Zwischenzeitlich lauscht die Ewigkeit

von Yvonne Zoll
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Fast fehlt das Wort UNBESCHRIEBEN bleibt
ER fast ein Ort im Hinterland des Walds
Wo echtes Lächeln wohlig rieselnd
Unter feinstem Tannennadelsterben
warmes Schneegestöber heller Wärme
einmütig Gänsehaut verursacht

die zur Unendlichkeit sich dehnt
und blickt im Innersten getroffen

wie Irrealis offenbart, ungespiegelt
Bleibt im zugewandten Auge – die
Braunen Gräser, leere Gläser, Spiel
von Schattenzeit vor reinster Sicht
bis ein vorsichtiges Fühlen streift auch
körperlich, wie Seelen ineinander reifen

Der Versuch, einem kostbaren Moment ein wenig Dauerhaftigkeit zu verleihen...

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Kommentare

20. Sep 2018

So ist es genial - und immer noch Avandgarde: Die Vorhut einer Armee von Gedichten, auf die man sich freuen kann. Ich jedenfalls bin schwer begeistert und blicke glücklichen Augs Künftigem entgegen.

LG Annelie

20. Sep 2018

Der Titel lauscht in mich hinein,
mit anderem Worte, er beschwingt.
bis nichts als das reine Fühlen
ohne jeden ersichtlichen Vordergrund
gelingt.

LG. Waldeck

20. Sep 2018

Gebe ich gerne zu: Inspiriert durch den Titel einer gewissen Gedichtsammlung ;) LG Yvonne

20. Sep 2018

Ob das wirklich so gut ist, subversive Literatur noch zu betiteln...

Immer wieder schön, was du hervor zauberst, zum Eigenleben erweckst.

Gruß in die Nacht.

Waldeck