Phönix

von Ralf Risse
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Unbemerkt gelöscht, verendet -
es ins Nirvana weggebröselt.
Lange hin und hergewendet,
dann zu Silben aufgedröselt . . .

Vom bedeutsam losgebunden
irrte es nur noch und schwand . . .
Ungebräuchlich letzte Runden
brachen fast sein' Selbstverstand.

Dem Aderlass anheim gestellt,
von Stift und Aug' wie Gift gemieden . . .
sprang es ins Netz der neuen Welt -
zum Online - Sein es sich entschieden.

In Datenströmen taucht es auf,
surft frech auf digitalen Wogen . . .
So alt und doch in aller Munde,
als Teil bekannter Werbeslogan.

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258 Seiten / Taschenbuch
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Kommentare

Marga Kihl
03. Okt 2016

Hallo Ralf ,
ich wusste gar nicht , mit wem ich's hier zu tun habe .
Ich möchte mich nochmal bedanken , dass du mir bei meinem Geburtstagsgedicht
geholfen hast , habe es für eine Freundin geschrieben und es weiter gegeben mit deinem und meinem Namen .
Dankeschön ...und einen schönen Feiertag
L.G. Marga

03. Okt 2016

Es freut mich, Marga, wenn ich helfen konnte.
Leider musste ich bei schönstem Wetter arbeiten, Norwegen halt . . .;-)

LG Ralf