Wachstum und Wettbewerb

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Was bedeutet Wachstum?
Wuchern über Grenzen hinaus,
als unnatürlicher und
destruktiver Vorgang?
Der führt unmerklich
zu unser'm Garaus.

Was bedeutet Wettbewerb?
Jeder gegen jeden?
Vereinzelung und unsolidarisches
Konkurrenzgebaren
zerstört die Gemeinschaft.
Wir sind raus aus Garten Eden.

Zertretene Träume - überwachsen
von dornigem Gestrüpp.
Da war doch vor Jahren
dies Etwas. Doch Erinnerung
und ständiges Grübeln
bringen mir die Vision nicht zurück.

Sind's nur diese Illusionen,
deren Leben rasch verglüht?
Weiter geht's mit Riesenschritten.
Sternenbilder, Mondgeflüster und
der Blick zum Firmament sucht das
eig'ne Licht zu finden. Jäh fühl ich mich müd.

Wieder sagt mir die Natur, ruh'
nicht aus im eig'nen Saft. Sämtliches
hat steten Rhythmus, rauf
und runter, hart und weich, fragt
nicht, ob es mir genehm ist,
sinuskurvengleich ist der Prozess.

Keine Zeit bleibt zum Verschnaufen,
zerrt mich unbarmherzig mit.
Hör' ein winz'ges inn'res Stimmchen,
Wachstum als Erkenntnisstreben
kann mich ungemein bereichern.
Wär vielleicht ein wahrer 'Hit'.

Und was ist mit Wettbewerb, der
mich aufregt, weil er stört und
so krass den Markt beherrscht?
Macht und Geld in wen'gen Händen,
peitscht und zwingt bis zur Zermürbung.
Seh' vor mir den Höllenschlund.

Gibt's den Wettbewerb als Wohltat,
um die Menschen zu erfreuen? Seh
im Sport und in der Forschung, die
Impulse, die er setzt. Fairness kann
uns weltweit einen. Welche Chance
dahinter steckt. Herjemine, welche Idee.

Interne Verweise

Kommentare

20. Jan 2017

Gibt es das Prinzip Hoffnung? Danke Dir und einen sonnigen Tag. LG Monika

20. Jan 2017

Ja, da hast Du was angesprochen...
Was sollen wir tun?
Die Welt ist verrückt geworden!

LG Alf

20. Jan 2017

Wenn ich die Lösung wüsste und ich würde sie groß propagieren, gäb's heftig was auf die Nase. Und dennoch würde ich reagieren, wenn ich die Lösung wüsste. Danke Dir und trotz allem einen sonnigen Tag. LG Monika

20. Jan 2017

Keiner kennt die Lösung heute
man muss sich nur noch amüsieren,
denn jeder macht nur fette Beute,
ich kriege lange schon das Frieren !

20. Jan 2017

Also gut...ich schlage eine drastische Reduzierung der Weltbevölkerung, durch unbedingte Geburtenkontrolle vor - und vor allem dort, wo der Nachwuchs regulär gar nicht ernährt werden kann. Die Leute, die andauernd helfen mussten sind inzwischen derart in der Minderzahl, daß ihre Hilfe nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Wir dürfen uns da nicht überall einmischen...
Zusätzlich müssen alle extremen Wertvorstellungen von einer weiteren Teilnahme am Fortschritt ausgegrenzt werden - und zwar rigoros! Tut mir Leid, aber das ist nun mal meine Meinung!

LG Alf

20. Jan 2017

Was das enorme Wachstum der Menschheit betrifft, bin ich der gleichen Ansicht. Ohne Notwendigkeit hätte die Entwicklung effektiver Verhütungsmittel nicht stattgefunden. Was immer man glaubt oder auch nicht. Ich bin davon überzeugt, dass es eine Schöpfungskraft gibt. Und die wiederum hat uns den Verstand ermöglicht. Und dieser führt geradewegs zur Verantwortung für kommendes Leben, zum Mitgefühl, zur Liebe. Somit wird ein liebender Mensch seinen Nachwuchs nicht ins Elend 'schmeißen' wollen und bleibt bescheiden in der Anzahl seiner Kinder. Denn er hat ja die Möglichkeit. Zumal heuer durch hohen ärztlichen Standard mehr Kinder überleben können. Früher wurden sie hinweggerafft, deshalb wurde ja mehr Nachwuchs geboren. Wie sehr mir die Kleinsten der Kleinen leid tun, die ungefragt die Hölle erleben müssen. Ohne eine gewisse Vernunft gepaart mit Verantwortung werden wir alle FRIEDLICH wohl nicht überleben können. Die kommenden Generationen haben mein Mitgefühl. Es wird eng auf der Welt. Deshalb CARPE DIEM.
LG Monika
Vielleicht brauchen wir anstatt Religion >Wachset und mehret euch< mehr Mitgefühl und Spiritualität und ein Gefühl von Harmonie.

21. Jan 2017

Deinen Worten schließe ich mich an. Jeder verantwortungsvolle Mensch wird wissen, was (für ihn) richtig ist.
Und die anderen müssen wir mittragen. Anders geht es nicht in einem Sozialstaat.

Und der alte Satz: des kleinen Mannes Sonnenschein ist ficken und besoffen sein, geht uns alle an. Sind wir nicht auch in der Verantwortung, den "Reichtum" anders zu verteilen? Und dadurch dem kleinen Mann vielleicht aufzuhelfen?
Das sind so meine Gedanken dazu.

Liebe Grüße Lisi

21. Jan 2017

Liebe Lisi,
auch für Deinen Kommentar ganz lieben Dank. Je mehr Gedanken fließen, desto intensiver ist das Nachdenken. Sowas wie Brainstorming. Ja, in unserem 'kleinen' Bereich wird schon einiges getan. Jedoch müssen wir uns auch vor Überforderung hüten, dann schlägt der Pegel um. Gleichgewichtsstörung. Aber weltweit ist der Zustand erschreckend und wir können nicht alle Wesen retten. Deshalb gibt's in den Bereichen so viele Kriege, die uns die Medien umgehend präsentieren. Hab da eine interessante Beobachtung gemacht. In einem Wildschweingehege kamen plötzlich zahlreich Ferkelchen zur Welt. Es wurde eng. Und die sonst so hilfsbereiten und sozialen Tiere wurden aggressiv und traten einige Frischlinge tot. Das ist wohl im Menschenreich nicht anders. Fazit...
Hurra, die Sonne scheint heut unentwegt. Kitzelt trübe Gedanken fort.

Dir noch einen wunderschönen Tag. LG Monika

21. Jan 2017

Danke! lieber Alf.
Dir noch einen sonnigen und sorgenfreien Tag. LG Monika