Schicksal ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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die schönsten
von Axel C. Englert
von Angélique Duvier
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 205 Texten in dieser Kategorie
von Soléa P.

Beängstigende Stille streift durch die Nacht.
Kein Mond, kein Stern, am Himmel wacht –
der harsche Schnee – ohne Glanz,
ein Wesen sich hinter den Bäumen verschanzt.
Laute, unheimlich, dringen ans Ohr,
von knarrenden…

von Axel C. Englert

Frau Krause! Stapelweise hoher Dreck!
Putzen Sie den ENDLICH weg -
„Det ham die BUCHSTABEN jemacht!“
Brüllte die Krause aufgebracht …

Die BUCHSTABEN?! Ach, alles Quatsch -
„Die sin schuld! Am janzen Matsch!“

von Angélique Duvier

Ihr batet um Hilfe,
ich kam und half.
Ihr hattet Kummer,
ich kam und hörte.
Es ging euch schlecht,
ich war an eurer Seite.

Ich brauchte Hilfe,
doch wo wart ihr.
Ich hatte Kummer,
ihr wolltet…

von Annelie Kelch

Einst, als die Zeit noch jünger war
Denn mein Aug vor Sonnenaufgang
Trug mich ein alter Kahn mit der Strömung
Den Fluss hinab ins grüne Licht des Schilfs
Darin die Zikaden warnten vor den
Untiefen grenzender Wasser…

von Axel C. Englert

Eine Tube Creme ächzte –
Wobei sie laute Flüche krächzte:
Meine Güte! Strengt DAS an –
Andauernd bin ICH nur dran …

Eine CREME – die BUTTER schiebt?!
Was es nicht für Blödsinn gibt?! –
SIE schwätzen leicht –…

von Annelie Kelch

Ein Bienenmaul hat der Sommer
und Augen aus Zucker und Zimt.
O Sommer, seufzen wir
schon im Frühling und
bauen Nester – selten
zufrieden mit Wetter und Wind.

Allein unsere Träume halten uns
am Leben: Mit…

von Sigrid Hartmann

Manchmal bleibt nur das Schneckenhaus,
nicht, weil du es willst – du findest nicht raus!
Manchmal, da ist die Welt viel zu groß,
du sehnst sich zurück in Großmutters Schoß!

Du bräuchtest ’ne Schulter, auch das wär nicht…

von Willi Grigor

Fünf kurze Gedichte über den Tod

Der Vogel sieht nicht glücklich aus,
ihm fehlt das linke Bein.
Das Federkleid ist ganz zerzaust.
Kann er fliegen? Nein!

Langsam geh ich ihm entgegen.
Warum, was kann ich tun?…

von Soléa P.

Aufruhr in der Einbahnstraße
Menschen stehen fassungslos rum
fragen sich weshalb, warum
die alte Dame das wohl tat
und die eigene Hand an sich legte
an einem so wunderschönen Tag
war Sie wirre
war Sie…

von Ella Sander

Der Winter, den ich mit unschuldigen Augen blickte,
legte sich, wie ein Gletscher, auf die zarten Saiten meiner jungen Seele.
Ich schlitterte, schon steif vor Kälte,
vollkommen ohne Halt, in die Gefilde einer Welt,
die nur…

von Axel C. Englert

Frau Krause?! Was soll dieser Krach?
Um fünf Uhr früh wackelt das Dach -
„Da könnse nich durch! Is nu jesperrt!“
Hat Bertha Krause laut geplärrt ...

„Hab ick EBEN jrad jeputzt!
WEHE et wird rumjeschmutzt!“
SIE…

von Axel C. Englert

Ein „bei“ (kein „Bey“, sondern ein „bei“)
War auch bei jedem Lauf daBEI:
Der BLÖDE MITTWOCH! Riesenmist!
Wenn du als „bei“ am Start hier bist …

Kaum ist die Karnevalszeit um,
Läuft es BEI mir nur noch so dumm!…

von Soléa P.

Tage – sie werden ängstlich gezählt
Jahre wird es nicht mehr geben
jede Stunde frisst ihn auf
mit neuer Nacht vergeht das Leben.

Die Lunge in ihm, es ist nicht seine
atmet damit schon lange Zeit
ging zur…

von Axel C. Englert

Ein ZUGANG bin ich?! Also, nein –
Zu MIR kämen die Leute?! REIN?!
Kann gar nicht sein! ICH bin ja ZU!
Hab ein Problem – was ich nun tu ...

Ein AUFGANG wär ich ergo nicht?!
Dann wäre Offenheit schon Pflicht ...…

von Monika Laakes

Nur hundert Jahre soll's
dich noch geben,
so wie wir dich schätzen
für all unser Leben?

Hundert Jahre rennen
im Zeitraffer dahin.
Was sollen all uns're Pläne,
haben die wirklich noch Sinn?

Ach…

von Annelie Kelch

Las kürzlich in der Zeitung ein modernes Märchen:
über „Sam & Penguin“ - ein ungewöhnliches Pärchen
in Australien ... genannt, weil abseits gelegen: 'down under'.
Maybe a continent where had happened some wonder.

Mrs…

von Axel C. Englert

Mit IHNEN gibt es nix als STRESS!
Das war kein „C“! Sondern ein „DES“!
DAS kommt mir nicht noch einmal vor –
SIE fliegen! Aus dem Blumen-Chor ...

