nur manchmal, ganz selten

von Ella Sander
Mitglied

es duftet grün
ich atme blau
und esse rot
werde nass in grau
bade in gelb
schreite auf braun
ich trinke weiß
und streichle rotbraun

ich träume rosa
und liebe bunt
es hält mich am Leben
ein sattes burgund
ich schwimme türkis
und pflücke lila
schätze mich glücklich
denn farblos ist nie da

nur manchmal
ganz selten
da knackt es und knarrt's
manchmal
ganz selten
da sehe ich schwarz

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

18. Sep 2018

Schön - und sehr farbenfroh, liebe Ella. Bei Deinen Gedichten sehe ich nie schwarz.

Liebe Grüße,
Annelie

19. Sep 2018

Oh, das freut mich sehr, liebe Annelie!
Schon seit längerer Zeit bin ich, als Gast, auf diesen Seiten unterwegs gewesen. Habe mich aber nicht so recht getraut mitzumachen. Ich war mir nicht sicher, ob meine Gedichte "lesenswert" sind, oder ob ich viel Schelte dafür bekomme. Na ja, habe mir dann gedacht: Den Mutigen gehört die Welt. Da bin ich nun und bereue es kein bisschen. Auch Dank Deiner liebevollen Kommentare. Danke dafür :)

Lieben Gruß,
Ella

19. Sep 2018

Ja, wir haben ganz viel Glück,
Nur die, die's nicht sehn, sind nicht so entzückt :)

Vielen Dank, lieber Axel und ganz liebe Grüße,
Ella

19. Sep 2018

Mir kam beim Lesen auch in den Sinn:
Nicht vorstellbar, wenn wir keine Farben sehen könnten.
LG Uwe

19. Sep 2018

Ja, wie gut, dass es nicht so ist. Und wenn, wäre es auch nicht schlimm, glaube ich. Wir wüssten es nicht besser.

Vielen Dank für den Kommentar, lieber Uwe!

Fühl' Dich gegrüßt,
Ella

19. Sep 2018

... keine Angst vor dem schwarz ist’s doch auch die Summe aller Farben....

LG Eva

19. Sep 2018

Ja, das ist richtig, liebe Eva!
Schwarz zu sehen, hat so manchen davor bewahrt, unnötig Energie zu verschwenden.

Vielen Dank für den Kommentar.

Ganz liebe Grüße,
Ella