Schicksal ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene
von Rainer Maria Rilke
neue
von Michael Dahm
von Katharina Dotzki
von Michael Dahm
die schönsten
von Angélique Duvier
von Axel C. Englert
von Sigrid Hartmann
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 140 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

Frau Krause! Stapelweise hoher Dreck!
Putzen Sie den ENDLICH weg -
„Det ham die BUCHSTABEN jemacht!“
Brüllte die Krause aufgebracht …

Die BUCHSTABEN?! Ach, alles Quatsch -
„Die sin schuld! Am janzen Matsch!“

von Angélique Duvier

Ihr batet um Hilfe,
ich kam und half.
Ihr hattet Kummer,
ich kam und hörte.
Es ging euch schlecht,
ich war an eurer Seite.

Ich brauchte Hilfe,
doch wo wart ihr.
Ich hatte Kummer,
ihr wolltet…

von Axel C. Englert

Eine Tube Creme ächzte –
Wobei sie laute Flüche krächzte:
Meine Güte! Strengt DAS an –
Andauernd bin ICH nur dran …

Eine CREME – die BUTTER schiebt?!
Was es nicht für Blödsinn gibt?! –
SIE schwätzen leicht –…

von Axel C. Englert

Ein „bei“ (kein „Bey“, sondern ein „bei“)
War auch bei jedem Lauf daBEI:
Der BLÖDE MITTWOCH! Riesenmist!
Wenn du als „bei“ am Start hier bist …

Kaum ist die Karnevalszeit um,
Läuft es BEI mir nur noch so dumm!…

von Monika Laakes

Nur hundert Jahre soll's
dich noch geben,
so wie wir dich schätzen
für all unser Leben?

Hundert Jahre rennen
im Zeitraffer dahin.
Was sollen all uns're Pläne,
haben die wirklich noch Sinn?

Ach…

von Sigrid Hartmann

Manchmal bleibt nur das Schneckenhaus,
nicht, weil du es willst – du findest nicht raus!
Manchmal, da ist die Welt viel zu groß,
du sehnst sich zurück in Großmutters Schoß!

Du bräuchtest ’ne Schulter, auch das wär nicht…

von Willi Grigor

Fünf kurze Gedichte über den Tod

Der Vogel sieht nicht glücklich aus,
ihm fehlt das linke Bein.
Das Federkleid ist ganz zerzaust.
Kann er fliegen? Nein!

Langsam geh ich ihm entgegen.
Warum, was kann ich tun?…

von Axel C. Englert

Frau Krause?! Was soll dieser Krach?
Um fünf Uhr früh wackelt das Dach -
„Da könnse nich durch! Is nu jesperrt!“
Hat Bertha Krause laut geplärrt ...

„Hab ick EBEN jrad jeputzt!
WEHE et wird rumjeschmutzt!“
SIE…

von Annelie Kelch

Las kürzlich in der Zeitung ein modernes Märchen:
über „Sam & Penguin“ - ein ungewöhnliches Pärchen
in Australien ... genannt, weil abseits gelegen: 'down under'.
Maybe a continent where had happened some wonder.

Mrs…

von Soléa P.

Aufruhr in der Einbahnstraße
Menschen stehen fassungslos rum
fragen sich weshalb, warum
die alte Dame das wohl tat
und die eigene Hand an sich legte
an einem so wunderschönen Tag
war Sie wirre
war Sie…

von Axel C. Englert

So 'ne GEMEINHEIT! ICH schweig NICHT!
Weil das kaum meiner Art entspricht …
LEISE?! Bin ICH NIE GEWESEN!
Hat man so was je gelesen …

RAUSGESCHMISSEN?! Einfach so!
Grob! Brutal! Rabiat und roh!
Man setzt MICH…

von Monika Laakes

Erloschene Augen.
Kann ich den Blick
vergessen?
Ein Mann,
dort auf der Bank,
in sich gekrümmt
und spindeldürr.
Denkbar, von ehemals
stattlicher Figur.
Und nun,
verdammt zur

von Anka Röhr

Bewegte Fragen
hören nicht auf
drängen voran
kommen nie an

Das Ziel
wandelt sich
ewig
zeigt sich
wenn keiner schaut

von Luise Maus

Allein gelassen

Ich möchte nur fragen
… doch wie soll ich's sagen
was wird mal werden aus mir?!

Wer wird mir's sagen
… soll ich lachen
… soll ich weinen
… soll ich's wagen
… doch lieber verzagen…

von Axel C. Englert

Die POST?! Jawoll – ICH bin die Schau!
NEIN! Ich nehm NIX an! Dumme SAU!
Warum ich SAUER bin?! TOTAL?!
Mensch! Glotz doch in mein REGAL!

ÜBERVOLL! STAU! Samt der Vitrine:
Klamotten, Hoffnung, Optimismus, Miene ……

von Anka Röhr

Am Ende
des Tages
verloren
im Wollen
das Leben
ist
anders

von Soléa P.

Er steht Ihr gut, der prall runde Bauch
weiß nicht, das den Teufel im Leibe sie trägt
strahlt was warmes, mütterliches aus
und alles ungesunde wird fürsorglich verschmäht.

