Treibholz

von Michael Dahm
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Treibholz auf dem großen Meer
Gestadelos dümpelt's umher
ist ein Spielball der Gezeiten
muss mit Meeres Wellen reiten.

Hat auch schon mal Land gesehen
doch muss mit den Winden gehen
die es treiben in das Raue
in das Schwarze, nicht das Blaue.

Und so treiben viele Stücke
geht eins unter, schließt die Lücke
gleich ein andres, im Bestreben
in diesem Meer, in diesem Leben …

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EUR 10,61
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Kommentare

22. Jan 2018

Wie schön Dein Kommentar dies ´misst,
hoffe dass Du kein Lückenbüßer bist...

LG Micha

22. Jan 2018

Wundervolles, starkes und mitnehmendes Gedicht.
Sehr beeindruckende sachlich gehaltene Metapher, die jedoch eine so traurige Wahrheit in sich verbirgt.
Dankeschön für das Teilen dieses Gedichts.

LG
Fiora

22. Jan 2018

Hallo Fiora,
Dein Name ist ja der Hammer;-) , echt oder Pseudonym ?
Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Ich lasse den Leser gern nachdenklich zurück und lasse ihm Raum für eigene Interpretationen. Ein Gedicht soll ja auch gern etwas nachhallen. Ich stelle mir das Leben immer als Meer vor, in denen einige es ruhiger haben und sich treiben lassen können und viele müssen richtig schwimmen um nicht unterzugehen...

LG Picolo

23. Jan 2018

Dankeschön. Er ist leider ein Pseudonym.
Das sehe ich ähnlich aber ich denke, die die es schwieriger haben erfahren Glück dafür auf eine ganz andere Weise als die, die sich nur treiben lassen müssen.

LG
Fiora