SIE sind (r)eine Kata-Strophe ...
‘ne ganz große! Eine DOOFE!

von Annelie Kelch

Unter der siderischen Braue des Himmels führt der
Herbst seine Oper auf: Webers Freischütz! –
Kalt heult der Wind … kalt heult und pfeift der Wind
Durch die Kronen der Bäume, von Sehnsucht nach
hohen Wellen getrieben, und…

von Maik Kühn

ein Traum schneeweißer Unschuld, für sie geschneidert nach Maß
bespickt mit funkelnden Steinen aus geschliffenem Glas
unter dem Schleier kunstvoll geflochten das dunkle Haar
farblich dezent verziert, ihr Gesicht, Mund und…

von D.R. Giller

Du wächst nicht eigentlich, wirklich spürbar
bisweilen warst Du nimmer
täuscht mich mein Instinkt jedoch
dann ist man zu sanft im Beben, vergeigt vom verblassen
dumpf - stumpf, ohne Trumpf
bleibt aus da draußen in…

von Anka Röhr

Bewegte Fragen
hören nicht auf
drängen voran
kommen nie an

Das Ziel
wandelt sich
ewig
zeigt sich
wenn keiner schaut

von Axel C. Englert

Jetzt leg mal einen Zacken ZU!
Mann! Ganz schlapper Schnaps bist du!
Whisky! Wodka! Gin! Erst Korn!
Liegen WEIT vorn! OHNE Ansporn …

Hockst du erneut auf deinem Ohr?!
BEWEG DICH! Faules Zuckerrohr!
Langsam…

von Annelie Kelch

Wunde auf der stillen
Böschung des Ufers –
Wunde, die nicht
heilen will …

Vom Olymp herab
stürzt und zerbricht
in tausend Stücke:
ein kleiner Engel.

O Erde, die sich weigert,
das Kind zu…

von Anka Röhr

Am Ende
des Tages
verloren
im Wollen
das Leben
ist
anders

von Axel C. Englert

Die POST?! Jawoll – ICH bin die Schau!
NEIN! Ich nehm NIX an! Dumme SAU!
Warum ich SAUER bin?! TOTAL?!
Mensch! Glotz doch in mein REGAL!

ÜBERVOLL! STAU! Samt der Vitrine:
Klamotten, Hoffnung, Optimismus, Miene ……

von Axel C. Englert

Du liiiebe Zeit – es bleibt beschwerlich! –
WER sind denn SIE?! – Ich? Bin GEFÄHRLICH ...
Jawoll! Man nennt mich gern „GEFAHR“!
Au! Meine Füße! Schlimm – furchtbar ...

Ich müsste eben mal VERSchnaufen:
8 Stunden…

von Soléa P.

Ich kenne dich von Kindheit an,
saß auf der Schulbank nebenan.
Still warst du, auch sehr interessiert,
hattest alles im Auge, was um dich herum passiert.

Doch in Diktat, Grammatik und Lesen,
konnte der Lehrer dir…

von Axel C. Englert

ZUSTÄNDIG wären SIE nun nicht?!
Ja – sind wir denn nicht vor GERICHT?!
KÖRPERVERLETZUNG läg nicht vor?!
Ihr Richter-Wort in Gottes Ohr ...

Dann ist es SACHBESCHÄDIGUNG!
DA! – ich hab schon einen SPRUNG!
In…

von Axel C. Englert

Meine Güte! Welch ein STAU!
Drängeln Sie doch nicht so, Frau!
NA! Geht‘s mal WEITER?! Mann!
Es MUSS bald klappen! Irgendwann ...

DREI TAGE steh ich dumm herum!
Meine Beine sind schon krumm ...
Warum tut sich…

von Axel C. Englert

Ich hab's geahnt, dass das passiert!
SCHON WIEDER werd ich kontrolliert …
Meine PAPIERE?! Bitte sehr!
Sie ANHAUCHEN?! Fällt MIR kaum schwer …

STÄNDIG gestoppt! Das ist zu viel!
SO komme ich wohl NIE zum Ziel ……

von Angelika Wessbecher

Ich
habe Zeit
geschenkt bekommen. Zeit
zum Gestalten, zum Verschwenden.
Zeit.

von Monika Laakes

Erloschene Augen.
Kann ich den Blick
vergessen?
Ein Mann,
dort auf der Bank,
in sich gekrümmt
und spindeldürr.
Denkbar, von ehemals
stattlicher Figur.
Und nun,
verdammt zur

von D.R. Giller

Es ist so, als ob es sich zu dem behauptet, was man anbei erzählt
Im Hinterstübchen flüstert, munkelt, lacht, weint..
Um keinen weiteren Schaden mehr nichts als baden und vergessen
Gerade zu kaum besessen, Gnade fleht
Als…

von Luise Maus

Das Schicksal ist die Vergangenheit
die Gegenwart und die Zukunft zugleich
eine miraklische Dreidimensionalität
die nicht von meiner Seite weicht.

© Luise Maus

von Soléa P.

Er steht Ihr gut, der prall runde Bauch
weiß nicht, das den Teufel im Leibe sie trägt
strahlt was warmes, mütterliches aus
und alles ungesunde wird fürsorglich verschmäht.

Ihr Junge wuchs auf , mit Tiefen und Höhen

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