Ihr Junge wuchs auf , mit Tiefen und Höhen

von Mara Krovecs

Ich komme vom Saturn und habt ihr Asyl?
Ich brauch eine Wolke und Regen ganz bunt.
Auch Milch von der Straße dann bleib ich gesund
und bitte die Lüfte, was macht sie so schwül?

Mein Vater der Sänger, ist leider jetzt tot…

von Soléa P.

Kenne Dich schon von Kindheit an
saß auf der Schulbank nebenan.
Still warst Du, auch sehr interessiert
hattest alles im Auge was um Dich herum passiert.

Doch in Diktat, Grammatik und Lesen
konnte der Lehrer Dir nur…

von Michael Dahm

Auf einem Berg im Meer
da weint ein Mädchen sehr
die Liebe ist gestrandet
das große Glück versandet.

Das Meer rauscht leis dahin
so wie vom Anbeginn
es schaukelt seine Wogen
und hat noch nie gelogen.…

von Axel C. Englert

Jetzt leg mal einen Zacken ZU!
Mann! Ganz schlapper Schnaps bist du!
Whisky! Wodka! Gin! Erst Korn!
Liegen WEIT vorn! OHNE Ansporn …

Hockst du erneut auf deinem Ohr?!
BEWEG DICH! Faules Zuckerrohr!
Langsam…

von Soléa P.

Es schmerzt, wenn ich dich seh
du starke Frau in Angst und Sorgen
dein Gesicht verzerrt von Ach und Weh
vor Mitgefühl fehlt es an Worten …

Kenne dich seit vielen Jahren
warst unabhängig, doch niemals frei

von Luise Maus

Das Schicksal ist die Vergangenheit
die Gegenwart und die Zukunft zugleich
eine miraklische Dreidimensionalität
die nicht von meiner Seite weicht.

© Luise Maus

von D.R. Giller

Es ist so, als ob es sich zu dem behauptet, was man anbei erzählt
Im Hinterstübchen flüstert, munkelt, lacht, weint..
Um keinen weiteren Schaden mehr nichts als baden und vergessen
Gerade zu kaum besessen, Gnade fleht
Als…

von Soléa P.

Barfuß laufend durch den Sand
die dunkle Haut sticht deutlich ab
verkauft der Mann seine Ware am Strand
auch seine Zähne wenn er freundlich lacht.

Schals aus Kaschmir bietet er an
und Vögel aus Holz die es lebend…

von Axel C. Englert

Ein Eck stand in der Ecke rum -
Empfand DEN Zustand als ehr dumm:
Als Eck stehst du nur stumm und jeck -
Eck-Sein hat gar keinen Zweck …

Was ist das? Ach so – der Heinz!
Der läuft immer rum wie 1 …
Nach 5…

von Axel C. Englert

Ich hab's geahnt, dass das passiert!
SCHON WIEDER werd ich kontrolliert …
Meine PAPIERE?! Bitte sehr!
Sie ANHAUCHEN?! Fällt MIR kaum schwer …

STÄNDIG gestoppt! Das ist zu viel!
SO komme ich wohl NIE zum Ziel ……

von Willi Grigor

Es war kurz vor der Hochzeitsfeier,
dem schönsten aller Feste.
Die Braut trug einen weißen Schleier,
helle Kleidung alle Gäste.

Doch ihre Freude war gespalten,
und sie hatte sich entschlossen
diese dann erst…

von Monika Laakes

Fernsehapparat,
spring mich nicht an, du Bote,
du Todesschönling.

Heuer hast du Macht,
ersetzt unsere Träume
durch Brutalität.

Explosionen
von juveniler Gewalt!
Medienentfacht?

Zeigst…

von Soléa P.

Silber funkelt das stille Meer
das Mondlicht vom Himmel grüßt
vier Herzen leiden bitter und sehr
von praller Schönheit nichts einbüßt.

Sie rufen nach dem verschwundenen Kind
Spuren im Strand sind verloren
es…

von Angelika Schüring

Ein Nebel liegt auf den Gedanken, ist es Wachen ist es Traum?
Erschöpfung, Müdigkeit, Verzweiflung – ich schaffe meine Arbeit kaum.

Kopf schmerzt, das Hirn scheint überlastet, der Nacken steif, die Glieder schwer.
„Streng dich…

von Alfred Krieger

Herr von Goethe hatt' es fein:
Er hatte seine „Frau von Stein“,
die ihn gefördert, anerkannt,
da sie ihm seelisch anverwandt …

Rezitation:
von * noé *

Die Erde bebt - so ruhelos -
Italien hat das Leid zu tragen.
Was ist nur unterirdisch los?
Es rumpelt dort seit vielen Tagen.

Wie uns das Fernsehen berichtet
in wiederholten Schreckensbildern,
sind ganze…

von Alfred Krieger

Nix kost' nix …
's gibt also nix umsunst …

Was moanst d'?
's Denka, de Kunst
war' umsunst?

Des z'moana
is ned g'scheit …

Denn …
's Denka kost'
d' Freid.

Rezitation:
gelesen am 13.1.2017
von Karin Steuck

Schweigen betrachtet das Schicksal
im Saume der Ewigkeit.

Seiten